Karel Kraus Ordre des livres (chronologique)
Karl Kraus s'impose comme une figure de proue de la satire européenne, souvent considéré comme le premier grand satiriste du continent depuis Jonathan Swift. Son esprit incisif et sa vision critique se sont principalement dirigés vers la presse, l'état de la culture allemande et les paysages politiques de l'Allemagne et de l'Autriche. À travers son œuvre polyvalente d'écrivain, de journaliste, de dramaturge et de poète, Kraus a utilisé les aphorismes et les essais comme des outils puissants pour disséquer et critiquer la société de son époque, laissant une marque indélébile sur le discours littéraire et journalistique.







Die Sprache
Der Eros der Logik – Aufsätze aus „Die Fackel“ über den Gebrauch von Sprache
Das Karl Kraus Lesebuch
- 452pages
- 16 heures de lecture
Von Hans Wollschläger sorgsam ausgewählt: Die besten Texte aus der »Fackel« von Karl Kraus Was hätte er uns wohl heute zu sagen? Zur Verrohung in den sozialen Netzwerken des Internets, zu Wörtern und Gedankenkonstrukten wie »Kopftuchmädchen«, »Schuldkult« oder »Umvolkung?« Und würde ihm zum tätigen »Antifaschismus« eines Wladimir Putin noch etwas einfallen? Vor 150 Jahren wurde Karl Kraus im ostböhmischen Jitschin geboren. Er setzte sich in seiner ab 1899 über 37 Jahre erscheinenden Zeitschrift »Die Fackel« leidenschaftlich und unermüdlich mit den Zumutungen seiner Zeit auseinander. Mit einem Furor, einem Zorn, einem Witz, der seinesgleichen sucht. Dieser furcht- und parteilose Revolutionär hat uns mit seinem nimmermüden Kampf gegen Ungerechtigkeiten und Heuchelei, Doppelmoral und Kriegsclaqueure und nicht zuletzt die Phrase auch heute noch viel zu sagen: Was bedeutet es, ein soziales Gewissen zu haben? Warum ist Genauigkeit in der Sprache wichtig? Und wieso sind die Phrase und die Sache eins? In Hans Wollschlägers Lesebuch ist Karl Kraus nun wieder zu entdecken: In einem Querschnitt von hundert ausgewählten Texten, dem Besten aus 23.000 Druckseiten der »Fackel«, erstmals in der originalen Textgestalt und mit einem kommentierten Personenregister.
Ich mische mich nicht gerne in meine Privatangelegenheiten
- 112pages
- 4 heures de lecture
Originell, treffsicher und in höchstem Maße aggressiv – das sind die Attribute, mit denen sich die Aphorismen Karl Kraus' beschreiben lassen. Scharfsinnig und mit sprachlicher Raffinesse, oft witzig und immer unterhaltsam, nahm der Herausgeber und Autor der Zeitschrift Die Fackel im frühen 20. Jahrhundert die Gesellschaft kritisch und voller boshaften Spotts aufs Korn, und nichts und niemand war vor seiner spitzen Feder sicher: weder phrasendreschende Kollegen (»Es gibt Schriftsteller, die schon in zwanzig Seiten ausdrücken können, wozu ich manchmal sogar zwei Zeilen brauche.«) noch unfähige und/oder korrupte Vertreter des Staatsapparats («Einen Brief absenden heißt in Österreich einen Brief aufgeben.«) oder anmaßende Psychoanalytiker (»Man kehrt nur dann vor fremder Bewußtseinsschwelle, wenn man's zuhause schmutzig hat.«), am wenigsten aber das von Machtstreben, Verlogenheit und sexueller Doppelmoral geprägte Bürgertum (»Es ist nicht Sitte, eine Frau zu heiraten, die vorher ein Verhältnis gehabt hat. Aber es ist Sitte, mit einer Frau ein Verhältnis zu haben, die vorher geheiratet hat.«).
The Last Days of Mankind
- 672pages
- 24 heures de lecture
Conceived 'for a theatre on Mars', Kraus' apocalyptic tragedy 'The Last Days of Mankind' is the longest play ever written. A bitingly satirical commentary on the horrors of WWI, it employs a collage of modernist techniques to evoke a despairing vision of the Great War from the perspective of Kraus' hometown, Vienna.
