The year is 1933. Hannah Arendt escapes Berlin, seeking refuge among the stateless gathering in Paris. Simone de Beauvoir reimagines the dance between consciousness and the world outside in a Rouen cafe. Ayn Rand labours in Hollywood exile on the novel she believes destined to reignite the flame of liberty in her adoptive nation. Simone Weil, disenchanted with the revolution's course in Russia,[Bokinfo].
The year is 1919. Walter Benjamin flees his overbearing father to scrape a living as a critic. Ludwig Wittgenstein signs away his inheritance, seeking spiritual clarity. Martin Heidegger renounces his faith and align his fortunes with Husserl's phenomenological school. Ernst Cassirer sketches a new schema of human culture on a cramped Berlin tram. The stage is set for a great intellectual drama. Over the next decade, the lives and thought of this quartet will converge and intertwine as each gains world-historical significance, between them remaking philosophy. Time of the Magicians brings to life this unparalleled burst of intellectual creativity and with it an entire era, from post-war exuberance to economic crisis and the emergence of National Socialism. It becomes an intellectual adventure story, a captivating journey through the greatest revolution in Western thought told through its four protagonists, each with their own penetrating gaze and answer to the question which has animated philosophy from the very beginning: What are we?
Die letzten Jahre der Philosophie und der Beginn einer neuen Aufklärung 1948 – 1984 | SPIEGEL-Bestseller
496pages
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„Geister der Gegenwart“ von Wolfram Eilenberger erkundet die Ideen von Adorno, Sontag, Foucault und Feyerabend in der Nachkriegszeit. Der Autor schildert ihren Aufbruch zu einer neuen Aufklärung und deren Einfluss auf Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Ein inspirierendes Werk über die Kraft der Philosophie in Krisenzeiten.
In 20 ebenso einfallsreichen wie zugänglichen Essays denken deutsche Philosophen über die philosophischen Dimensionen der Kult-Serie nach. Adam Soboczynski, Gert Scobel, Cord Riechelmann und viele mehr entdecken übersehene Spuren, legen verdeckte Motive frei, stellen die eigentlich entscheidenden Fragen: Warum soll man eigentlich nicht töten? Wann wäre ein Verbrechen perfekt? Ist jeder Täter schuldig? Was ist eine gute Ausrede? Ermitteln weibliche Kommissare anders? Eine Einführung in die Philosophie des 20. Jahrhunderts und ihre wesentlichen Motive, so spannend und mitreißend wie ein guter Tatort.
Das Ruhrgebiet gibt es (noch) nicht! Erkenne dich selbst! Was würde es für das heutige Ruhrgebiet bedeuten, diesem Imperativ zu folgen? Zunächst die Einsicht, dass es (noch) nicht wirklich existiert. Es ist nirgends amtlich registriert, seine Grenzen sind nicht beschrieben. Es ist Mythos und doch Heimat. Wolfram Eilenberger, einer der besten Philosophen des Landes, versucht, diesem Paradox nachzugehen. Denn als Kernregion Europas ist das Ruhrgebiet am Ende ein Modell für uns alle. Ein Jahr ist der Philosoph Wolfram Eilenberger vor Ort in Mülheim an der Ruhr. Seine dortige Mission: das Ruhrgebiet verstehen, gar lieben lernen. Aber wie eine Region lieben, die sich selbst oft missversteht? Auf keiner Landkarte verzeichnet, in keinem Register vermerkt, in keinem Kunstwerk verewigt, ist das Ruhrgebiet bis heute auf der Suche nach sich selbst. Irgendwo zwischen Kumpel und Kohlen, Stadien und Halden, Brachen und Lachen, bleibt er also zu bergen: der Schatz eines Reviers, das aus mehr bestehen will als nostalgischer Rückschau.
Und täglich grüsst der Familienwahnsinn
Was unterscheidet den Finnen vom Kanadier, und wie kommt ein deutscher Mann damit klar, dass sein nordamerikanischer Nachbar auf die wohlmeinende Frage nach dem werten Befinden so gar keine ehrliche Antwort parat hat? Dass seine Frau Karriere macht, während er die Kinder zur Schule bringt und täglich mit den Marotten der Interims-Landsleute zu kämpfen hat? Warum hätte der Geburtstag der Töchter besser in einer Shoppingmall stattfinden sollen als in den eigenen vier Wänden? Und was sagt eigentlich die finnische Frau dazu?
