Die 1967 erschienene Erstausgabe begeistert seitdem eine ganze Kindergeneration. In diesem bunten Buch retten die Dorfbewohner ihre alte Linde. Die Reime von Lore Leher sind leicht mitzusprechen, während die Seidenpapiercollagen von Ursula Kirchberg Vorschulkindern helfen, die Geschichte selbst zu erzählen.
Selim aus der Türkei versteht kein Deutsch und ist ständigen Mißverständnissen ausgesetzt. Auch Susanne lacht über ihn, bis sie sich in ihren Ferien in Italien plötzlich in Selims Rolle sieht und ihn künftig besser verstehen kann. Ab 5 Jahren.
Dieses Buch will Anstoß zu Gesprächen zwischen Eltern und Kindern geben. Die Idee dazu hatte ein Mütterarbeitskreis anlässlich eines Kurses der Paritätischen Familienbildungsstätte in München, die täglich in ihrer Beratungstätigkeit mit dem Problem der Entführung von Kindern konfrontiert wird. Um Kinder nicht mit falschem Misstrauen zu belasten, hat die Müttergruppe beschlossen, den „lieben Onkel“ im Buch als „Fremden“ zu bezeichnen.
Der kleine Häwelmann liegt in seinem Rollbettchen und kommt nicht zur Ruhe. Seine Mutter soll ihn herumfahren, aber sie ist in ihrem Himmelbett schon eingeschlafen. Da beschließt er, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, und fährt einfach auf einem Mondstrahl durchs Schlüsselloch hinaus in die Nacht … Ulrike Möltgen hat den Kinderbuchklassiker von Theodor Storm für die Insel-Bücherei neu und kongenial illustriert: zum Vorlesen und Wiederlesen!
Der Schimmelreiter„, den Storm noch kurz vor seinem Tod vollendete, ist die herausragendste Novelle des Dichters. In ihr zeigt Theodor Storm den Aufstieg des Hauke Haien zum Deichgrafen. Dieser will seine Fähigkeiten durch den Bau eines neuartigen Deiches unter Beweis stellen, weil es heißt, er habe die Position nur seiner Frau zu verdanken. Spannungen und der Kampf mit seiner Umwelt lassen Hauke Haien schließlich zugrunde gehen: Als er eine schwache Stelle im Deich nicht genügend absichert, ertrinkt bei einer Sturmflut zuerst seine Frau mit dem Kind. Daraufhin stürzt er sich mit seinem Schimmel an der durchbrochenen Stelle des Deiches ins Meer, um seine Schuld zu tilgen. Wie schon in seinen früheren Novellen ist Storm auch in dieser “hinreißenden Symphonie der Meeresstimmen" (E. Schmidt) von dem Problem der persönlichen Schuld abgerückt.
Ein Nachwort und ausführliche Anmerkungen helfen dem Leser.