Männliche Homosexualität als Thema der deutschen problemorientierten Literatur seit den 1950er Jahren. Der Einfluss des sozialen Umfelds
Am Beispiel von "Verwirrnis" von Christoph Hein, "Kleinstadtnovelle" von Ronald M. Schernikau und "#ichwillihnberühren" von OJ&ER
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Die Examensarbeit aus dem Jahr 2021 untersucht die Wahrnehmung von Homosexualität seit den 1950er Jahren. Dabei werden die Werke "Verwirrnis" von Christoph Hein, "Kleinstadtnovelle" von Ronald M. Schernikau und "#ichwillihnberühren" von OJ&ER analysiert. Alle drei Werke thematisieren den homosexuellen Bewusstseinsprozess und die Reaktionen des sozialen Umfelds. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich von den 1950er Jahren bis 2017. Durch literarische Analysen werden verschiedene Aspekte beleuchtet, wobei insbesondere psychologische und soziologische Perspektiven berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt stehen die Familie und das soziale Umfeld der Hauptfiguren. Es wird erforscht, ob die Vorurteile und Klischees von 2017 mit denen der 1950er Jahre übereinstimmen und ob die Protagonisten ähnliche Sorgen und Ängste erleben. Zudem werden die Entwicklungen innerhalb der Familien und des sozialen Umfelds der Hauptfiguren verfolgt. Die Zufriedenheit mit der eigenen Sexualität wird als Ergebnis eines komplexen Prozesses betrachtet, wobei die Analyse die Frage aufwirft, ob dieser Prozess durch das soziale Umfeld erleichtert oder erschwert wird.

