"Es kommt immer auf die Aufgabe an."
Eine aspektorientierte, quantitative Explorationsstudie zu Deutschschulbüchern der Sekundarstufen I und II
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Schulbücher und ihre Aufgaben sind essenziell für den Deutschunterricht, da sie Lehrenden bei der Gestaltung des Unterrichts helfen und Lernende in ihrer Kompetenz- und Wissensentwicklung unterstützen. Diese Materialien reflektieren bildungspolitische Vorgaben und didaktische Erkenntnisse, die den Lehr-Lern-Prozess beeinflussen und als Indikatoren für erfolgreiche Lernprozesse gelten. Bisher wurde die Perspektive der Lernenden in der fachdidaktischen Forschung jedoch kaum berücksichtigt. Das vorliegende Buch widmet sich daher einer quantitativen, empirischen Explorationsstudie, die untersucht, wie Lernende selbst die lernunterstützenden Merkmale von Deutschschulbuchaufgaben beurteilen. Anhand einer eigens entwickelten Fragebogenstudie mit über 1.000 Lernenden der Klassenstufen 5 bis 13 in Rheinland-Pfalz werden die Ergebnisse mit einer Analyse der von den Lernenden bewerteten Schulbuchaufgaben verglichen. Die Wahrnehmung dieser Aufgaben wird dem in der fachdidaktischen Analyse identifizierten Potenzial gegenübergestellt. Zudem wird eine ergänzende Lehrendenbefragung einbezogen. Die Übereinstimmungen und Diskrepanzen zwischen den Ergebnissen aus diesen drei Perspektiven werden diskutiert, um die Bedürfnisse der Lernenden herauszuarbeiten und eine lernendenzentrierte Weiterentwicklung von Schulbuchaufgaben sowie der Gestaltung des Deutschunterrichts zu fördern.
