Zwischen 1942 und 1945 hörte der US-Nachrichtendienst im Geheimlager Fort Hunt bei Washington mehrere Tausend deutsche Kriegsgefangene heimlich ab. Zehntausende Abhörprotokolle blieben erhalten, die erst jetzt, nach über sechzig Jahren, entdeckt wurden. Der Historiker Felix Römer hat diesen Aktenbestand als Erster ausgewertet und eröffnet mit seiner Analyse eine völlig neue Sicht auf den Krieg: Unter 'Kameraden' erzählen sich die Soldaten ihre Fronterlebnisse, sie prahlen mit 'Heldentaten' und schrecklichen Verbrechen. Sie zeigen ihre geheimen Ängste und ihre wahre Haltung zu Hitler. Die dazu überlieferten Biografien machen die Lebensumstände und Handlungsspielräume, das Denken und Handeln des Einzelnen konkret. Mit diesem einzigartigen Material bekommt die uniforme Wehrmacht zum ersten Mal ein individuelles Gesicht.
Johannes Hürter Livres
Johannes Hürter est un éminent historien allemand spécialisé dans la Seconde Guerre mondiale, axé sur le leadership et la stratégie militaires durant le conflit. Ses travaux explorent en profondeur les complexités de la prise de décision et la dynamique stratégique du Front de l'Est. Les recherches de Hürter examinent les figures clés et les campagnes d'envergure qui ont façonné la trajectoire de la guerre. Ses analyses offrent des perspectives profondes sur les opérations militaires et leurs conséquences historiques.



»Im Übrigen hat die Vorsehung das letzte Wort ... «
- 512pages
- 18 heures de lecture
Das private Leben im »Dritten Reich«: Eine nationalsozialistische Familie 1938 bis 1945.Egon Oelwein begann sein Tagebuch als Führer im Reichsarbeitsdienst am 30. Januar 1938, dem Jahrestag von Hitlers »Machtergreifung«. Die Einträge spiegeln ein Leben, das sich zunehmend an NS-Vorstellungen orientierte, und eine Karriere, die ihn von Baden über das Sudetenland nach Oberschlesien und zeitweise an die Ostfront führte. Egon und seine Frau Marta dokumentierten zudem seit Juli 1938 die Entwicklung und Erziehung ihrer drei Kinder Folkhard, Reiner und Hiltrud in einem Familienbuch.Die Korrespondenz zwischen den Eheleuten sowie Briefe Marta Oelweins an ihre Mutter und an ein befreundetes Ehepaar ergänzen die Einblicke in dieses private Leben im »Dritten Reich«. Die Edition präsentiert seltene private Dokumente und fügt sich zu einer facettenreichen Geschichte einer Familie zusammen, die sich voll und ganz in die nationalsozialistische »Volksgemeinschaft« einfügte. Am Ende standen 1945 für Marta Oelwein und ihre Kinder die Flucht und für Egon Oelwein, als Freiwilliger der Waffen-SS, der Tod.
Die letzten 100 tage des zweiten weltkriegs
- 224pages
- 8 heures de lecture
Was geschah zwischen dem 30. Januar 1945 und dem 8./9. Mai 1945? Diese unvergleichliche Chronik schildert Tag für Tag, wie die Menschen den Untergang des Dritten Reichs erlebten.100 Tage, 100 Schicksale, 100 Momentaufnahmen: brennende Städte, Todesangst, Durchhalteparolen, Häuserkampf und Bomberstaffeln, aber auch kleine Augenblicke des Glücks im großen Krieg - ein Panorama von Krieg und Zerstörung, von Schuld und Vergeltung, von tiefer Verzweiflung und zaghaftem Hoffen.