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Bruno Gschwind

    Contra
    • Contra

      • 562pages
      • 20 heures de lecture

      «Contra» ist eine Reise und Feldforschung, die die Frage untersucht, ob Menschen, die über Generationen vegetarisch leben, sich anders entwickeln als ihre fleischessenden Nachbarn. Die Autorin begibt sich mit Fragebogen und Vorbereitung auf eine Entdeckungsreise zu den Bishnois in Rajasthan, den Hunzas im Himalaya, den Todas in den Nilgiri Mountains, den Jains in Jaisalmer und den Rastafarian in Äthiopien. Sie lernt verschiedene Kulturen, Religionen und Lebensweisen kennen, beobachtet deren Alltag, Essgewohnheiten und den Umgang mit Gästen, und erfährt von deren Sorgen und Herausforderungen. Die Bishnoi betreiben Altersheime für Tiere, während Umweltschutz seit Jahrhunderten ihr Leben prägt. Bei den Todas wird Polyandrie als sinnvolle Eheform betrachtet, während das Sprechen der Muttersprache verboten ist. Jain-Nonnen waschen sich seit über dreißig Jahren nicht und riechen dennoch nicht unangenehm. Berührungen sind tabu, und Mönche leben nackt. Die Hunza-Kultur erklärt die Geschichte Mohammeds und die Bedeutung der Burka sowie die Unterschiede zwischen Ismailiten und Nizariten. Auch das heilige Kraut der Rastafarian wird im Kontext des Alten Testaments und der Sklaverei thematisiert.

      Contra