Auch Zwerge werfen lange Schatten
Sprüche und Widersprüche
Kraus war ein Meister der »kleinen« Form – des Essais, der Glosse, kurzer Kommentare, witziger Randbemerkungen. In seinen zahlreichen Aphorismen - die besten davon wurden für diesen Band ausgewählt - erreicht die Sprachgewalt des Karl Kraus ihren brillantesten Ausdruck.
Die Korrespondenz von Karl Kraus mit seinem Drucker und Verleger - ein Dokument akribischer Arbeit am Text. Ein paar »Flugblätter in zwangloser Folge« hat sich Karl Kraus 1899 zu veröffentlichen vorgenommen. Sein damaliger Drucker, Moriz Frisch, ist aber keinem Tag im Zweifel, dass die mit 30 000 Exemplaren entzündete »Fackel« Erfolg haben wird. Kraus beschäftigt bald einen »Administrator«, wie man in Österreich sagte, einen Rechercheur und weiteres Personal. 1907 bittet Kraus Georg Jahoda, der seit 1901 »Die Fackel« druckt, die Verlagsleitung seines Blatts zu übernehmen. Das sei ein »Kinderspiel«. Das war es nie. Aber beide, die Druckerei Jahoda & Siegel und Karl Kraus arbeiten 35 Jahre zusammen. Zwischenzeitliche Kooperationen mit Verlegern in Deutschland scheitern: So mit Herwarth Waldens »Sturm« und 1916 bis 1921 mit dem charismatischen Verleger Kurt Wolff. »Die letzten Tagen der Menschheit«, das Hauptwerk, erscheint 1922 beim Verlag »Die Fackel«, Jahoda & Siegel, Wien. Und dabei bleibt es bis 1936. Vom Schreiben, Drucken, Verlegen und den täglichen, damit einhergehenden Gefährdungen und Risiken legen hunderte von überlieferten Dokumenten Zeugnis ab, aus denen hier eine strenge Auswahl mit Erläuterungen von Friedrich Pfäfflin erstmals vorgelegt wird.
Büffelhaut und Kreatur
Die Zerstörung der Natur und das Mitleiden des Satirikers
Einer der bewegendsten deutschen Briefe und seine Folgen. Am 23. Mai 1920 findet Karl Kraus in der Wiener »Arbeiter-Zeitung« einen Brief Rosa Luxemburgs aus dem Breslauer Frauengefängnis. Sie beschreibt, wie sie durch die Gitter ihres Zellenfensters beobachtet, dass rumänische Büffel als Zugtiere von Soldaten bis aufs Blut geschlagen und gequält werden. Wenig später druckt er den Brief in der »Fackel« ab. Als eine anonyme Briefschreiberin gegen die »larmoyante Beschreibung« dieses Briefes an Sonitschka Liebknecht protestiert, antwortet Karl Kraus mit einer vehementen Polemik, die Walter Benjamin 1931 ein »Bekenntnis« nennt, »an dem alles erstaunlich« sei; auch »daß man diese stärkste bürgerliche Prosa des Nachkriegs in einem verschollenen Heft der »Fackel« zu suchen habe«. Der »Büffelbrief« und seine Weiterungen werden hier mit einem Nachwort von Friedrich Pfäfflin mitgeteilt – bis hin zu dem Echo, das Rosa Luxemburgs Brief in den späten sechziger Jahren in zwei Gedichten von Paul Celan findet.
Couple of Men
Ein Männerpaar reist um die Welt
Pilgern in Japan, Gay Ski Weeks in Kanada, Zip-Lining durch die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Costa Rica, eine Zugsafari durch den Süden Afrikas, Städtetrips zu Pride Parades, Disneyland in Florida – die beiden sympathischen Reiseblogger Karl und Daan haben zusammen bereits mehr als 50 Länder auf fünf Kontinenten erkundet. Als »Couple of Men« erzählen sie von den Sonnen- und Schattenseiten ihrer bisherigen Erlebnisse unterwegs und gewähren spannende Einblicke in ihr gemeinsames Leben und die LGBTQ+-Communities auf der ganzen Welt. Ein persönlicher und sehr berührender Bericht und ein Appell für ein offeneres und respektvolleres Miteinander – nicht nur auf Reisen.
