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Christoph Bertram

    Dritt-Welt-Konflikte und internationale Sicherheit
    Partner, nicht Gegner
    Trotzdem: Was uns zusammenhält
    Foreign Policy Winter 1997-98
    • Foreign Policy Winter 1997-98

      Grading the President

      MIGRATION: Seven out of eight newcomers to the world's richest countries arrive by well-related channels, but you couldn't know it from listening to most politicians or the press. A look at the myths and realities of migration. THE NUCLEAR AGE: New challenges such as terrorism and the rise of China are changing the nuclear landscape. But US policymakers have been too busy cleaning up after the Cold War to devise a new strategy: Here's where to start. BIOLOGICAL WEAPONS: Biological weapons are alive, they adapt, and they can potentially threaten the entire world population. Where deterrence is not enough - and how prevention may prove to be the best, and only, cure. OPEC'S OBITUARY: OPEC shook the financial markets in the 1970s. Today, no one pays it any attention for it failed to adapt to the dynamics of the global economy - and why it now lies in near ruin. AVIATION: Even as the air travel market booms, those that remain will be more powerful, and more than a match for the regulatory powers of the nation-state.

      Foreign Policy Winter 1997-98
    • Partner, nicht Gegner

      • 91pages
      • 4 heures de lecture

      Die westliche Politik gegenüber der Islamischen Republik Iran kann man nur als kollektive Verirrung betrachten. Iran zählt zu den weltweit führenden Energielieferanten; er ist zur Stabilisierung der Verhältnisse im Irak unersetzlich; seine Mitwirkung ist Bedingung für nachhaltige Friedenslösungen in den meisten Nahost-Konflikten. Christoph Bertram leitete acht Jahre das International Institute for Strategic Studies in London, bevor er als außenpolitischer Redakteur zur Wochenzeitung DIE ZEIT wechselte. Christoph Bertram war von 1998 bis 2005 Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, die die Bundesregierung berät. Aber statt auf der Beteuerung des Iran aufzubauen, es ginge ihm nur um die friedliche Nutzung von Atomenergie, wird Teheran unterstellt, möglichst rasch in den Besitz der Bombe gelangen zu wollen. Mit der Fixierung auf die Einstellung der – dem Iran an sich zustehenden – Uran-Anreicherung wird diese zu einer Frage der iranischen Nationalehre hochgeschaukelt und damit ein Einlenken erschwert. Diese Politik ist zum Scheitern verurteilt. Bleibt sie unverändert, wird man in zehn Jahren fragen: Wer hat Iran für den Westen verloren? Wer hat die Chance verspielt, das Land in einen regionalen Sicherheitsrahmen des Nahen und Mittleren Ostens einzubeziehen? Und wer hat jene Kräfte im Iran geschwächt, die zwar die Atomenergie, nicht aber die Atombombe wollten?

      Partner, nicht Gegner