Gerhard Seyfried Livres
Gerhard Seyfried est un artiste de bande dessinée, caricaturiste et écrivain allemand. Il est l'un des artistes underground allemands les plus populaires et a remporté le prix Max & Moritz en 1990.






Mit dem neuen Album ist Seyfried & Ziska erneut ein unglaublich komisches und unverschämtes Werk gelungen. Der Großkonzern “Kraft durch Freunde” (KdF) des Unternehmers Klaus Dieter Freund bringt ein sensationelles neues Smartphone auf den Markt, den “Moon”. Beworben wird der Moon durch die beliebte Popkulturmoderatorin Kookie. Der Moon, nicht nur Handy, sondern auch TV-Kamera, Computer und Einkaufsberater, wird binnen kurzer Zeit zu einem Verkaufsschlager, der alle Rekorde sprengt. Die erstaunlichen Möglichkeiten dieses Smartphones, die nicht zuletzt auch die lückenlose Überwachung der Bevölkerung erlauben, wecken das Interesse einer Geheimloge konservativer Politiker und des Innenministers Dr. Phob. Schräuble-Locker. Doch der machtgierige KdF-Chef Dr. Freund hat seine eigenen Pläne. Bald entbrennt ein dramatischer Machtkampf um die Kontrolle des Geräts, in den sich auch eine mysteriöse Terrorgruppe aus Italien einmischt: die gefürchteten “Banditi Brutali”.
Der neue Seyfried Zwille, als Comicfigur schon lange arbeitslos, wohnt mit Freund McÖko im letzten besetzten Haus im fast total gentrifizierten Berlin-Kreuzberg. Als das von der Polizei geräumt wird, sind sie auch noch obdachlos. Seyfretti, der in Italien den letzen freien Comic-Verlag Fumetti Seyfretti führt, möchte Zwille als Hauptfigur für seinen neuen Comic casten. Doch die GNA, die Graphic Novel Authority, die 99% des Comicmarktes beherrscht, will das verhindern. Sie unterstützt Senator Schmarotzke, der im Wahlkampf die Gentrifizierung als Wohltat für ganz Berlin verkaufen will. Ein spannendes Abenteuer beginnt, in dem Gerhard Seyfried mit seinem bissigen Humor das aktuelle Berlin aufs Korn nimmt.
Gelber Wind oder der Aufstand der Boxer
- 643pages
- 23 heures de lecture
'Pardon wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht gemacht.' Kaiser Wilhelm II. Spannend, farbig, faktenreich: das erste große historische Epos über Deutschlands koloniale Vergangenheit und den Boxeraufstand in China - von Gerhard Seyfried 1900, Peking. Baron von Ketteler, der deutsche Botschafter in Peking, wird von einem Mitglied des fremdenfeindlichen Geheimbunds der chinesischen 'Boxer' erschossen - der Startschuss zum 'Boxeraufstand'. Missionare, chinesische Christen und 'fremde Teufel' werden landauf, landab massakriert. Tausende chinesische Aufständische wollen das Gesandtschaftsviertel in Peking stürmen, in dem die schlecht bewaffneten Diplomaten und ihre Familien, Diener und Gäste sich in ihrer Verzweiflung verschanzt haben. Das chinesische Kaiserhaus gibt sich entsetzt, scheint aber im Geheimen mit den Aufständischen zu paktieren - und tut nichts. Unter den Belagerten befindet sich auch die gerade frisch in China eingetroffene Familie des deutschen Kaufmanns Lenk, dessen Handelsimperium in der deutschen Kolonie Tientsin gerade zu florieren begann. Sein Sohn ist vor wenigen Tagen bei einem Ausflug zur chinesischen Mauer verschwunden - wahrscheinlich entführt. Einundfünfzig Tage müssen die Belagerten unter immer dramatischeren Umständen ausharren und um ihr Leben fürchten.