„Ausgewählte Gedichte“ von Karl Kraus präsentiert eine Sammlung poetischer Reflexionen über Liebe und das Warten auf Lust. Diese Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, berücksichtigt die neue deutsche Rechtschreibung. Kraus, ein einflussreicher Publizist und Gründer der Zeitschrift „Die Fackel“, starb 1936.
Każde słowo w „Die Fackel” pochodziło od niego, a na jej stronach odbywał się sąd, w którym był zarówno oskarżycielem, jak i sędzią. Nie było obrońców, bo był tak sprawiedliwy, że nie oskarżyłby nikogo, kto na to nie zasługiwał. Kiedy odczytywał fragmenty z Ostatnich dni ludzkości, sala nieruchomiała, a każdy wstrzymywał oddech. Jego geniusz sprawiał, że teatr wydawał się nudny w porównaniu z nim. Karl Kraus, austriacki publicysta, dramaturg i satyryk, był autorem wielu utworów odnoszących się do bieżących wydarzeń politycznych, takich jak Zburzona literatura czy Moralność i przestępczość. W okresie międzywojennym był zarówno znienawidzony, jak i ceniony, uznawany za wyrocznię w kwestiach moralnych i etycznych. Jego krytyka dotyczyła wielu sfer życia, w tym I wojny światowej, polityki oraz korupcji w C.K. państwie. Stworzył termin Jurnaille, określający pospolite dziennikarstwo, a jego bezlitosna krytyka europejskiej cywilizacji wywoływała oburzenie, ale także przyciągała rzesze czytelników pragnących zmian w kulturze i polityce. Przełożył Sonety Szekspira i napisał dramat o dojściu Hitlera do władzy, Trzecia noc Walpurgii, publikowany dopiero w 1952 r. Kraus był trzykrotnie nominowany do Nagrody Nobla.
The Third Walpurgis Night
- 320pages
- 12 heures de lecture
"Now available in English for the first time, Austrian satirist and polemicist Karl Kraus's Third Walpurgis Night was written in immediate response to the Nazi seizure of power in 1933 but withheld from publication for fear of reprisals against Jews trapped in Germany. Acclaimed when finally published by Kösel Verlag in 1952, it is a devastatingly prescient exposure, giving special attention to the regime's corruption of language as masterminded by Joseph Goebbels. Bertolt Brecht wrote to Kraus that, in his indictment of Nazism, "You have disclosed the atrocities of intonation and created an ethics of language." This masterful translation, by the prizewinning translators of Kraus's The Last Days of Mankind, aims for clarity where Kraus had good reason to be cautious and obscure"-- Provided by publisher
Překlady a adaptace
- 664pages
- 24 heures de lecture
Svazek představuje překlady a adaptace, které Jiří Gruša připravil sám či ve spolupráci s Karlem Krausem a Josefem Balvínem. Tato zčásti známá, zčásti nově zpřístupňovaná zpracování děl Franze Kafky, R. M. Rilka, Paula Celana, Ericha Frieda, Sofokla, Emanuela Schikanedera a W. A. Mozarta, J. N. Nestroye, Petra Hackse a dalších autorů představují nejen pozoruhodnou kapitolu z dějin českého překladu druhé poloviny 20. století, ale také jedinečný vhled do formování Grušova vlastního literárního díla.
Erinnerung an den einen Tag in Mühlau
- 378pages
- 14 heures de lecture
Die Dokumentation einer Freundschaft in unruhigen Zeiten: der Briefwechsel Ludwig von Fickers mit Karl Kraus. "Daß die einzige ehrliche Revue Österreichs in Innsbruck erscheint, sollte man, wenn schon nicht in Österreich, so doch in Deutschland wissen, dessen einzige ehrliche Revue gleichfalls in Innsbruck erscheint." Diese Feststellung in der "Fackel" vom 5. Februar 1913 kennzeichnet die Frühzeit einer Freundschaft zwischen Karl Kraus und Ludwig von Ficker. Sie hatte über ein Vierteljahrhundert Bestand. Am Anfang stand Fickers Begeisterung für das Werk von Karl Kraus, die "Studien über Kraus" (1913) und die "Rundfrage" (1913) - und Kraus begegnete Ficker als Freund, um den er sich sorgte und dessen Erfahrungen im Krieg sich in seinem Hauptwerk "Die letzten Tage der Menschheit" buchstäblich niederschlugen
Das Kompendium der Geheimhaltung und Täuschung, der Lüge und des Betrugs, des Verrats und der Verstellungskunst
- 416pages
- 15 heures de lecture
Rare Book
Die letzten Tage der Menschheit, m. 2 Audio-CDs
- 32pages
- 2 heures de lecture
Das einem Marstheater zugedachte Drama, mit dem Karl Kraus Wesen und Wirklichkeit des Ersten Weltkriegs einzufangen suchte, bildet ungeachtet seines Umfangs, der jedes Theatermaß sprengt, die bündigste Darstellung dieser ersten Katastrophe der europäischen Kultur im 20. Jahrhundert. Im Rückblick sind aber auch die Bedingungen der Möglichkeit des zweiten Weltkriegs zu erkennen.
