Triomphe et Mort du Héros
La peinture d'histoire en Europe de Rubens à Manet






La peinture d'histoire en Europe de Rubens à Manet
The eleventh-century monk Ekkehard IV's Fortune and Misfortune at Saint Gall chronicles the 880s to 972, near the end of the famous Swiss monastery's two-century-long golden age, bearing witness to the struggles of the tenth-century church reform movement. This volume publishes the Latin text alongside its first complete English translation.
Bis heute steht die Kunst der nördlichen Niederlande im Zeichen ihres »Goldenen Zeitalters« – einer Epoche, in der das Land trotz kriegerischer Auseinandersetzungen eine enorme politische, wirtschaftliche und kulturelle Blüte erlebte. Frans Hals, Jan Vermeer und Rembrandt gelten als deren künstlerische Höhepunkte. Was aber kam danach? Noch immer hält sich hartnäckig das Urteil der unmittelbar Nachgeborenen vom Abstieg und Verfall der eigenen Epoche, das wider besseres Wissen auch auf die Künstler nach dem Tode Rembrandts übertragen wurde. Dieses gilt es zu hinterfragen und zu korrigieren. Denn Reputation und Ausbreitung der niederländischen Malerei um und nach 1700 konnten sich nach wie vor auf eine glänzende zeitgenössische Produktion stützen – von Gerard de Lairesse bis Adriaen van der Werff und Jacob de Wit, von Adriaen Coorte über Jan van Huysum bis Rachel Ruysch. Die Nobilitierung der Genremalerei erfolgte durch die jüngere Familie der van Mieris über Godfried Schalcken bis Jan Verkolje. In den Beiträgen dieses Bandes wird dem Geschmackswandel um 1700 nachgespürt unter Berücksichtigung der höfischen, klassizistischen Internationalisierung in Stil und Thema der Malerei sowie der Theoriebildung und nicht zuletzt den Mechanismen von Markt und Sammlertum.
Von Weimar ins Rheinland
Die stimmungsvollen Gemälde, die Fritz von Wille (1860-1941) seit dem späten 19. Jahrhundert von der abwechslungsreichen Eifellandschaft mit ihren Maaren und Vulkanbergen, Schlössern und Burgdörfern malte, sind in der Kunstwelt bestens bekannt. Fritz von Wille stellte auf internationalen Ausstellungen aus, und nicht nur Kaiser Wilhelm II. und viele private Kunstliebhaber, sondern auch renommierte Museen in Berlin, Bonn, Köln, Krefeld und anderen Orten erwarben seine Bilder. Kaum beachtet wurde bislang, dass Fritz von Wille der Sohn eines Künstlerehepaares gewesen ist: Sein Vater war der spätromantische Landschaftsmaler August von Wille (1828-1887), spezialisiert auf stimmungsvolle Mondscheinlandschaften, und seine Mutter die Tiermalerin Clara von Wille, geborene Böttcher (1837-1883). In dritter Generation setzte Otto von Wille (1901-1977) die künstlerische Familientradition fort
1895 wurde in der Zeitschrift „Kunstchronik“ von einem „kleinen, vornehmen Künstlerclub“ in Düsseldorf berichtet, der „tüchtige, frische, moderne Talente“ hervorgebracht habe. Gemeint war der Künstler-Club Sankt Lucas, dessen Statuten im Jahr 1892 zehn junge Künstler mit dem Ziel unterzeichnet hatten, Anregungen auszutauschen und Ausstellungen zu veranstalten. Auch wurden gemeinsam bestückte Grafikmappen herausgegeben, um der Künstlergrafik neue Impulse zu geben. Die Gruppe zählt zu den frühesten Vertretern der sezessionistischen Bewegung. Ihre Gründungsmitglieder waren u. a. die Brüder Arthur und Eugen Kampf, Gerhard Janssen, Heinrich Hermanns, Olof Jernberg und Helmuth Liesegang. Die Ausstellung zeigt etwa 50 ausgewählte Gemälde aus dem Bestand der Dr. Axe-Stiftung. Auch werden erstmals die vier druckgrafischen Mappen präsentiert, die die Mitglieder des Clubs zwischen 1892 und 1900 herausgegeben haben. Der Katalog zur Ausstellung enthält Beiträge von Henrike Junge-Gent, Christiane Pickartz, Anke Repp-Eckert, Nicole Roth, Andreas Schroyen, Silke Tofahrn und Anna Vössing.