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Lena Gorelik

    1 février 1981
    Lieber Mischa
    Meine weißen Nächte
    Verliebt in Sankt Petersburg
    Lieber Mischa ... der Du fast Schlomo Adolf Grinblum geheißen hättest, es tut mir so leid, dass ich Dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude ...
    "Sie können aber gut Deutsch!"
    Wer wir sind
    • Mehr Schwarz als Lila. Roman

      Gorelik, Lena – eindringlicher Jugendroman übers Anderssein – 14571

      Ein eindringlicher Jugendroman über Erinnerungskultur und Anderssein: Die 17-jährige Alex hat eine enge Freundschaft mit Paul und Ratte. Ihr Leben verändert sich durch den charismatischen Referendar Johnny Spitzing und eine Klassenfahrt nach Auschwitz, wo ein Kuss zwischen Alex und Paul für Aufregung sorgt.

      Mehr Schwarz als Lila. Roman2024
    • Dieses Buch bietet vier "besinnliche" Erzählungen, die die Vielfalt von Weihnachten beleuchten. Es thematisiert Erwartungen, Missverständnisse und Erinnerungen an frühere Festtage, während es gleichzeitig die Magie und das Wunder der Weihnachtszeit einfängt. Ein idealer Begleiter für die Feiertage!

      Heilig Abend2024
    • ICH SCHREIBE, WEIL ICH, GLAUBE ICH, BIN

      Hannoversche Poetikdozentur NEUE DEUTSCHE LITERATUR 1

      Die neu geschaffene Poetikdozentur für NEUE DEUTSCHE LITERATUR zeichnet Autor*innen aus, die in ihrem Schreiben die Realitäten einer postmigrantischen Gesellschaft beschreiben – nicht mehr und nicht weniger. Sie versteht sich damit als Beitrag zu einer Gesellschaft der Vielen jenseits identitätspolitischer Debatten. Lena Gorelik war im Wintersemester 2022/23 als erste Poetikdozentin im Literaturhaus Hannover und an der Leibniz-Universität zu Gast. Ihre Texte sind ästhetisch komplexer Ausdruck einer Literatur, die nicht allein die Aufmerksamkeit für eine postmigrantische Wirklichkeit in Deutschland einfordert, sondern ebendiese in all ihrer Ambivalenz thematisiert. Ihre Antrittsvorlesung beginnt Lena Gorelik mit den Worten »Ich schreibe, weil ich, glaube ich, bin.« In einer ebenso dichten wie hinreißend erzählten Selbstbefragung reflektiert sie den Schreibprozess, den Aufbau von Beziehungen zu den eigenen Romanfiguren – und auch die Erwartungen des Publikums an eine migrantisierte Autorin. Die Schwierigkeiten, »Ich« zu sagen. Und auch einmal: »Nein.« Welche Worte wären die richtigen? Und welche Empfindungen darf, ja, muss man sich gestatten, um literarischen Widerspruch einzulegen? Als Leser*in folgt man in diesem poetologischen Bravour stück unmittelbar der Entstehung gegenwärtigster Literatur.

      ICH SCHREIBE, WEIL ICH, GLAUBE ICH, BIN2024
    • Trotzdem sprechen

      Mit Beiträgen von Carolin Emcke, Nazih Musharbash, Maryam Zaree, Kathrin Röggla u.v.a. | Ein intellektueller Paukenschlag! Eine Intervention in Zeiten zunehmender Entzweiung.

      Spätestens seit dem 7. Oktober, dem Hamas-Massaker in Israel und der folgenden Bombardierung Gazas sowie der daraus resultierenden humanitären Katastrophe, finden Menschen in allen Teilen der deutschen Gesellschaft sich wieder in einer neuen Isolation oder gar Angst. Es häufen sich offene Briefe, Veranstaltungsabsagen und Begriffsstreitereien in einem Ton der Endgültigkeit. Langgehegte Allianzen werden gelöst, Gespräche versiegen. Die trennende Macht der Differenzen basiert nicht zuletzt auf der realen Erfahrung von Antisemitismus und Rassismus. Wer davon profitiert, sind die Rechtspopulisten. Diejenigen, die der liberalen, wertebasierten Gesprächskultur ebenso den Garaus machen möchten wie unserer Demokratie insgesamt. Welchen Mut, welche Kraft und Toleranz für Ambiguität und Streit können wir, müssen wir gar, aufwenden, um die Logik der Verhärtung auf der Seite derer, die unsere Welt zu einer besseren machen möchten, zu stoppen? Die hier versammelten Autor:innen halten am Austausch fest, so schwierig er sein mag. Nachdenklich, mit unverstelltem Schmerz und ungebrochenem Willen zum wechselseitigen Abwägen sprechen sie trotzdem miteinander. Dieser Band ist die greifbarste Utopie unserer Tage.