The Kraus project
- 318pages
- 12 heures de lecture
100 years ago, the Viennese satirist Karl Kraus was among the most penetrating and prophetic writers in Europe: a relentless critic of the popular media's manipulation of reality, the dehumanizing machinery of technology and consumerism, and the jingoistic rhetoric of a fading empire. But even though his followers included Franz Kafka and Walter Benjamin, he remained something of a lonely prophet, and few people today are familiar with his work. Thankfully, Jonathan Franzen is one of them. In 'The Kraus Project', Franzen not only presents and annotates his definitive new translations of Kraus, with supplementary notes from the Kraus scholar Paul Reitter and the Austrian writer Daniel Kehlmann. In Franzen Kraus has found his match: a novelist unafraid to voice unpopular opinions strongly, a critic capable of untangling Kraus's often dense arguments.
Kopf-Spaziergäng
- 48pages
- 2 heures de lecture
Ein Bild und tausend Worte verschmelzen in diesem Werk von Fotograf Helmut Fischer und Autor Klaus Karl-Kraus. Gemeinsam erkunden sie die Seele des fränkischen Menschen und schaffen ein eindrucksvolles Zusammenspiel, das den dialektkundigen Leser anspricht.
Texty otištěné v této knize jsou z valné části zveřejňovány poprvé. Ze značně rozsáhlých materiálů různého původu a určení je vybrali a tematicky utřídili Helena Glancová a Karel Kraus. Citují většinou z Krejčových režijních knih, poznámek, podnětů a připomínek adresovaných hercům, a také z článků, zápisků, náčrtů a jiných publikovaných i nepublikovaných textů vzniklých v rozpětí několika desítek let. Seznam pramenů, z nichž čerpali nejvydatněji, je zařazen na konci. V příloze k části věnované Čechovovi jsou zařazeny příklady Krejčových inscenačních přístupů k dramatikovým hrám, jeho řešení určitých situací a také představy o některých postavách. Kniha je doplněna rozsáhlou studií o režisérovi od dlouholetého dramaturga jeho inscenací Karla Krause.
Für den großen Sprachkritiker Karl Kraus konnte der Stil beweisen, dass jemand ein Mörder ist. In der Katastrophe der Phrasen spiegelte sich für ihn die Katastrophe eines Weltkriegs – so wie er den Wortmeldungen unserer Analysten und Finanzmakler wahrscheinlich eine ganze Wirtschaftskrise abgelesen hätte. Dieser Band versammelt die wichtigsten Texte aus der von Karl Kraus herausgegebenen Zeitschrift ›Die Fackel‹. Mit den Werkbeiträgen aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Sidonie Nádherná a konec střední Evropy
- 214pages
- 8 heures de lecture
Sidonie Nádherná žije v povědomí české i evropské kulturní veřejnosti jako přítelkyně básníka Rainera M. Rilka a "nevěsta před Bohem" Karla Krause, pro kterého se její zámek ve Vrchotových Janovicích stal druhým domovem a oázou klidu v rozbouřeném světě. Alena Wagnerová ji ve své knize představuje jako neobyčejně zajímavou osobnost, jejíž život hluboce poznamenaly všechny proměny a pohromy, které ve dvacátém století postihly střední Evropu - od rozpadu Rakousko-Uherska přes nacistictickou okupaci, kdy se Vrchotovy Janovice staly součástí cvičiště jednotek SS, až po odchod do exilu po komunistickém převratu v roce 1948 do Anglie, kde Sidonie Nádherná v roce 1950 umírá.
