Hugbert Flitner blickt in diesem Buch auf sein langes Leben zurück. Im Haus in der Polostraße in Hamburg, das seine Eltern, der Reformpädagoge Wilhelm Flitner und seine Frau Elisabeth 1928 erwerben und mit ihren Bauhaus-Möbeln ausstatten konnten, wird von ihm bis heute die Erinnerung lebendig gehalten. Der promovierte Jurist, geboren 1928, beschreibt in eindrucksvollen Bildern die Kriegs- und Nachkriegszeit in Hamburg und seinen Werdegang bis in den Vorstand der Fritz Thyssen Stiftung Köln. Zurück in Hamburg war er zunächst in der Verwaltungsleitung der Universität tätig und anschließend viele Jahre Kulturvorstand der Alfred Toepfer Stiftung, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Hamburg und Mitinitiator des Hamburger Stiftungstages.
Hugbert Flitner Livres


Welche Spuren hat die Erfindung der Eisenbahn in ihrem ersten Jahrhundert in der Bildenden Kunst hinterlassen? Das war die Zeit der Dampflokomotiven, der großen Bahnhöfe und der weiten Strecken, die Stadt und Land veränderten und technisch wie wirtschaftlich ähnliche Umwälzungen auslösten, wie sie allenfalls die Digitalisierung der Welt und ihre Globalisierung in unseren Tagen bewirken. Hugbert Flitner hat die Kunstwerke zum Thema Eisenbahn ausgesucht, weil er einen persönlichen Zugang zu diesem faszinierendem Verkehrsmittel hat: Seine väterlichen Großeltern kamen aus dem herkömmlichen Fuhrgewerbe der Pferdezeit und haben die Veränderungen ihrer Umwelt noch persönlich erlebt und beschreiben können. Auch die Künstler mussten sich damit auseinandersetzen und haben schon früh bei aller Begeisterung für die technische Revolution erkannt, dass damit auch soziales Elend verbunden ist und die Umwelt bedroht wird. Dieser Spur geht das Buch nach, indem es großartige Kunstwerke daraufhin befragt und die Malerei zum Thema bis heute zeigt.