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Benjamin Heisenberg

    Revolver 47
    Komm erst mal zu mir
    Lukusch
    • Revolver 47

      Die Zeitschrift für Film

      REVOLVER versammelt Gedanken, Ansichten und Träume filmschaffender Leute und will direkt, präzise und ehrlich über den Film der Zukunft sprechen.

      Revolver 472023
    • Lukusch

      Roman

      EIN ROMAN ZWISCHEN FACTS UND FAKES – VOLLER SPANNUNG, WITZ UND MELANCHOLIE Benjamin Heisenbergs Roman „Lukusch“ entführt die Leser in die packende und humorvolle Geschichte des Schachtalents Anton Lukusch und seines grobschlächtigen Freundes Igor. Klug und lässig spielt der Roman mit den Möglichkeiten des Erzählens und sprengt dabei seine eigenen Grenzen. Anton Lukusch, ein normaler Junge aus Prypjat, wird nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 von der Hilfsorganisation Shelta nach Westdeutschland gebracht, um der Strahlung zu entkommen. Dort entdeckt man zufällig sein analytisches Talent beim Schachspielen. Als Wunderkind wird er zum Star: Er gewinnt gegen Bundeskanzler Helmut Kohl, löst ein Rätsel bei „Wetten, dass…“ und wird von internationalen Konzernen als Berater engagiert. Doch Anton scheint an seinem eigenen Ruhm kaum interessiert zu sein. Wie ferngesteuert erfüllt er alle Erwartungen, lächelt brav in die Kameras und wird wie ein Spielzeug behandelt, das im Rampenlicht glänzen soll. Ist er wirklich nur ein herausragendes Talent? Und was hat es mit dem ständigen Schatten Igor auf sich? Antons plötzlicher Verschwinden leitet eine Reihe höchst kurioser Entwicklungen ein. Ein Roman voller Spannung, Witz und Melancholie, inspiriert von der möglicherweise realen Figur des ukrainischen Schachgroßmeisters Anton Lukusch.

      Lukusch2022
      3,7
    • Vom Künstlerduo Marc Weis und Martin de Mattia, ein umfassender Überblick über ihr Schaffen, einschließlich fotografischer, filmischer und installativer Arbeiten. Das Werk bezieht sich auf intime Versprechen, synchronisierte Bedeutungsebenen und verschiedene Identitäten, die für aktuelle Trends in unserer Gesellschaft stehen. Die Arbeiten des Duos sind stark von Kindheitstelevisionprogrammen wie Bonanza oder Get Smart sowie späteren Filmen beeinflusst, die im kollektiven Bewusstsein verankert sind. Dieses komplexe Buch, mit umfangreichen Farbabbildungen und unkonventionell gebundenen Seiten, enthält ein langes Interview mit den Künstlern, in dem sie ihren Ansatz zur Erzählung und „der Moral der Bilder“ diskutieren. Eine faszinierende Präsentation der Werke von Weis und de Mattia, die oft Unbehagen hervorrufen und stets neue Ideen provozieren.

      Komm erst mal zu mir2011