Evanjelium podľa Matúša II
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V jedenácti kapitolách se čtenář seznámí se všemi významnými tématy Pavlova přínosu křesťanskému myšlení.
Zur Paulusrezeption im Neuen Testament
Der zweite Thessalonicherbrief ist eine der kurzesten Schriften im Neuen Testament. Dennoch ging von ihm eine starke Wirkung aus, die durch die ganze Kirchengeschichte hindurch bis heute anhalt. Sie ist vor allem durch das zweite Kapitel ausgelost worden, wo vom kommenden Ende der Zeiten, dem vorausgesagten "grossen Abfall" und dem sogenannten "Antichristen" die Rede ist. Der Wirkungsgeschichte dieser Aussagen wird hier ausfuhrlich nachgegangen. Ob dieser Brief tatsachlich von Paulus stammt, daruber wurde seit Beginn des 19. Jahrhunderts geratselt. Hier ist erstmals der Versuch unternommen worden, in einem wissenschaftlichen Kommentar den zweiten Thessalonicherbrief konsequent als ein nicht von Paulus stammendes Dokument zu erlautern. Anders als der erste Thessalonicherbrief kann also diese Schrift nicht als ein Zeugnis paulinischer Theologie gelten. Der Brief ist jedoch ein interessantes Dokument fruhchristlichen Glaubens, in dem die Bewaltigung der ausbleibenden Erfullung einer drangenden Parusieerwartung versucht worden ist. Der Verfasser fand dabei ein Modell fur das christliche Leben "zwischen den Zeiten," das sich auch heute noch bewahrt und das zur Orientierung des Glaubens dienen kann.
Der Brief an die Kolosser tragt zwar den Absender des Paulus, doch ist es umstritten, ob diese neutestamentlilche Schrift tatsachlich aus der Feder des Apostels stammt oder ob sie einem seiner Schuler zugeschrieben werden muss. Von speziellem Interesse ist der Brief wegen seines besonderen Danach ist Christus der Herr der gesamten Welt. Der Brief verurteilt eine Bewegung in der christlichen Gemeinde, die den Glauben als vollige Absage an die Welt versteht und das Heil in einer reinen Konzentration auf das Innere und das Jenseitige sucht. Andererseits nimmt er das Anliegen einer Gemeinde auf, die in einer bruchig gewordenen Welt lebt und sich fragt, wo denn Zuversicht und Hoffnung zu finden seien. Der Gemeinde wird hier gesagt, dass in Chriustus eine neue Welt angebrochen ist, in der auch trennende Unterschiede verschwinden durfen. Dem Anliegen des Evangelisch-Katholischen Kommentars gemaa erarbeitet Eduard Schweizer durch eine fundierte Exegese, mit zahlreichen Hinweisen auf die Wirkungsgeschichte, die Bedeutung dieses Briefes fur die heutige Verkundigung. Dabei weist er auch auf jene Aussagen hin, die den Brief als fur das okumenische Gesprach relevant erscheinen lassen.
Durch sorgfältige Untersuchung sowohl christlicher als auch nicht-christlicher Zeugnisse gelangt der Autor zu dem Schluss, dass an der historischen Existenz und dem Wirken Jesu von Nazareth kein Zweifel besteht. In den Einzelheiten seines Lebens jedoch divergieren die Möglichkeiten historischer Interpretationen, die in diesem Buch vorgestellt werden, erheblich.