Ermittlungen gegen Organisierte Kriminalität.
Ein Vergleich des deutschen und kolumbianischen Rechts.
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Organisierte Kriminalität stellt eine erhebliche Bedrohung für die Sicherheit von Gesellschaften dar. Gruppenkriminalität und andere Formen krimineller Aktivitäten sind oft von Skrupellosigkeit, Brutalität und einem hohen Maß an Professionalität geprägt, während sie auch enge Verbindungen zu Wirtschaft und Politik aufweisen. Staaten sehen sich der Herausforderung gegenüber, ihre Gesellschaften und Institutionen vor diesen Übergriffen zu schützen. Das kriminalpolitische Konzept zielt darauf ab, Bereiche zu identifizieren, die die gesellschaftliche Sicherheit besonders gefährden. Die weltweiten Ermittlungen gegen Organisierte Kriminalität beeinflussen zahlreiche Rechtsordnungen und zeigen die Grenzverschiebungen zwischen Straf-, Polizei- und Nachrichtendienstrecht auf. Diese Untersuchung analysiert rechtsvergleichend die Ermittlungskonzepte in Deutschland und Kolumbien und deren Auswirkungen auf die Funktion des Strafrechts, unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte. Die Ergebnisse des Rechtsvergleichs dienen als Grundlage für Reformvorschläge und Hinweise zur internationalen Rechtshilfe in Strafsachen gegen Organisierte Kriminalität zwischen beiden Ländern. Die Gliederung umfasst die rechtlichen Ermittlungskonzepte in Deutschland und Kolumbien, deren Vergleich sowie Reformvorschläge für beide Konzepte.
