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Ulrich Eisenhardt

    5 juin 1937
    Deutsche Rechtsgeschichte
    Kaiserliche Gerichtsprivilegien
    Gesellschaftsrecht I. Recht der Personengesellschaften
    Gesellschaftsrecht
    • 2023

      Kaiserliche Gerichtsprivilegien

      Ihre Bedeutung für die Entwicklung der Rechtspflege im Alten Reich

      Ulrich Eisenhardt wertet die Quellen zur Rechtsprechung der obersten Gerichte im Alten Reich zu den Gerichtsprivilegien aus und gelangt dabei zu dem Ergebnis, dass die Gerichtsverfassung des Reiches seit dem Mittelalter von den Gerichtsprivilegien, die der König bzw. Kaiser verlieh, geprägt war, ohne dass es eine nennenswerte Gesetzgebung gegeben hätte. Mit Hilfe der Gerichtsprivilegien versuchte man, Gerichtszuständigkeiten für die Rechtsuchenden in Regeln zu fassen, die den Zugang zu den erstinstanzlichen Gerichten und später auch die Appellationsmöglichkeiten bestimmten. Auch die Abgrenzung zwischen weltlicher und geistlicher Gerichtsbarkeit spielte dabei eine bedeutende Rolle. Erst in einem sich in der neueren Zeit verstärkenden Prozess verdrängten Gesetze die Privilegien, nachdem lange Zeit ein Nebeneinander von gesetzlichen Bestimmungen und Privilegien als Rechtsquellen bei gleichem Regelungsinhalt geherrscht hatte. Nicht zu unterschätzen ist der Beitrag, den die Gerichtsprivilegien zur Territorialisierung des Gerichtswesens und damit zur Ausbildung föderalistischer Strukturen geleistet haben.

      Kaiserliche Gerichtsprivilegien
    • 2022
    • 1989

      Dieses Standard-Lehrbuch vermittelt dem Studenten das examensrelevante Wissen zum Gesellschaftsrecht. Behandelt werden die wesentlichen Gesellschaftstypen und deren Mischformen. Kurz angeschnitten werden auch die Probleme der Umwandlung. Dabei legt der Autor besonderen Wert auf die Behandlung aktueller Fragestellungen und neuerer Entwicklungen im Gesellschaftsrecht. Das Buch enthält zahlreiche Beispiele und Fälle, die der Leser selbst bearbeiten kann. Damit empfiehlt sich der Band auch für die Vorbereitung auf die gesellschaftsrechtliche Klausur. Für die Neuauflage wurde das Buch deutlich überarbeitet. Dazu hat der Autor die BGB-Gesellschaft als Grundform der Personengesellschaft deutlicher akzentuiert. Wesentliche Änderungen haben sich durch die neue Rechtsprechung des BGH zum Haftungsgrund und zu möglichen Haftungsbeschränkungen bei der BGB-Gesellschaft ergeben. Durchgängig berücksichtigt wurde auch das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz eingearbeitet, soweit es sich auf das Gesellschaftsrecht auswirkt. Prof. Dr. Ulrich Eisenhardt lehrt an der Universität Hagen. Für Studenten, Referendare, Geschäftsführer mittelständischer Gesellschaften.

      Gesellschaftsrecht
    • 1984

      Der Band bietet einen Überblick über die wichtigsten Perioden der deutschen Rechtsgeschichte von den Anfängen des Mittelalters bis zur Wiedervereinigung 1990. Er dient als Einstiegsliteratur für Studierende, insbesondere für Anfänger, und ist auch für fortgeschrittene Studierende der Wahlfachgruppe eine nützliche Hilfe bei Studium und Examensvorbereitung. Das Werk behandelt die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche sowie die Geschichte des Zivil- und Verfassungsrechts in einem Band. Es beleuchtet auch die Rechtsentwicklung unter NS-Herrschaft und in der DDR. Die Neuauflage umfasst erstmals eine Darstellung der germanischen und fränkischen Zeit, wodurch die Lücke zwischen Spätantike und Mittelalter geschlossen wird. Zudem wird die gesamteuropäische Rechtsentwicklung intensiver behandelt. Neu ist auch der Ausblick auf europäisches Rechtsdenken in Asien und Lateinamerika, der zeigt, dass sich neben dem Common Law auch kontinentaleuropäisches, insbesondere deutsches Rechtsdenken global verbreitet hat. Darüber hinaus wurde die Darstellung des 19. und 20. Jahrhunderts aufgrund neuerer Forschungen anlässlich der 100-jährigen Wiederkehr der Gründung der Weimarer Republik aktualisiert. Die Zielgruppe umfasst Studierende sowie Examenskandidatinnen und -kandidaten.

      Deutsche Rechtsgeschichte