Gerd Habermann Livres






Die deutsche politisch korrekte „Neusprache“ strotzt vor Euphemismen und offensichtlichen Tatsachenverdrehungen – hierfür gibt Beispiele zuhauf: Freiheit als Abwesenheit von Zwang wird zur „positiven Freiheit“ im Sinne von sozialer Sicherheit oder Versorgung; Gerechtigkeit wird zur „sozialen Gerechtigkeit“ im Sinne von sozialer Nivellierung; Forderungen werden zu „Sozialrechten“, „Sozialpartnerschaft“ steht für das mächtigste Kartell der deutschen Geschichte und auch die „Rentenversicherung“ hat rein gar nichts mit Versicherung zu tun. Pikant ist nicht zuletzt auch der Euphemismus „Generationenvertrag“: Er führt denn Begriff „Vertrag“ ad absurdum, weil mit Kindern und Ungeborenen bekanntermaßen noch gar kein Vertrag geschlossen werden kann. Dieses sozialpolemische Lexikon mit über 300 Einträgen, einer Vielzahl von Literaturhinweisen bzw. Querverweisen sowie mit bibliographischem Anhang erhebt erst gar nicht den Anspruch „objektiv“ im Sinne von wertfrei zu sein; es sieht sich vielmehr als Aufforderung, für eine Rückführung des Staates auf ein unumgängliches Minimum einzutreten und versteht sich damit vor allem auch als antibürokratisches Lexikon. Im Zusammenhang gelesen, stellt es nichts weniger als eine Einführung in die Schule des freiheitlichen Denkens dar.
Freiheit oder Knechtschaft? Ein Handlexikon für liberale Streiter
- 256pages
- 9 heures de lecture
Der Wohlfahrtsstaat
- 464pages
- 17 heures de lecture
German
Freiheit oder Gleichheit
- 200pages
- 7 heures de lecture
Im Mittelpunkt der Auswahl steht das Thema Freiheit, ihre Voraussetzungen im demokratischen Zeitalter und ihre Bedrohung durch Bürokratie und Wohlfahrtsstaat. Ohne Privateigentum, Dezentralisation, Selbstregierung von Provinzen und Gemeinden, Unabhängigkeit der Gerichte, freier Presse und freiem Vereinswesen sowie einer Bindung der Bevölkerung in Traditionen („Sitten“) und religiösem Glauben kann sich die moderne Freiheit nach Tocquevilles Ansicht nicht behaupten. Es sind außerdem sonstige originelle Betrachtungen und Beobachtungen aufgenommen sowie auch Proben seiner besonderen Meisterschaft gegeben: der Menschenschilderung.
Verlockungen zur Unfreiheit
Eine kritische Bibliothek von 99 Werken der Geistesgeschichte
- 400pages
- 14 heures de lecture
Die Idee der Freiheit
- 237pages
- 9 heures de lecture
Welche Bücher soll man lesen, wenn man sich für die Idee der Freiheit interessiert? Welchen Beitrag zu ihrer Formulierung und Vertiefung haben etwa Denker wie Aristoteles, Konfuzius, Mises, Ortega y Gasset, Röpke oder Schumpeter geleistet? Die Bibliothek der Freiheit präsentiert von Lord Acton bis Mary Wollstonecraft 111 Werke von rund 100 Autoren und stellt sie in den Zusammenhang von freiheitlicher Ordnung und Marktwirtschaft. Ergänzt wird die Besprechung der Werke durch einige Originalzitate. Die Auswahl erhebt nicht den Anspruch, alle entscheidenden Klassiker der Freiheit aufzulisten; sie erfolgte zwar wohlüberlegt und ernsthaft, hat aber auch eine gelegentlich spielerische Seite. So sehr die Texte für sich allein eine interessante Lektüre darstellen, sollen sie vor allem Lust darauf machen, sich in die einzelnen Werke weiter zu vertiefen. Die Vorstellung der Bücher erfolgt durch Professoren und Publizisten, die sich seit langem mit der Idee der Freiheit befassen. Stöbern Sie in der Bibliothek der liberalen Denker.

