Luigi Pintor Ordre des livres (chronologique)
Luigi Pintor était un journaliste et un intellectuel dont l'œuvre explorait les courants politiques et sociaux qui façonnaient la société italienne. Son écriture se distinguait par une analyse pointue et une position critique intransigeante, issue de son profond engagement dans la vie politique. À travers sa prose, il cherchait à susciter le débat public et à encourager la pensée critique chez ses lecteurs. Son héritage littéraire réside dans sa quête persistante de vérité et de justice au sein d'un paysage politique dynamique.




Der Mispelbaum
- 93pages
- 4 heures de lecture
Giano hat hundert Jahre und hat beschlossen, sich unter einem Mispelbaum zu setzen und die Tage zu zählen, ohne sich mehr den weltlichen Versuchungen zu ergeben. Es scheint ihm eine vernünftige Entscheidung zu sein, die den Umständen angemessen ist. Er wird nichts tun und seine Gedanken wie Wolken über das Laub wandern lassen. [...] Viele seiner Jahre hat er in einem Zimmer verbracht, um gegen etwas oder jemanden in Zeitungen zu schreiben. Was er tat, nützte nichts, aber ihm schien es von großer Bedeutung zu sein. Fantasieren oder ohne Ziel unter einem Baum schreiben, hilft hingegen, weniger Zigaretten zu rauchen. Diese Seiten können als Tagebuch oder als Delirium gelesen werden, eine Erzählung, in der Realität und Vorstellung, Vergangenheit und Gegenwart, ernste und belanglose Ereignisse verschwimmen. Es scheint, als wolle der Autor die Diskussion seiner vorherigen Schriften abschließen und in einer Art Trilogie eine Lebenserfahrung erschöpfen.
La signora Kirchgessner
- 148pages
- 6 heures de lecture
«Il mio mestiere di scrivano mi fa pensare a quei castelli di carte che piacciono ai bambini ma crollano a un tremito della mano. Meglio nascere due secoli prima e imitare la signora Kirchgessner, afflitta da cecità ma virtuosa di glasharmonika, che per tutta la vita dilettò le aristocrazie col suo strumento di cristallo. I suoni sono meno ingannevoli delle parole. La mia vita privata posso invece paragonarla a quella di un pesce rosso in una vasca. Ma è un paragone improprio. Chi può escludere che un pesce rosso abbia una fervida immaginazione e un'esistenza avventurosa?»Il libro sarà una sorpresa per i lettori di Luigi Pintor. Dopo sette anni dalla pubblicazione di "Servabo", l'autore ripensa la propria esperienza con più azzardo letterario e sofferenza politica, ripercorrendo eventi pubblici e privati secondo itinerari inaspettati e sconcertanti. Storia e autobiografia vengono ora distanziate vertiginosamente, tradotte in un'amara favola enigmatica. Così la memoria si trasforma in pura musica, nella quale soltanto è possibile dichiarare e annientare le verità più intime.
Servabo
- 112pages
- 4 heures de lecture
Die radikale, sensible Kürze, mit der hier ein Leben erzählt wird, erklärt sich aus der Beschränkung auf die prägenden Erlebnisse: Widerstand, Liebe, Streit, Angst, Schmerz, der Traum von einer anderen Gesellschaft. So ist auch der Grund, warum dieses Buch in Italien innerhalb weniger Monate über fünfzigtausend Leser fand, nicht der, dass sein Autor, einer der angesehensten politischen Köpfe des Landes, seine ungewöhnliche Lebensgeschichte als Enthüllungsgeschichte mitteilt. Im Gegenteil. Pintor erzählt sie nur in Bildern, Ereignissen und Erfahrungen, ganz ohne Namen, Orte, Daten. Er erzählt sie, um herauszufinden, wie eigen eine Lebensgeschichte überhaupt sein kann.