Peter Hamm Livres






Welches Tier gehört zu dir?. Eine poetische Arche Noah.
- 570pages
- 20 heures de lecture
Kritiken, Laudationes und Essays zeigen Peter Hamms Leidenschaft zur Literatur und sein umfangreiches Wissen. Obwohl er ursprünglich kein Kritiker sein wollte, fand er in der Zeitungskritik, dem Essay und der Laudatio das ideale Medium, um seine Kenntnisse und Einschätzungen zu präsentieren, ohne seinen enthusiastischen Zugang zu verlieren. Sein Freund Michael Krüger hat aus Hamms Nachlass eine Auswahl zusammengestellt, die sowohl die Breite seiner Interessen als auch seine Vorlieben widerspiegelt. Die Texte umfassen Dichter, die Hamm sein Leben lang bewunderte, von Peter Huchel und Günter Eich bis zu Heiner Müller und Klaus Merz. Der Band wird durch einen Text über Goethe sowie Erinnerungen an Walter Warnach und Max Rychner ergänzt, die Hamm ermutigten, seine Leidenschaft für die Literatur essayistisch auszudrücken. Viele Texte erschienen vor Jahrzehnten in Zeitungen wie der ZEIT und der NZZ, während andere als Laudationes bei Petrarca-Preisverleihungen vorgetragen wurden. Eine bislang ungedruckte Einführung zu einer nicht erschienenen Anthologie deutschsprachiger Poesie fasst seine Einschätzung der lyrischen Produktion der Nachkriegszeit zusammen.
Die Idee einer rettenden Arche Noah erscheint zwingend in einer Zeit, in der immer mehr Tiere vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben sind. Peter Hamm schafft mit seiner Sammlung von mehr als 500 Gedichten und Kurzprosatexten, die das Tier in seiner Fremdheit und Eigenständigkeit zeigen, eine poetische Arche Noah.
Pessoas Traum oder: "Sei vielgestaltig wie das Weltall!"
- 251pages
- 9 heures de lecture
Der Dichter Fernando Pessoa zählt zu den Hausgöttern Peter Hamms. In seinem neuen Band beleuchtet er das komplizierte Verhältnis Pessoas zu Politik und Mystik, lenkt die Aufmerksamkeit in den Essays aber auch auf andere Dichter der Iberischen Halbinsel: Camoes, der den Untergang des portugiesischen Reichs besang; Miguel de Unamuno, der alle Widersprüche Spaniens in sich austrug; Antonio Machado, der ergreifendste Lyriker im Spanien des 20. Jahrhunderts; Salvador Espriu, der mit seiner Poesie zur Stimme Katalaniens wurde. Schließlich zeichnet Peter Hamm das Martyrium der Liebe zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan nach, und er feiert die zweistimmige Einheit der Freunde Hermann Lenz und Peter Handke.
Bereits in den sechziger Jahren bezog Peter Hamm vehement Stellung gegen den Typus des Literaturkritikers, der sich mit einer Instanz verwechselt und Büchern nur noch ihren Stellenwert innerhalb der Literaturgeschichte zuweist. Er selber dagegen hat stets eine Kritik favorisiert, die sich von Büchern verführen läßt und über diese weniger urteilt, als auf sie antwortet. Und gerade das beweist er in den vorliegenden Essays.