Třetí Valpuržina noc. Zánik světa vinou černé magie
- 228pages
- 8 heures de lecture
Třetí Valpuržina noc se řízením osudu stala jakousi nedobrovolnou Krausovou závětí. – Spisovatel už nějaký čas vnitřně zápasil s nejspíš jen neochotně připouštěnou možností, že jeho povýtce morální pojetí veřejné existence, tedy především politiky, se ocitá vzhledem k evropské situaci (fašismus, nacismus, další autoritářské režimy) v čím dál větší defenzivě. Děs z bezvýznamnosti je možná poněkud přehnané konstatování, tíseň z nerovnosti možností, nástrojů, zbraní ovšem přítomná v jeho úvahách dojista byla (závod satiry s látkou). Protože se Kraus z kolbiště řekněme politického stále více stahoval a autorskou pozornost upíral spíše na otázky umění, kultury, jazyka. "Zánik světa vinou černé magie" byl otištěn v Krausově časopise Pochodeň v roce 1922 a je ještě - z pochopitelných časových důvodů - téměř naprostou ozvěnou první světové války a zejména politických kuriozit a tanců rakouského monarchického establishmentu, daleko více však rezonancí toho, jaký obraz o tehdejším c. a k. světě, tedy o všech těch kuriozitách a tancích, podávala média, ona "černá magie".
Das Buch der Bücher von Peter Altenberg. Band 1-3.
- 1004pages
- 36 heures de lecture
Eine gemeinsame Veröffentlichung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Wüstenrot Stiftung An seinem Grab versammelte sich vor 90 Jahren das Wien des Fin de Si?e: Egon Friedell, Arnold Schönberg, Adolf Loos, Karl Kraus und hunderte andere Freunde und Bewunderer nahmen Abschied von Peter Altenberg (1859-1919). In diesem tragischen Genie hatte die Wiener Kaffeehausszene ihren Chronisten gefunden: Altenberg hielt fest, was der Tag ihm zutrug - in Prosaskizzen mit Blitzlichtwirkung, Texten, die gegen Ende seines von Alkohol- und Drogenkonsum beschädigten Boh?lebens in Gedankensplitter zerfielen, denen das Wort kaum mehr nachkam. Peter Altenbergs Werk ist heute nur noch in wenigen schmalen Auswahlausgaben greifbar. Mit dieser Edition erscheint zu seinem 150. Geburtstag am 9. März die umfangreichste Werkausgabe, die es je gab: Anhand von Arbeitsexemplaren ist hier die dreibändige Auswahl rekonstruiert, die ursprünglich Altenbergs Freund und Bewunderer Karl Kraus geplant hatte
Wiener Wahrheiten
- 95pages
- 4 heures de lecture
Diogenes Taschenbuch: Denken mit Karl Kraus
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
- 153pages
- 6 heures de lecture
Karl Kraus war eine der widersprüchlichsten und zugleich einflußreichsten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, ein einsamer Kämpfer gegen den Zeitgeist, der oft Ungeist war, ein monomanischer Publizist und Schriftsteller, der immer gegen etwas anschrieb.
Karl Kraus für Boshafte
- 112pages
- 4 heures de lecture
Karl Kraus war ein Meister der Ironie, ein Medienkritiker aber auch ein Idealist. Sein großes Thema ist die Schein-Moral, die er in großen Essays wie Sittlichkeit und Kriminalität ihrer moralischen Minderwertigkeit überführte. Nichts war ihm verächtlicher als „Journalisten“, nichts unerträglicher als die Verflechtung von Meinung und persönlichem Vorteil, nichts schaler als eine „Pressefreiheit“ für Meinungen, die keiner Freiheit bedürfen.„Als die Zeit Hand an sich legte, war er diese Hand.“ Bert Brecht über Karl Kraus
Die leuchtende Fackel
- 318pages
- 12 heures de lecture
Karl Kraus, der wohl unnachgiebigste und scharfzüngigste Beobachter seiner Zeit, ist eine der faszinierendsten Figuren im Literaturbetrieb des 20. Jahrhunderts. Mit der Gründung der Zeitschrift »Die Fackel« begann er 1899 in Wien eine beispiellose Karriere als Journalist und Kritiker, Dramatiker und Lyriker. Die einen verehrten ihn, die anderen hassten ihn leidenschaftlich – ihm jedoch ging es bei allem, was er schrieb, um die ethische Bildung, die sich besonders in der Sprache ausdrückt. Diese Ausgabe bietet eine breite Auswahl aus dem umfangreichen Werk des streitbaren österreichischen Sprachgenies.