Zugegeben, Philosophie macht nicht notwendig glücklich. Eines aber steht fest: Sie macht das Leben wesentlich interessanter. Beispielhaft erprobt dieses Buch die lebensverwandelnde Kraft des Philosophierens: Sie werden mit Wittgenstein neue Freunde finden, mit Kant auf den Hund kommen, mit Nietzsche heiraten, mit Aristoteles Fahrrad fahren, mit Sokrates ein Kind bekommen und mit Jacques Derrida an sich selbst zweifeln. Ein Buch für Anfänger im weitesten Sinne - und damit für alle Menschen, die in ihrem Leben noch etwas vorhaben.
Sie leben im hohen Norden, gehen ständig in die Sauna, haben Millionen Handys und kämpfen mit Milliarden von Mücken. Die Finnen sind ein eigenwilliges und lustiges Völkchen. Wolfram Eilenberger liebt sie. Ganz besonders eine. Deswegen zieht er mit ihr für ein halbes Jahr nach Finnland, um Land, Leute und insbesondere ihre Familie zu erkunden. Das ist 15 Jahre her … Mittlerweile hat er fest gestellt: Sie sind wunderbar, aber irgendwie spinnen sie auch, die Finnen.
Švýcarský publicista a filozof Wolfram Eilenberger přibližuje vývoj německé filozofie v letech 1919 až 1929, zaměřuje se na čtyři významné filozofy: Martina Heideggera, Ernsta Cassirera, Ludwiga Wittgensteina a Waltera Benjamina. Na základě důkladné znalosti jejich životních příběhů a děl vytváří plastický obraz jejich osobností a přínosů pro filozofii a kulturu. Martin Heidegger, existencialistický filozof, se ve svém hlavním díle snažil odhalit smysl bytí analýzou lidské existence, přičemž kladl důraz na konečnost a smrtelnost člověka. Ernst Cassirer, novokantovec a profesor, se zabýval duchovními vědami a kulturou, přičemž jeho filozofie, označovaná jako symbolism, zdůrazňuje vytváření symbolů jako jedinou dostupnou skutečnost. Ludwig Wittgenstein, rakouský logik a filozof, formuloval v Logicko-filozofickém traktátu základy analytické filozofie a logického pozitivismu, redukující filozofii na logickou analýzu jazyka a extrapolující logický formalismus na veškeré poznání. Eilenberger tak přináší fascinující pohled na klíčové myšlenky a osobnosti, které formovaly filozofii v tomto důležitém období.
Ein inspirierendes und humorvolles Buch über Kinder und die Liebe zur Weisheit Wie erstaunlich und seltsam sie sind – unsere Kinder. Wir Erwachsene lernen ihre Spiele kennen, ihre imaginierten Freunde und erträumten Länder, aber ihre Fragen fordern uns heraus. »Bin das ich?«, »Was wäre, wenn ...?«, »Wo ist Opa jetzt?«. Diese Fragen sind so tief und unhintergehbar wie das Leben. Sie sind der Anfang der Philosophie. Wir lesen unseren Kindern Geschichten vor, spielen und sprechen mit ihnen, sorgen uns um sie, oder wir streiten über das Zimmer-Aufräumen und Teller-Leeressen. Doch die Fragen, die sich dabei auftun, sind selten so harmlos, wie es scheint. Warum sollte man eigentlich die Suppe auslöffeln, sich entschuldigen oder Ordnung halten? Wer erzählt, was in unseren Büchern steht? Sieht der liebe Gott wirklich alles? Und was heißt das überhaupt: »Ich« und »Du«? Für Wolfram Eilenberger wird das ganz Alltägliche zum Ausgangspunkt seiner philosophischen Streifzüge. Unterhaltsam und humorvoll berichtet er aus dem Leben mit unseren Kindern, das uns zugleich in die wunderbare Welt der Philosophie führt. Ein Buch für alle Menschen im Werden, für die Erwachsenen von heute – und morgen.
Ist nach dem Spiel wirklich vor dem Spiel? Hat der Pokal eigene Gesetze? Welche Nationalität hat der Fußballgott? Und was versteht Jürgen Klinsmann unter einer proaktiven Spielweise? In vierzig spielerischen Versuchen nähert sich dieses Buch allen wesentlichen Problemen des Fußballs - und damit des Lebens. Fußballfreunden dient es als Einführung in das zeitgenössische Philosophieren, Geistesmenschen als Einladung zum wahren Fan-Dasein. Ein Tor also, wer sich diese hundertprozentige Chance entgehen lässt.