Die Ukraine
Kampf um Unabhängigkeit. Geschichte und Gegenwart
Wolfgang Benz était le directeur du Centre de recherche sur l'antisémitisme de l'Université technique de Berlin.






Kampf um Unabhängigkeit. Geschichte und Gegenwart
Präsenz und Tradition eines Ressentiments - 3. aktualisierte Auflage
Judenfeindschaft aus unterschiedlichen Motiven gipfelte unter nationalsozialistischer Ideologie im 20. Jh. im Völkermord. Der Judenhass lebte fort, daneben entstand nach dem Holocaust ein mit neuen Argumenten operierender Antisemitismus, der Scham- und Schuldgefühlen entspringt. Der oft beschworene "neue Antisemitismus" ist dagegen nichts anderes als die monotone Judenfeindschaft mit ihren Stereotypen, Legenden, Unterstellungen und Schuldzuweisungen, die sich in Jahrhunderten entwickelt hat. Antisemitismus ist ein zentrales Element des Rechtsextremismus, aber er kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Doch nicht nur Judenhasser bieten Anlass zur Sorge. "Islamkritiker" denunzieren pauschal alle Muslime als Judenfeinde und Überengagierte versuchen, Antisemitismus auf die Haltung gegenüber Israel zu verengen und beziehen in ihr Verdikt jede kritische Haltung zur israelischen Politik mit ein. Objektive Kriterien, was Antisemitismus ist, wie er sich historisch entfaltete, in welchen Formen er vorkommt, wie Judenfeindschaft von Israelkritik abzugrenzen ist, sind für eine differenzierte Betrachtung unentbehrlich. Informationen und Argumente dazu finden sich in diesem Buch.
Politische und soziale Feindbilder in Geschichte und Gegenwart
Das Standardwerk zur Geschichte von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit Vorurteile und Stereotype gibt es seit Jahrtausenden. Antisemitismus, Rassismus, Muslimfeindschaft, Homophobie, Antiziganismus und andere Ausgrenzungen von Minderheiten sind langlebige, scheinbar nicht an Anziehungskraft verlierende Phanomene - aber warum? Der Zeithistoriker Wolfgang Benz zieht die Summe seines jahrzehntelangen Forschens und liefert eine einzigartige Gesamtdarstellung zur Geschichte von Vorurteilen, Klischees und Ressentiments entlang der Fragen: Wie entstehen und wie verandern sich Vorurteile, Ressentiments und Stereotype? Welche Feindbilder pragen die europaische Geschichte? Und wie entwickeln sich daraus Ausgrenzung und Gewalt? Wolfgang Benz erklart Geschichte und Gegenwart eines hochst problematischen und hartnackigen Phanomens. Ein Buch von groater Aktualitat in Zeiten des wachsenden Extremismus weltweit und ein Standardwerk zur Geschichte von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Wahlen sind geprägt von Politikverachtung, die sich auf der Straße und im Internet äußert, vor allem durch „Bürger in Wut“ und eine antimoderne Bewegung. Die Erfolge rechter Demagogen sind verstörend, da Argumente bei Wutbürgern nicht fruchten; sie handeln nicht nach den Regeln der Vernunft. Die Grundwerte unserer Demokratie – Liberalität, Toleranz und Kompromissbereitschaft – werden verachtet. Dies ist das Programm neuer Bewegungen, die auf Dissens, Polarisierung und Regelverletzung setzen. Rechtspopulisten fordern mehr plebiszitäre Partizipation, lehnen jedoch die parlamentarische Demokratie ab. Sie sind von Feindbildern und einem Hass gegen „Fremde“ geleitet. Empörung allein ist wenig hilfreich; wirksame Gegenstrategien erfordern eine Offenlegung der Inhalte rechter Diskurse. Das Buch analysiert Phänomene des rechten Populismus, den Nationalismus der Neuen Rechten, die Parolen von Pegida und die Verfassungskritik der AfD. Es untersucht die Frage „Warum Sachsen“, die Faszination des Autoritären und die Eskalation der Gewalt gegen Fremde seit dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Zudem wird das Phänomen der Hasskriminalität betrachtet und der Umgang mit unerwünschter Geschichte analysiert. Schließlich wird erforscht, wie Rechte die Kölner Silvesternacht instrumentalisieren und welche Rolle Gerüchte und Internet-Hass im Kontext der Fremdenfeindschaft spielen.
Nationalsozialismus ; 2. Weltkrieg; Antisemitismus.
Exemplarische Reflexionen
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