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Heinrich Jaenecke

    25 février 1928 – 4 octobre 2014
    Polen
    Algarve, Lissabon
    Mein Gott, was haben wir getan!
    50 Jahre Das Beste vom Stern
    Es lebe der Tod
    Der unsichtbare Tod
    • Bilder, die man nicht vergißt. Reportagen, die ergreifen. Dazu prominente Zeitzeugen: Prinzessin Soraya und Günter Grass, Gabriele Henkel und Michail Gorbatschow, Hildegard Knef und Richard von Weizsäcker, Dagmar Berghoff und Oswalt Kolle, Jil Sander und Rolf Hochhuth-sie alle und viele mehr erzählen Geschichten, die sie bewegten - oder die Welt. Eine aufregende Zeitreise durch die letzten 50 Jahre

      50 Jahre Das Beste vom Stern
    • Polen

      • 288pages
      • 11 heures de lecture
      Polen
    • „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“, dichtete Heinrich Heine vor 160 Jahren im französischen Exil. Der Stoßseufzer wurde zum geflügelten Wort für Generationen deutscher Patrioten, die an ihrem Vaterland litten wie an einer unglücklichen Liebe. Deutschland – das war über die längste Zeit seiner Geschichte ein amorphes Gebilde mit diffusen Konturen, in sich gespalten und zerrissen, ständig schwankend zwischen manischer Selbstüberhöhung und depressiver Selbstaufgabe. Der stolze Adler, Wappentier der Deutschen durch alle Metamorphosen ihrer Geschichte, glich eher einem blinden Vogel, der, getrieben von der Jagd nach imaginärer Macht und Größe, oft genug an den Klippen der Wirklichkeit abstürzte. Der letzte Höhenflug endete in der tiefsten Katastrophe, die die Nation je erlebte. Allmählich haben wir wieder Grund unter den Füßen, doch wir müssen aufpassen, dass wir nicht abermals die Orientierung verlieren. Die alten Bindungen und Sicherheiten lösen sich auf, und neue sind noch nicht erkennbar. Die wirkliche Bewährungsprobe als Demokraten haben wir erst noch zu bestehen.

      Der blinde Adler : Reflexionen über Deutschland