Wiese im Park
Gedichte an Sidonie Nadherny
Gemütlich bin ich selbst
- 90pages
- 4 heures de lecture
Novou řadu edice České divadlo ESEJE, KRITIKY, ANALÝZY zahajuje kniha Karla Krause Divadlo ve službách dramatu. Divadelní dramaturg, překladatel a esejista uspořádal spolu s editorkou tematicky utříděný výběr ze svých textů publikovaných i nepublikovaných, jež vznikaly během šesti desetiletí jeho práce. Krausovy úvahy, analýzy a interpretace svědčí o důslednosti, s níž od mládí zkoumá výsadní možnosti divadla, především schopnost uskutečnit drama jako před očima diváka se dějící lidský příběh, který je "pradávným objevem, jak artikulovat nejniternejší zkušenost lidí, jak ji jednáním a řečí postav zprůhlednit, zpřístupni našemu porozumění a objevit v ní smysl.
Herausgegeben von Friedrich Pfäfflin und Eva Dambacher ; in Zusammenarbeit mit Volker Kahmen.Briefe und Dokumente, 1916 - 1958
Sidonie Nádherná
- 50pages
- 2 heures de lecture
Sborník příspěvků z mezinárodního sympozia přibližuje vztah význačného rakouského spisovatele Karla Krause k Sidonii Nádherné i českému prostředí.
Wörterbuch der Redensarten zu der von Karl Kraus 1899 bis 1936 herausgegebenen Zeitschrift "Die Fackel"
- 1051pages
- 37 heures de lecture
1051p oversized and very heavy volume in white boards with white cloth spine, interesting typographical design, review from TLS ("Draining the Swamp") inserted, excellent copy
Karl Kraus für Gestreßte
- 137pages
- 5 heures de lecture
Es gibt wohl kaum ein Problem, das Kraus nicht im Witz eines Aphorismus aufgelöst hätte ― auch für uns heute.
Briefwechsel 1902-1925
- 287pages
- 11 heures de lecture
German
Kanonade auf Spatzen. Glossen 1920-1936. Shakespeares Sonette. Nachdichtung.
- 452pages
- 16 heures de lecture
Theater der Dichtung, Jacques Offenbach
- 504pages
- 18 heures de lecture
Jacques Offenbach: Madame l'Archiduc. Jacques Offenbach: Perichole. Jacques Offenbach: Vert-Vert.
Aforismi in forma di diario
- 91pages
- 4 heures de lecture
Hüben und drüben
- 423pages
- 15 heures de lecture
Karl Kraus, geboren am 28. April 1874 im böhmischen Gitschin, ist am 12. Juni 1936 in Wien gestorben. Die Fackel der Jahre um 1933 nimmt mit beinahe allen Artikeln, die der vorliegende Band zusammenstellt, Bezug auf Hitlers ›Machtergreifung‹ – indem sie zunächst die Voraussetzungen und dann die Folgen dieser Katastrophe dokumentiert und diskutiert. Ein zentrales Thema bildet hier wie dort die Politik der Sozialdemokratie beider Republiken. Ebenso unnachsichtig faßt Karl Kraus den Zustand einer Kultur ins Auge, die, von der Presse beherrscht und zur Kulturindustrie heruntergekommen, dem Einbruch der Barbarei nichts entgegenzusetzen hat. Zu den Schriften dieser Jahre gehören allerlei Meisterwerke der Polemik wie der Satire und einige von Kraus’ vollkommensten Werken überhaupt – wie der Briefwechsel mit der »Literarischen Welt « und die Rede am Grab von Adolf Loos. Das Hauptstück des Bandes, ein Buch im Buch, bildet der Anfang 1934 abgefaßte Brief Warum die Fackel nicht erscheint , in dem auf mehr als 150 Seiten der Entschluß begründet wird, die Dritte Walpurgisnacht von 1933, Kraus’ Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, unveröffentlicht zu lassen.
