Elektronische Gefangenschaft?
Grenzen der digitalen Technik und geforderte neue Fähigkeiten des Menschen






Grenzen der digitalen Technik und geforderte neue Fähigkeiten des Menschen
Schöpferischer Wandel des Widrigen mit dem Ich-bin. 111 Fragmente von Anton Kimpfler mit Er-Widarungen von Torben Maiwald
Sind wir nicht insgesamt ohnmächtig im Angesicht vieler sozialer Konflikte oder einer Übermacht der Technik? Und unter Umweltproblemen leidet die ganze Erde. Ohnmacht: das Gefühl, nicht ein noch aus zu wissen, ist geradezu die Grundsignatur unserer Zeit. Die 111 Fragmente dieses Büchleins sind wie ein großer Fragenstrauß in allen Farben oder Tönen. „Er-Widarungen“ folgten aus dem Lauschen heraus – nach Art des stillen Geistes des Nordens. Ganz neue Wortschöpfungen sind entstanden oder humorvolle Ergänzungen. Das ist nun wie ein Erdengarten, grenzend an Himmel und auch Höllen. Leiden wie Freuden der Menschen sind einbezogen, von Jüngeren und Älteren. Stets geht es um schöpferischen Wandel des oft sehr Widrigen mittels des „Ich-bin“.
Trostbuch der Seelenschönheit
Das Buch betont die Bedeutung der geistigen und moralischen Arbeit des Menschen für persönliche Veränderungen. Die anthroposophische Geisteswissenschaft bietet einen ausgewogenen Weg zu spirituellem Erkennen. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit praktischer sozialer Bemühungen hervorgehoben, um eine positive Zukunft für Mensch und Erde zu gestalten.
Anton Kimpfler will dem Leser keine neuen östlichen Methoden vermitteln, die mit allzu einfachen Handgriffen Glück und Erfolg versprechen. Sein Buch schöpft aus den zuverlässigen geistigen Quellen, die der Menschheit seit Jahrtausenden zur Verfügung stehen. Dabei geht er nicht zuletzt von dem uns naheliegenden Geistesgut des Abendlandes aus und führt den Leser durch eigene, ernsthafte meditative Arbeit in eine großartige, unermessliche Verbundenheit mit den geistigen Kräften, die unserem Leben neue Impulse, innere Ruhe und trotz der chaotischen Welt Hoffnung und Zuversicht verleihen.
Das zentralste Ereignis der Menschheitsentwicklung und ein neues Erscheinen des Christus wird eindringlich zum Erlebnis gebracht.
Dialog statt Konfrontation zwischen Völkern und Kulturen
'Blicken wir auf die Entwicklung der verschiedenen Kulturen zurück, so ist bald offensichtlich, wie deren Ausprägen mit leidvollen oder nicht selten sehr gewaltsamen Prozessen einherging. Dennoch hat dies dazu beigetragen, daß weltweit nun alles in einer reichen Verschiedenheit sich begegnen kann. Jene Zeit, wo Völker gegeneinander kämpften, um überhaupt etwas Eigenes darzustellen, sollte mehr der Vergangenheit angehören. Jetzt gilt es wahrzunehmen, mit was für einer Fülle von ethnischen Entfaltungsmöglichkeiten wir es zu tun haben.' (Aus dem Kapitel 'Individuell mit dem Ganzen verwoben'). Das Buch entstand aus Arbeitsbeziehungen zu mehr als zwanzig verschiedenen Ländern, die der Autor seit vielen Jahren immer wieder besucht. Sowohl in den umliegenden europäischen Staaten als auch bei wiederholten Reisen nach Brasilien, Neuseeland, Australien oder Südkorea gab es fruchtbare Begegnungen mit Menschen aus den unterschiedlichen Kulturkreisen. Aber auch das Unterwegssein in Deutschland mit wachen Sinnen kann zu Begegnungen mit Menschen vieler Herren Länder führen. So zeigt sich, wie sehr eine Menschheitsfamilie im Werden begriffen ist.
Über Imagination, Inspiration und Intuition