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Herbert Heckmann

    25 septembre 1930 – 18 octobre 1999
    Ein Bauer wechselt die Kleidung und verliert sein Leben und andere Erzählungen
    Die Blechbüchse
    Wir sprechen anders
    Büchner-Preis-Reden 1972 - 1983
    Die schönsten deutschen Kindergedichte
    Der Bredte Bacchus
    • Die Trauer meines Großvaters

      Roman

      • 352pages
      • 13 heures de lecture

      In »Die Trauer meines Großvaters« erzählt der 1930 geborene Herbert Heckmann von seinem Aufwachsen in der Frankfurter Kuhwaldsiedlung, und er tut es wie kein zweiter. Doch Achtung, es gibt immer »zwei Vergangenheiten: eine, die aufgeschrieben ist, und eine, die gewesen ist«. Und so tritt neben das Interesse für die Vergangenheit auch die Lust am Fabulieren. Fesselnd und mit viel Witz berichtet der Erzähler von seinen ersten Schreiberfahrungen auf der Schiefertafel und der Freude darüber, allein in die Volksbücherei fahren zu dürfen. Aufgeregt und zugleich etwas ratlos beobachtet Herbert mit anderen Jungen durchs Fenster die hübsche Frau Senft, wie sie nackt vor dem Spiegel tanzt. Und in tiefes Unglück stößt ihn das Pech, als einziger unter den Schulkameraden nicht an Keuchhusten zu leiden und daher nicht an einem Flug über die Stadt teilnehmen zu dürfen, den die Frankfurter Ärzte sich als Therapie ausgedacht haben. Doch Herbert muss beim Besuch der Bücherei auch mitansehen, wie ein Jude schroff des Ortes verwiesen wird. Frau Senfts Mann fällt im Russlandfeldzug, und ein behindertes Kind aus der Nachbarschaft wird in ein Sanatorium gebracht und kommt nie wieder. Dunkel fallen der Nationalsozialismus und der Krieg in die kindlich-sinnliche Erlebniswelt des Erzählers ein.

      Die Trauer meines Großvaters2022
    • Herbert Heckmann ist ein Aushängeschild der Frankfurter Literaturszene. Als Professor für Germanistik, Präsident der Deutschen Sprache für Dichtung und Autor von Kinder- Erwachsenenbüchern fand seine Arbeit deutschlandweit Beachtung. Doch seine große Liebe galt seiner Heimatstadt Frankfurt und der hessischen Literatur. Der nun vorliegende Band „Gedanken eines Katers beim Dösen“ würdigt den berühmten Frankfurter Sohn und versammelt die schönsten und eindruckvollsten Geschichten, die zwischen 1958 und 1999 in Büchern und Zeitschriften erschienen oder im Hessischen Rundfunk gesendet wurden. Ob „Heckmännchen“, „Goethe auf der Wolke“, „Das Geheimnis der Wurst“ oder „Wer Freunde sucht, ist sie zu finden wert“ – alle Geschichten offenbaren Heckmanns Liebe zur Sprache, seinen literarischen Sachverstand und seinen Sinn für Humor. Die „Gedanken eines Katers beim Dösen“ sind zugleich vergnügliches Lesefutter und literarisches Kleinod und laden dazu ein, diesen außergewöhnlichen Schriftsteller kennen und lieben zu lernen.

      Gedanken eines Katers beim Dösen und andere Geschichten2009
    • Hanau

      • 80pages
      • 3 heures de lecture
      Hanau1999
    • Mit diesem Band, der zum hundertsten Geburstag von Hermann Kasack am 24. Juli 1996 erschien, ehrt die Akademie ihren Präsidenten der Jahre 1953-1962. U. a. mit den Texten Kasacks: »Gewissen der Zeit« (1957); »Sinn und Möglichkeit einer deutschen Akademie« (1954); »Staat und Kunst« (1950); »Das literarische Leben in Deutschland« (1958); »Zum Gedanken der in der Verbannung gestorbenen Dichter« (1955); Otto Gärtner: »Tradition oder Fortschritt? Hermann Kasack und der ästhestische Sinn« (1954). Texte über H. Kasack: Ute Bauermeister: »Kasack als Präsident der deutschen Akademie, Chronik und Bibliographie«; Wilhelm Genazino: »Kein Mann der letzten Schärfe. Hermann Ksasck und sein Roman »Die Stadt hinter dem Strom««; Walter H. Fritz: »Denktraum«; Gustav Korlén: »Hermann Kasack in Schweden«. Briefe von und an Hermann Kasack sowie Fotos ergänzen den Band. Link: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt

      Hermann Kasack zu Ehren1996
    • Die Trauer meines Grossvaters

      • 317pages
      • 12 heures de lecture

      Stimmungsvolle Bilder aus der Jugendzeit des Autors (Jg. 1930) auf dem Hintergrund der heraufziehenden Naziherrschaft. Lesenswert, wie der Heranwachsende die Veränderungen in seiner Familie, bei Freunden u. Nachbarn beobachtet, erlebt

      Die Trauer meines Grossvaters1994
    • Wir sprechen anders

      Warum Computer nicht sprechen können

      • 164pages
      • 6 heures de lecture

      German

      Wir sprechen anders1987
      1,5
    • Frankfurter Lesebuch

      Literarische Streifzüge durch Frankfurt von der Zeit der Gründung bis 1933

      • 263pages
      • 10 heures de lecture
      Frankfurter Lesebuch1985
    • Typisch hessisch

      • 192pages
      • 7 heures de lecture

      Jede Landschaft, Region oder Stadt hat ihren speziellen Charakter und ihre kleinen Eigenheiten, die sie vom übrigen Land unterscheiden. Ob nun die Sprache und Literatur, die Geschichte und Anekdoten oder die Küche mit ihren Spezialitäten, diese Besonderheiten schätzen die Einheimischen ebenso wie die Besucher. Typisch hessisch stellt in Geschichten, Gedichten und Liedern, in Sprüchen und Kochrezepten vor, was das Land und seine Menschen prägt und so liebenswert macht.

      Typisch hessisch1983
    • Hessen

      • 112pages
      • 4 heures de lecture
      Hessen1981
    • Benjamin und seine Väter

      • 438pages
      • 16 heures de lecture

      Benjamin Weis erblickt 1919 in Frankfurt als Sohn der ledigen Kanzleigehilfin Anna das Licht der Welt, vom Vater fehlt jede Spur. Der Anwalt Fritz Bernoulli nimmt sich der jungen Familie an, stellt Wohnung und Unterhalt zur Verfügung. So wächst Benjamin trotz der widrigen Umstände behütet in der Bergerstraße heran. Er taucht ein in die Welt von Don Quijote und Robinson Crusoe und erlebt mit seinen Freunden kleine und große Abenteuer. Doch da seine Mutter auf seine Fragen nach dem Vater ausweichend mit Märchen antwortet, muss sich Benjamin eben selbst immer neue Väter erfinden. Heckmann zeichnet ein Panorama der zwanziger und dreißiger Jahre in Deutschland aus der Perspektive eines Kindes, das sich auf viele Dinge keinen Reim machen kann. Warum sein Ziehvater als Vaterlandsverräter beschimpft wird, warum niemand einschreitet, als ein angeblicher Kommunist auf der Straße zusammengeschlagen wird, warum sein jüdischer Freund nach Amerika auswandern muss, auf diese Fragen erhält der jugendliche Benjamin immer noch keine Antworten. Und so lautet sein Fazit: »Ich scheiße auf alle Väter, die uns ein solches Leben eingebrockt haben.«

      Benjamin und seine Väter1962