Beschrijving van de ondergang van het Wilhelminische tijdperk (1888-1918) aan de hand van figuren uit vele lagen van de maatschappij.
Karl Jakob Hirsch Ordre des livres



- 1981
- 1976
Jeden z velkých německých románů doby meziválečné, který byl v r. 1933 nacisty spálen, vychází u nás poprvé. Dějištěm je autorův rodný Hannover před první světovou válkou. Na vztahu stárnoucích otců a dospívajících synů ve světěbohatých i chudých zachycuje zdánlivě poklidnou dobu "císařského počasí", jež byla předehrou první světové války.
- 1971
Der Roman 'Kaiserwetter' ist das erzählerische Debüt des hannoverschen Autors Karl Jakob Hirsch, der zuvor als Essayist, expressionistischer Lyriker sowie Zeichner und Bühnenbildner bekannt war. In diesem Werk, das größtenteils in der preußischen Provinzhauptstadt Hannover spielt, wird ein exemplarisches Bild der endenden wilhelminischen Epoche gezeichnet. Trotz äußerlichem Glanz ist das 'Knistern im Gebälk' unüberhörbar, während der teils kaschierte, teils offene Antisemitismus deutlich wird. Im Zentrum stehen zwei hannöversche Familien: die des kleinbürgerlichen Postschaffners Emanuel Tölle und die des großbürgerlichen jüdischen Anwalts S. de Vries. Die Figur des jungen Joe de Vries spiegelt viele von Hirschs eigenen Charakterzügen wider. Der Autor entwirft ein lebendiges Porträt seiner Heimatstadt Hannover, das von verschiedenen Orten wie dem Clevertor bis nach Hainholz reicht. Hirsch verleiht den Charakteren mit wenigen Strichen Plastizität, von pathetischen Provinzmimen bis hin zu skurrilen Figuren wie dem 'Knabenlehrer'. Zudem wird der 'Fall Haarmann' aus den 20er-Jahren als bewusster Anachronismus in die Epoche zurückdatiert, wobei der Anwalt de Vries die Rolle des Philosophen Theodor Lessing übernimmt.