„Weibern mangelt es an Stärke und Kräften des Leibes und des Verstandes.“ Was die Dichter und Denker der deutschen Geistesgeschichte über die Frau gedacht haben, hat Renate Feyl in dieser Sammlung zusammengetragen. Ein Zitatenschatz, dessen Absurdität amüsiert, aber auch nachdenklich macht, da Spuren dieses Denkens immer noch lebendig sind.
Victoria Gottsched - eine Emanzipation: Die Frau des berühmten Literaturkritikers wandelt sich von der bewundernden Ehegattin zur erfolgreichen Autorin. Bald ist sie berühmter als ihr Mann - und doch wird es der „Gottschedin“ nie gelingen, aus seinem Schatten herauszutreten. '. als unterhaltsame, informative und kluge Lektüre empfohlen.'
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG
Ein Meisterwerk der doppelbödigen Idylle - von der Autorin des erfolgreichen Romans Die profanen Stunden des Glücks.
Katharina Hellberg, promovierte Geisteswissenschaftlerin, steht nach der Wende vor dem beruflichen Aus. Trotz aller Widersprüche versucht sie ihren eigenen Weg zu finden.
„Renate Feyl hat mit ihrem Roman eine sprachlich brillante und berührende Chronik menschlicher Verhaltensmöglichkeiten in dem so rasch von der Landkarte gelöschten Staat geschrieben.“
DER STANDARD
Das fesselnde Porträt einer starken Frau
Vera ist die Frau an der Seite von Roland Zarth, einem aufstrebenden Radiomacher, der alles daran setzt, seinen Sender als Nummer eins am Markt zu etablieren. Vera hingegen schwankt zwischen der eigenen Karriere als Innenarchitektin und dem Wunsch nach Familie. Wieder einmal gelingt Renate Feyl das fesselnde Porträt einer starken Frau.
Caroline von Wolzogen, geboren 1763, ist Autorin und Mitglied des Weimarer Intellektuellenkreises. Als sie Friedrich Schiller kennenlernt, ist dieser ein mittelloser Dichter. Sie finden ebenbürtige Gesprächspartner ineinander und kommen sich näher. Trotzdem heiratet Schiller Carolines jüngere Schwester Lotte. Nach seinem frühen Tod schreibt Caroline eine Biografie über ihren Schwager. Was sie in ihrer Biografie aber mit Rücksicht auf Zeitgenossen verschweigen musste, wird in diesem Buch erzählt.
Berlin, Ende des 17. Jahrhunderts: Während Kurfürst Friedrich III. nach dem Thron des preußischen Kaisers strebt, sind die Tage seiner Gemahlin Sophie Charlotte geprägt vom tristen Hofzeremoniell. Einziger Lichtblick sind für sie die Besuche des Philosophen Leibniz. Allmählich entwickelt sich zwischen den beiden eine Seelenverwandtschaft, deren Intensität den Grenzen des Anstandes gefährlich nahe kommt…
Das fesselnde Porträt einer der faszinierendsten Frauen des 18. Jahrhunderts
Als 1771 ihr Briefroman erscheint, ändert sich Sophie von La Roches Leben über Nacht. Bisher war sie die Gattin eines Staatsrates – jetzt ist sie eine berühmte Schriftstellerin. Die Geistesgrößen ihrer Zeit bewundern sie ebenso wie die Damen der Gesellschaft. Doch bald lernt Sophie auch die Schattenseiten des Erfolgs kennen. Neidern und Intrigen zum Trotz kämpft sie weiter – für ihre literarische Entwicklung und ihre Eigenständigkeit.
Renate Feyls Erfolgsroman über die bedeutendste Porträtmalerin des 18. Jahrhunderts
Elisabeth Vigée, Tochter eines Pastellmalers und einer Friseuse, ist 1767 gerade zwölf Jahre alt, als der berühmte Seemaler Claude Joseph Vernet ihr Talent entdeckt. Binnen kürzester Zeit wird aus der kleinen Liz eine gefeierte Porträtmalerin, die für ihren frischen, natürlichen Stil verehrt wird. Bald gehört auch Königin Marie Antoinette zu ihren Bewunderern und lässt sich gleich mehrfach malen. Als die Revolution ausbricht und Versailles gestürmt wird, flieht Vigée mit ihrer Tochter nach Italien. Was als Kunstreise getarnt ist, wird zum langjährigen Exil. Während sie im Rest Europas und in Russland Triumphe feiert, bleibt in ihrer Heimat nichts, wie es war. Raffiniert und geistreich erzählt Renate Feyl die Geschichte einer faszinierenden Frau, die in ihren Bildern einen neuen, freien Gesellschaftston anschlägt. Meisterhaft beleuchtet sie den europäischen Kunstmarkt und die geschichtlichen Umbrüche und liefert zugleich ein flirrend lebendiges, atmosphärisch beeindruckendes Zeitporträt.
Wie eine große Liebe die Gesellschaft veränderte. Voll poetischer Kraft erzählt Renate Feyl in ihrem neuen Roman von dem spektakulärsten Scheidungsprozess des 19. Jahrhunderts, von Liebe und Verrat, von der Revolution und den Anfängen der Sozialdemokratie. 1845: Europa ist in Aufruhr. Der Student Ferdinand Lassalle begegnet der zwanzig Jahre älteren Gräfin Sophie von Hatzfeldt und verliebt sich in sie. Sie ist mit einem der reichsten und mächtigsten Männer des Landes verheiratet und will sich scheiden lassen – doch kein Anwalt hat den Mut, sie zu vertreten. Kurz entschlossen bricht Lassalle sein Studium ab, um für ihre Freiheit und ihr Recht zu kämpfen. Er verwandelt den Scheidungsprozess in eine öffentliche Anklage gegen die herrschenden Verhältnisse. Von den feudalen Machtträgern gehasst und als Staatsfeind wiederholt verhaftet, wird Lassalle vom Volk gefeiert und avanciert mit Unterstützung der Gräfin zum Wortführer der frühen Arbeiterbewegung. Seine vulkanische Natur und ihr besänftigendes Wesen bilden eine kraftvolle Symbiose – bis er der Diplomatentochter Helene von Dönniges begegnet und eine verhängnisvolle Affäre beginnt.