Karl-Otto Apel fut un philosophe allemand dont l'œuvre a considérablement contribué à la théorie critique et au tournant linguistique en philosophie. Sa pensée s'est concentrée sur l'éthique et les possibilités de l'argumentation rationnelle dans le discours moral. Il a également exploré le potentiel de la réflexion philosophique dans le contexte de la connaissance scientifique et de ses ramifications sociales. Les idées d'Apel ont influencé de nombreux philosophes et scientifiques sociaux ultérieurs.
Featuring selected essays from Karl-Otto Apel's influential two-volume work, this collection delves into the evolution of philosophical thought. Originally published in German in 1973, the essays explore themes of communication, ethics, and the role of philosophy in society, aiming to bridge traditional philosophical discourse with contemporary issues. The English translation makes Apel's critical insights accessible to a wider audience, emphasizing the importance of dialogue in transforming philosophical inquiry.
"Zur Person" Ein Versuch, den Privatmenschen Karl-Otto Apel in Verbindung mit seinem wissenschaftlichen Werdegang in den Blick zu nehmen. Der Band enthält Bilder und Texte von Apel, ergänzt um Beiträge von Wegbegleitern. Aus dem Inhalt u. a.: Karl-Otto APEL: Mein Bildungsgang Karl-Otto APEL: Autobiographische Retrospektive Karl-Otto APEL: My intellectual Biography in the Context of Contemporary Philosophy Karl-Otto APEL im Gespräch mit Ra'ul FORNET-BETANCOURT und Klaus HEDWIG: Rekonstruktion der Vernunft durch Transformation der Transzendentalphilosophie Dorothea APEL: In Erinnerung an meinen Vater - Ergänzung eines autobiographischen Berichts Reinhard HESSE: Kommentar zum Kapitel "Taking Issue with Habermas and others ..." Ein Missverständnis Reinhard HESSE: Apel und die Deutschen, das besondere Volk Eine Nachbemerkung zum Interview aus immer neu aktuellem Anlass Jürgen HABERMAS: Zur Retrospektive von Karl-Otto Apel Vittorio HÖSLE: Karl-Otto Apel und die Zerstörung des moralischen Selbstbewusstseins Peter NAUMANN: Sisyphos Karl-Otto Apel
Band II. Das Apriori der Kommunikationsgemeinschaft
»In ihrer prinzipiellen Abhängigkeit von der nichthintergehbaren, wohl aber rekonstruierbaren Umgangssprache stellt die unbegrenzte Argumentationsgemeinschaft den Kern und die Voraussetzung eines transzendentalhermeneutischen Selbstverständnisses der Philosophie dar. Darin - so scheint mir - liegt die synthetische Einheit der im folgenden belegten Transformation der Philosophie. Die letzte der folgenden Abhandlungen (in Band 2) unternimmt den Versuch zu zeigen, daß im Apriori der Argumentation, das als solches die mögliche Distanzierung von allem praktischen Engagement impliziert, gleichwohl auch die praktische Vernunft die Grundlage einer intersubjektiv gültigen Ethik finden kann.« Apel
Die Debatte über einen universalistischen Vernunftbegriff wird zunehmend zentral in der Philosophie. Während die Tradition des „okzidentalen Rationalismus“ den Vernunftbegriff intern differenziert hat – in theoretische und praktische Vernunft (Kant), Verstand und Vernunft (Hegel), sowie Zweck- und Wertrationalität (Weber) – führte die Erfahrung zweier Weltkriege zu einer kritischen Reflexion der Irrationalität einer verselbständigten „instrumentellen“ Vernunft (Horkheimer/Adorno). Diese Reflexion hinterfragt die gesamte Tradition im Kontext einer „radikalen Vernunftkritik“. Anstelle der zwanglosen Geltung von Vernunft wird Macht (Foucault) thematisiert, und es wird ein Plural von nicht mehr vermittelbaren Rationalitäten (MacIntyre, Lyotard) anstelle einer einheitlichen Vernunft postuliert. Zudem wird die Selbstbegründung durch kontingente Konventionen (Rorty) ersetzt, und die Handlungsrationalität von Individuen wird durch die Rationalität sozialer Systeme (Luhmann) in Frage gestellt. Der vorliegende Band, zu dem sechzehn Philosophen aus dem angelsächsischen Raum und Deutschland beigetragen haben, widmet sich dieser Diskussion und zielt auf eine vertiefte Bestandsaufnahme der Problemstellung. Zudem wird die Integrationskraft eines differenzierten, diskurstheoretischen Vernunftkonzepts erprobt.
Das Problem des Übergangs zur postkonventionellen Moral
488pages
18 heures de lecture
Seit der Veröffentlichung des Essays »Das Apriori der Kommunikationsgemeinschaft und die Grundlagen der Ethik« (in: Transformation der Philosophie ) hat Karl-Otto Apel an den Problemen einer Kommunikations- beziehungsweise Diskursethik weitergearbeitet. Seine Überlegungen zielen auf eine reflexive, transzendentalpragmatische Letztbegründung der Ethik ab.