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Beatrice von Matt

    Estland, Lettland, Litauen
    Abends um Acht
    Kurzgefasster Lebenslauf und andere frühe Prosa. Bork. Diabelli
    Im Café und auf der Strasse Geschichten
    Unruhige Landsleute
    Mein Name ist Frisch
    • Mein Name ist Frisch

      Begegnungen mit dem Autor und seinem Werk

      • 156pages
      • 6 heures de lecture

      Am 15. Mai 2011 wäre Max Frisch 100 geworden. Beatrice von Matt, Literaturkritikerin aus der Schweiz, hat den Schriftsteller über Jahrzehnte kritisch begleitet und die Arbeit an seinem Werk bis in die Gegenwart fortgeführt. Ihre Essays erzählen auch von persönlichen Begegnungen. Die letzte - ein langes Abschiedsgespräch auf Einladung des Autors - fand kurz vor Frischs Tod statt. Beatrice von Matt liefert mit diesem kenntnisreichen Porträt einen wichtigen Beitrag zur Literaturgeschichte, zum Frisch-Jubiläum und zum Verständnis seines Werks.

      Mein Name ist Frisch
      3,0
    • Im Café und auf der Strasse Geschichten

      • 200pages
      • 7 heures de lecture

      Hansjörg Schneiders Texte zeigen Menschen und Dinge, die sich nicht in den Lauf der Zeit fügen. Sie thematisieren das, was oft übersehen wird: ein Gespräch über einen Vogel, einen Korbflechter oder eine schlafende Frau auf einer Parkbank. Diese Texte sind eine Schule der Aufmerksamkeit, in der die Protagonisten meist still verweilen. Wenn ein verhaltensgestörter Amselmann mitten im Winter zu singen wagt, ruft der Autor ihn zur Stille. Schneider und seine Figuren schauen gemeinsam, und in ihren eindrücklichsten Momenten beschränken sich die Texte auf eine nüchterne Inventur: „Möwen in der Luft, Wildgänse im Schlick, draußen ein rostiger Laster.“ Diese Distanziertheit drückt eine tiefere Sympathie des Autors zu seinen Gegenständen aus. Seine Sprache fließt unaufgeregt und gleichförmig. Die kurzen Prosastücke sind leichtgewichtig und zeugen von poetischer Arbeit des Weglassens. Schneider betrachtet die Oberfläche der Dinge mit einem scharfen, aber nicht zersetzenden Blick. Seine Figuren bleiben fremd und verweigern sich der Aneignung. Ein Schlüsseltext thematisiert, wie ein Mann angesichts von Auschwitz das Lügen verlernte. Diese Geschichten sind oft mehr Poetologie als Autobiographie. In allen Texten bleibt das, was ins Licht gerät, nur ein Schatten. Schneider liebt Passagen und das Herbstlicht, und die meisten Texte entstanden als Kolumnen für Tageszeitungen. Sie haben politische Optionen, plädieren für das, was „nicht groß,

      Im Café und auf der Strasse Geschichten
    • Kurzgefasster Lebenslauf und andere frühe Prosa. Bork. Diabelli

      Erzählungen - Zehn Jahre nach der Werkausgabe jetzt als Taschenbuch

      • 328pages
      • 12 heures de lecture

      'Exzentriker sind sie, Hermann Burgers Helden. Schon in seinem ersten Geschichtenbuch 'Bork' (1970) begegnen wir ihnen, und erst recht im zweiten, 'Diabelli' (1979), einem Glanzlicht moderner Erzählkunst. Vom einen zum andern ist's allerdings ein weiter Weg.' Mit diesen Sätzen beginnt das Nachwort von Beatrice von Matt. In die Jahre zwischen den beiden Erzählbänden fallen Burgers Durchbruch als international gefeierter Autor, seine Selbstinszenierung zwischen Wortkunst und Magie, der Beginn seiner Depression und die Entfaltung einer intensiven schriftstellerischen und kulturjournalistischen Arbeit. In seinen Erzählungen zeigt der Autor aus der Schweiz die hohe Schule seiner Kunst: akribische Recherche, vollendete Sprachführung und abgründiger Humor.

      Kurzgefasster Lebenslauf und andere frühe Prosa. Bork. Diabelli
    • Abends um Acht

      Schweizer Autorinnen und Autoren in Berlin: Ein Lesebuch

      • 216pages
      • 8 heures de lecture
      Abends um Acht