Ein Ferser im Poetenland
Dass ich Ausländer bin, verdanke ich den Deutschen
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Der Gedichtband von Ali Renani präsentiert erstmals eine Auswahl seiner Arbeiten in Buchform. Renani, ein Maler, der seine Gedichte selbst illustriert, hat durch zahlreiche Lesungen Bekanntheit erlangt. Seine Poesie reflektiert eindringlich die Erfahrungen des Fremdseins in Deutschland, geprägt von seiner Flucht aus dem Iran, dem Abschied von Ideologien und der Konfrontation mit Intoleranz. Die Verbindung von Poesie und Malerei zeigt sich in einer spielerisch-experimentellen Ästhetik, die sowohl Max Ernst als auch Ernst Jandl beeinflusst. Renani hinterfragt die Sprache und macht sie für die Deutschen, die ihn als Ausländer wahrnehmen, mit Witz und Ironie fremd. Beispiele seiner Gedichte verdeutlichen diesen Ansatz, etwa in der humorvollen Auseinandersetzung mit Fragen zu seiner Identität. Zudem gibt es Einblicke in Renanis künstlerische Laufbahn, einschließlich Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen, die seine Werke in verschiedenen Kontexten präsentieren. Das Buch enthält 19 Schwarzweißgrafiken in Fotoqualität auf 64 Seiten und ist im englischen Broschurformat erhältlich.
