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Claus Peter Clasen

    1 janvier 1931
    Die Augsburger Weber
    Streiks und Aufstände der Augsburger Weber im 17. und 18. Jahrhundert
    Weben in schwerer Zeit
    Streikgeschichten
    Arbeitskämpfe in Augsburg um 1900
    Streiks der Augsburger Schuhknechte
    • 2012

      Arbeitskämpfe in Augsburg um 1900

      Streik, Aussperrung und Boykott

      • 357pages
      • 13 heures de lecture

      In den fünfzehn Jahren von 1900 bis 1914 brachen im Deutschen Reich mehr als 28.000 Streiks und 3.500 Aussperrungen aus. Die Industriestadt Augsburg erlebte in dieser konfliktreichen Zeit 95 Streiks und Aussperrungen. Die vorliegende Arbeit beschreibt die Arbeitskämpfe der Metallarbeiter, der Bauarbeiter, der Schneider und Brauereiarbeiter. Höhepunkte waren die Aussperrungen in der Metallindustrie in den Jahren 1905 und 1922 und im Baugewerbe 1910. Auf der Grundlage der Akten des städtischen Gewerbeamtes und der Berichterstattung in den Augsburger Zeitungen werden Ursachen, Streitpunkte, Umfang, Dauer, Verlauf und Ende der Arbeitskämpfe durch Verhandlung, Schlichtung oder auch Zusammenbruch behandelt. Auf die Rolle der Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände und die Umstände, die Erfolg oder Misserfolg bedingten, wird eingegangen. Abgesehen von den schweren Unruhen während des Maurerstreiks im Jahr 1899 verliefen die Arbeitskämpfe trotz scharfer Polemik in gewaltlosem Rahmen.

      Arbeitskämpfe in Augsburg um 1900
    • 2008

      Streikgeschichten

      Die Augsburger Textilarbeiterstreiks 1868–1934

      • 332pages
      • 12 heures de lecture

      In Augsburg bestanden um 1900 etwa 25 Textilfabriken, in denen es wegen der stürmischen Entwicklungen unvermeidlich auch zu Arbeitskämpfen kam. Der erste größere Konflikt brach 1868 aus, und bis 1934 lassen sich fast 50 Textilarbeiterstreiks in praktisch allen größeren Augsburger Fabriken feststellen. Da jeder dieser Streiks ein Drama für sich war, werden Anlass, Verlauf und Ergebnis der einzelnen Arbeitskämpfe jeweils ausführlich dargestellt. Die Analyse beruht auf der reichen Überlieferung aus amtlichen Akten und der Publizistik. Sie ermöglicht es, auf die verschiedenen Aspekte der Streiks einzugehen: Arbeiterversammlungen und Demonstrationen, ›wilde Streiks‹ und formelle Streikausschüsse, die Formulierung der Forderungen und die Ultimaten der Fabrikdirektoren, die Haltung der Gewerkschaftsführer und der Betriebsräte, die finanzielle Unterstützung der Streikenden, aber auch Entlassungen und Ausweisungen, die Ergebnisse im Wandel von Einzelvereinbarungen zu Flächentarifen, die Spaltung der Arbeiterschaft nach dem Ersten Weltkrieg, die Haltung der städtischen und staatlichen Behörden und den Einsatz von Polizei und gelegentlich von Militär. So unterschiedlich die einzelnen Augsburger Textilarbeiterstreiks auch waren, sie hatten ein gemeinsames Charakteristikum: Sie waren nicht gewalttätig.

      Streikgeschichten
    • 2006

      Weben in schwerer Zeit

      • 401pages
      • 15 heures de lecture

      Augsburg war seit dem Mittelalter ein Zentrum der Textilherstellung. Auch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildeten die Weber das bei weitem größte Gewerbe. Dazu kamen noch Lodweber, Tuchmacher, Zeugmacher, Tuchscherer und Färber. Aber technische Rückständigkeit, Absatzschwierigkeiten in den heimischen Cottonfabriken, die Konkurrenz aus England, der Schweiz, Sachsen und Preußen, und der Verlust traditioneller Märkte stellten das Textilgewerbe vor große Probleme. Die Weber haben den Rückgang ihres Gewerbes nicht als unabwendbares Schicksal hingenommen. Begünstigt durch die bayerische Gewerbegesetzgebung streiften sie traditionelle Zunftbeschränkungen ab, übernahmen technische Neuerungen, entwickelten eine kooperative Organisation der Produktion und stellten eine große Palette neuartiger, modischer Stoffe her. Auf Grund des umfangreichen Archivmaterials im Augsburger Stadtarchiv beschreibt das Buch die teilweise erfolgreichen Bemühungen, die Handweberei auch unter den neuen wirtschaftlichen Verhältnissen fortzuführen. Doch die Industrialisierung der Textilherstellung hat alle diese Bemühungen zunichte gemacht. Die Innung der Weber löste sich 1862 auf, die der Tuchmacher und Tuchscherer 1868.

      Weben in schwerer Zeit
    • 2002

      Die Augsburger Schuhknechte traten in den Jahren 1692, 1726 und 1746 dreimal in den Streik, wobei der Streik von 1726 mit 160 beteiligten Schuhknechten eine besondere Bedeutung hat. Fast alle katholischen und evangelischen Gesellen legten gemeinsam die Arbeit nieder und zogen in die benachbarte Stadt Friedberg. Mit über vier Monaten Dauer zählt dieser Streik zu den längsten Gesellenstreiks und entzündete sich an einem Verbot der freien Korrespondenz der Gesellenorganisation. Dies führte zu radikalen Forderungen nach Freiheit und Gerechtigkeit. Der Augsburger Rat versuchte, seine unnachgiebige Haltung öffentlich zu rechtfertigen, während die Gesellen durch zahlreiche Laufbriefe Unterstützung von anderen Bruderschaften suchten. Das Buch beleuchtet die Rolle der Anführer der Gesellen, die erfolglosen Versuche des Rates, die Entschlossenheit der Streikenden durch Drohungen und Zugeständnisse zu brechen, sowie Festnahmen und Gewaltakte. Besonders hervorgehoben wird der Schutz der streikenden Gesellen durch den bayerischen Landrichter in Friedberg. Nach 127 Streiktagen kehrten die meisten Gesellen zurück, während die evangelischen Gesellen bestraft und die hartnäckigen katholischen Gesellen ausgewiesen wurden. Dies führte zu einem monatelangen Boykott des Augsburger Schusterhandwerks durch Gesellen in Bayern. Letztlich erlagen die Gesellen dem Druck der Regierungen.

      Streiks der Augsburger Schuhknechte
    • 1981