Freaks und Bullen, frierende Spione, fleißige Zitronenfalter und vermummte Rasensprenger, leckere Hindenburger, fette Ausbeuter und rücksichtslose Feldstecher tummeln sich in diesem Seyfried-Band, der erstmals 1979 auf den Markt geschmissen wurde. Absolut LOL! Kann Lachmuskelkater verursachen. Politisch aufgeweckter Comic von Seyfrieds Rang ist unter den Karikaturen in unserem Land selten geworden - NDR
Der schwarze Stern der Tupamaros
- 334pages
- 12 heures de lecture
Gerhard Seyfrieds großer, weitgehend autobiographischer Roman aus der Zeit der deutschen Terrorismus München, Anfang der Siebziger Jahre. Im Hinterzimmer der Roten Hilfe treffen seltsame Gestalten zusammen: Anhänger der umherschweifenden Haschrebellen und der Spaßguerilla, revolutionsromantische Tupamaros, abenteuerlustige Studenten und Anarchistinnen. Sie alle eint die Wut auf die Arroganz und Brutalität der Behörden. Unter ihnen sind Jenny und Fred, die sich kennen und lieben lernen. In einem kurzen, ausgelassenen Sommer der Anarchie entwickeln sie ihre eigene Form des Widerstands: Spottverse, unverschämte Sprüche, die sie im Rücken der Polizei an Wände sprühen, Glasmurmel-Angriffe auf Bankschaufenster. Doch die Szene verändert sich: die Spaßguerilla wird von militanten RAF-Leuten unterwandert, Lorenz entführt und Schleyer ermordet. Als Jenny verhaftet wird, ausbrechen kann und in den Untergrund abtaucht, weiß Fred, dass es ernst wird. Und er macht sich auf die Suche nach seiner Geliebten. Gerhard Seyfried hat den ersten Roman aus dem Umfeld der Bewegung 2. Juni geschrieben. Er erzählt von einer Zeit, in der ausgelassene Lebensfreude und tödlicher Ernst näher beieinanderstanden als je in der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Am 11. September 2001 wurden die USA von einem schockierenden Terroranschlag getroffen, als Flugzeuge das World Trade Center und das Pentagon angriffen. Sofort wurden Osama Bin Laden und Al Qaida als Täter identifiziert, und George W. Bush erklärte den Weltkrieg gegen den "internationalen Terrorismus". Doch es gibt Hinweise darauf, dass die US-Regierung über den Angriff informiert war. Mathias Bröckers, Journalist und Kultur-Chef der "Taz", äußerte von Anfang an Zweifel an der einheitlichen Medienberichterstattung. In seinem Online-Magazin "telepolis" führte er monatelang ein Protokoll seiner Recherchen, das große Aufmerksamkeit erregte und schließlich als Buch veröffentlicht wurde. Es zeigt, dass der 11. September nicht nur ein schrecklicher Massenmord war, sondern auch ein Brennpunkt für bizarre Ungereimtheiten und strategische Geheimdienstoperationen. Bröckers hinterfragt, wer die tatsächlichen Nutznießer der Anschläge sind, und bringt alternative Verdächtige ins Spiel, nicht um Verschwörungstheorien zu propagieren, sondern um skeptisches Denken zu fördern. Das Buch enthält zudem ein Interview mit dem ehemaligen Staatssekretär Andreas von Bülow und eine Übersicht über die verschiedenen Verschwörungen.
Wo soll das alles enden
- 96pages
- 4 heures de lecture
Das Kultbuch der undogmatischen Linken ist wieder da: Seyfrieds gezeichnete Reportage der politischen Revolte der 70er Jahre. »Wo soll das alles enden« versammelt Cartoons aus den Jahren 1972 bis 1978, die ursprünglich im legendären anarchistischen Münchner Stadtmagazin »Blatt« erschienen sind. Gerhard Seyfrieds Zeichnungen mit Bullen und ultracoolen Anarchos spiegeln den Kampf der Spontis, Kiffer und Spaßguerilleros gegen die repressive Gesellschaft der Bundesrepublik wider. Das Buch hat die alternative Szene bis heute am Lachen gehalten, über Beziehungskisten, Rasensprenger, einstweilige Erschießungen – und nicht zuletzt über sich selbst. Erstmals 1978 erschienen, erreichte der Band bis heute eine Gesamtauflage von rund einer halben Million Exemplaren. (Quelle: [Gerhard Seyfried](http://gerhardseyfried.de/wo-soll-das-alles-enden/))



