Weltweit gibt es etwa 8.000 verschiedene Rebsorten, von denen nach Schätzungen aus rund 2.500 Wein erzeugt wird. Nach dem Ampelographen Andreas Jung (* 1961) aus Lustadt/Pfalz sind in Deutschland über 600 Rebsorten historisch dokumentiert. In kaum einem anderen Land findet man eine solche Sortenvielfalt. Im vorliegenden Buch werden die 33 häufigsten beschrieben. Die dargestellte Rangfolge und die Diagramme basieren auf offiziellen Statistiken des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden. Vom Buchautor und ehemaligen Hobbywinzer Hartmut Keil, Jahrgang 1951, der in Worms und damit im „Weinland“ Rheinhessen beheimatet ist, gibt es bereits mehrere Veröffentlichungen zum Thema „Rebsorten“ sowie „Wein und Geschichte“. Die in der Ampelographie – also der Wissenschaft über Rebsorten – maßgebenden Beschreibungsmerkmale wie Triebspitze, Jungblatt, erwachsenes Blatt, Traubengröße und -form, Beerengröße und -form sowie Beerenfarbe werden in dem Buch eingehend erläutert und durch hervorragende Fotos dargestellt. Darüber hinaus werden auch die Verwandtschaftsbeziehungen von Rebsorten aufgezeigt. Nicht zuletzt wird beschrieben, wie die Weine aus diesen Rebsorten schmecken und was bei diesen Weinen das besonders Typische ist. Das Buch ist für jeden Weinliebhaber eine wahre Fundgrube über die 33 häufigsten Rebsorten in Deutschland.
Hartmut Keil Ordre des livres






- 2012
- 2009
Wissen Sie, was ein Äschegrädzje ist? Oder eine Baddschkabb, ein Ebbededzje, Deedz, Dollbohrer, eine Dunsel, ein Fuggemacher, Griewehals, Heggebankert, Hoschbes, Huschde-Gudzje, Huwwel, Kabbes, Kadzuff, Monder, Olwer, Piffsche, Schwolleschee, Zwoggel … Oder wie man sich fühlt, wenn man dormelisch oder figgerisch ist? Natürlich ist das Rheinhessische Mundart-Lexikon einerseits eine Übersetzungshilfe für alle Neu-Rheinhessen, aber es ist auch ein wichtiges Nachschlagewerk für alle Rhoihesse: Denn die rheinhessische Mundart so mannigfaltig und von Ort zu Ort so verschieden ist, dass selbst waschechte Rheinhessen in diesem Lexikon noch unbekannte Wendungen finden können. Und wer nicht aufpasst, hat sich blitzschnell festgelesen, denn Hartmut Keil ist mit seinem Rheinhessischen Mundart-Lexikon (mit den Abteilungen Rheinhessisch – Deutsch und Deutsch – Rheinhessisch!) ein sehr unterhaltsames Buch gelungen, in dem man auch einiges über die (Kultur-) Geschichte Rheinhessens erfährt. Ganz besonders viel kann man aber über die Mentalität und das Wesen derjenigen Menschen lernen, die Rhoihessisch sprechen oder besser: babbele.
- 2005
Transatlantic cultural contexts
- 244pages
- 9 heures de lecture
This collection of essays is a tribute to Eberhard Brüning, the Nestor of American Studies in East Germany, on the occasion of his eightieth birthday. The subject areas addressed here - American fiction from Howells and Dreiser to Hemingway, West, Faulkner, and Wright; the problem of the color line; the historical and cultural relations between Saxony and the United States - reflect Eberhard Brüning's lifelong preoccupation with the American literary tradition and the transatlantic dialogue, especially between his home region and the United States. American and German colleagues and former students who have contributed essays are witness to the close personal and institutional relationships which Eberhard Brüning has built across borders, continents, and generations.