      Trotzdem sprechen2024
    • Der Erfolgsroman als Taschenbuch: «Wer wir sind» erzählt, wie eine Frau zu sich findet – und wer wir im heutigen Deutschland sind. Sankt Petersburg/Ludwigsburg 1992. Ein Mädchen reist mit den Eltern, der Großmutter und ihrem Bruder nach Deutschland aus, in die Freiheit. Was sie dafür zurücklässt, sind ihre geliebte Hündin Asta, die Märchen-Telefonnummer und fast alles, was sie mit Djeduschka, Opa, verbindet – letztlich ihre Kindheit. Im Westen merkt die Elfjährige, dass sie jetzt eine andere und «die Fremde» ist. Ein Flüchtlingskind im selbst geschneiderten Parka, das die Wörter so komisch ausspricht, dass andere lachen. Auch für die Eltern ist es schwer, im Sehnsuchtswesten wächst ihre russische Nostalgie; und die stolze Großmutter, die mal einen Betrieb leitete, ist hier einfach eine alte Frau ohne Sprache. Das erst fremde Deutsch kann dem Mädchen helfen – beim Erwachsenwerden, bei der Eroberung jenes erhofften Lebens. Aber die Vorstellungen, was Freiheit ist, was sie erlaubt, unterscheiden sich zwischen Eltern und Tochter immer mehr. Vor allem, als sie selbst eine Familie gründet und Entscheidungen treffen muss. Ein autobiografischer Roman, der zeigt, dass die Identität gerade im Zwiespalt zwischen Stolz und Scham, Eigensinn und Anpassung, Fremdsein und allem Dazwischen stark wird. «Wer wir sind» erzählt, wie eine Frau zu sich findet – und wer wir im heutigen Deutschland sind.

      Wer wir sind2021
      4,3
    • Alex trägt lieber Schwarz als Lila, ihr Vater schweigt die meiste Zeit, und ein Papagei soll ihre Mutter ersetzen. Das Beste von allem ist ihre Freundschaft mit Paul und Ratte; mit ihnen kann man auf die Zukunft und das Leben warten. Doch dann taucht plötzlich Johnny Spitzing auf, der junge Referendar. Und auf der Klassenfahrt nach Polen küsst Alex von lauter Gefühlen überrannt Paul – am unpassendsten Ort der Welt, in Auschwitz. Jemand fotografiert sie, das Bild geistert durchs Netz, und dann reden alle über Alex und die Jugend von heute, der Papagei entfliegt, und Alex erkennt: Jetzt ist das Leben da, und zwar mit voller Wucht.

      Mehr Schwarz als Lila: Roman2018
      3,7
    • Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman «Hochzeit in Jerusalem» (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, der vielgelobte Roman «Mehr Schwarz als Lila» (2017) für den Deutschen Jugendbuchpreis. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Beiträge zu gesellschaftlichen Themen, u. a. für die «Süddeutsche Zeitung» oder «Die Zeit». Sie lebt in München.

      Mehr Schwarz als Lila2017
      3,6
    • Lena Gorelik erzählt von drei außergewöhnlichen Menschen, von Freundschaft, Liebe und Abschied – und sie zeigt, warum es gut ist, anders zu sein und seinen eigenen Weg zu finden. Fünfzehn Jahre lang hat Nils Liebe nichts von Sanela gehört. Damals waren beide vierzehn, Nils multiplizierte vierstellige Zahlen im Kopf, Sanela kam aus Jugoslawien und hatte im Krieg ihre Eltern verloren. Zwischen den beiden Außenseitern begann eine heftige Freundschaft, vielleicht wäre es sogar mehr geworden. Aber nachdem sie zusammen ausgerissen waren und versucht hatten, in Bosnien das Grab von Sanelas Vater zu finden, eine so vergebliche wie gefährliche Reise, kam das abrupte Ende zwischen Nils und dem wilden Mädchen, das immer aus allem ausbrechen wollte. Nun erhält Nils einen Brief von Sanela, einen Brief wie früher, scheinbar zufällig. Und weiß beim ersten Treffen, wie sehr sie ihm all die Jahre gefehlt hat. Sanela hat einen kleinen Sohn, der Niels-Tito heißt, der wie Nils Liebe die Zahlen liebt und sich sofort mit diesem versteht wie mit keinem sonst. Zu dritt holen sie die Reise nach und werden bald zu so etwas wie einer Familie. Aber Sanela macht es Nils immer noch nicht leicht. Ihr Brief war kein Zufall, denn sie ist sehr krank ...

      Null bis unendlich2015
      3,8
    • Sofia liebt Listen – Listen von Schokoladensorten oder peinlichen Hundenamen. Diese Sammlungen bringen Ordnung in ihr Leben: An das Dasein als Mutter hat Sofia sich noch nicht gewöhnt, ihre Großmutter dämmert dement vor sich hin, und auch sonst läuft wenig rund. Eines Tages macht Sofia in der großmütterlichen Wohnung eine Entdeckung: eine andere Listensammlung, in kyrillischer Schrift – die Familie hat in den Siebzigern die Sowjetunion verlassen. Über diesen Fund stößt Sofia auf einen geheimnisvollen Onkel: ein lustiger, schräger Querkopf, der sich aber auch im Untergrund betätigt hat. Sofie spürt Onkel Grischas dunkler Geschichte nach und entdeckt, was die Vergangenheit für sie bedeutet.

      Die Listensammlerin2013
      3,7