Aforismi
- 118pages
- 5 heures de lecture
Theater der Dichtung
- 573pages
- 21 heures de lecture
Karl Kraus, geboren am 28. April 1874 im böhmischen Gitschin, ist am 12. Juni 1936 in Wien gestorben.Nach dem Ende des Weltkriegs und der Auflösung der Donaumonarchie hat Karl Kraus sich mit einer Vielzahl von Schriften (deren wichtigste dieser Band versammelt) um die Sicherung der Republik bemüht - gegen ihre Feinde von links wie rechts und vor allem gegen den mächtigsten Widersacher jeder wirklichen Erneuerung: die Tagespresse gleich welcher Couleur. Diesem Engagement sind nicht bloß einige der bedeutendsten Streitschriften der "Fackel" (und mit Aufsätzen wie "Brot und Lüge" der Literatur des Jahrhunderts) zu verdanken; es zeichnen sich in diesen Artikeln deutlich auch schon jene Tendenzen ab, denen zu Beginn der dreißiger Jahre die österreichische wie die deutsche Republik erlegen sind.Außer den im engeren Sinn politischen Schriften der Jahre 1919 bis 1924 (einschließlich der "Antwort an Rosa Luxemburg von einer Unsentimentalen", nach Walter Benjamins Wort "die stärkste bürgerliche Prosa des Nachkriegs") umfaßt die Auswahl mit "Wenn ich Gerhart Hauptmann wäre" und "Vom großen Welttheaterschwindel" auch die sachlich wie sprachlich gewichtigsten literatur- und theaterkritischen Schriften aus dieser Zeit und mit "Bekessys Sendung" den fulminanten "Auftakt" zu der - schließlich erfolgreichen - Kampagne gegen den Enthüllungs- und Erpressungsjournalismus der "Stunde".
Hoppla, wir leben. Deutsche Satiriker des 20. Jahrhunderts
- 313pages
- 11 heures de lecture
German
Schriften - 4: Untergang der Welt durch schwarze Magie
- 492pages
- 18 heures de lecture
Auf die Satiriker ist kein Verlass. Erstens können sie nicht schreiben, zweitens können sie nur dann schreiben, wenn sie mich abschreiben. Karl Kraus, geboren 1874, war nicht nur österreichischer Schriftsteller und Verleger, sondern auch einer der schärfsten Kritiker des Hetz- und Sensationsjournalismus. Kurz vor der Jahrhundertwende gründete er die Fackel, ein satirisches und aufklärerisches Magazin, das die hohlen Phrasen und unlauteren Tricks der Sensationspresse entlarvte. „Untergang der Welt durch schwarze Magie“ vereint ausgewählte Texte des Magazins und erscheint nun erstmals als E-Book. Mit treffendem Humor und feinen Spitzen greift Kraus, der von Stefan Zweig als „der Meister des giftigen Spotts“ bezeichnet wurde, die „giftige Journaille“ an. Er war eine der umstrittensten und schillerndsten Persönlichkeiten der damaligen Medienlandschaft. Stimmen zum Buch: Neben dem Polemiker, Lyriker und Sprachkritiker zeigt sich auch der Medienwissenschaftler, der das Fernsehen als Erweiterung seines „Worttheaters“ betrachtet. – Willi Jasper, DIE ZEIT. Für mehr Informationen zu unseren Büchern abonnieren Sie unseren Newsletter auf www.endeavourpress.de, um über Neuerscheinungen und Werbeaktionen informiert zu werden. Folgen Sie uns auch auf Twitter (@EndeavourPrssDE) und Facebook (Endeavour Press Germany). Endeavour Press – weil die Freude am Lesen verbindet.
Suhrkamp Taschenbuch - 1: Weltgericht
- 240pages
- 9 heures de lecture
Ich möchte die denkenden Männer und Frauen der alliierten Länder bewegen, sich zu verbinden, um eine Lebensauffassung zu fördern, die den Krieg unmöglich macht. Nach diesem schrecklichen Blutopfer sollten wir nicht mehr unter einer Flut von dummen Gedichten und Geschichten leiden, die den Krieg verherrlichen. Unsere Kinder sollten nicht mehr mit Büchern aufgezogen werden, die ihre natürliche Neigung zum Töten verstärken. Ich betone, dass seit der Entstehung der Presse die Neigung zur Kriegsführung durch Schriftsteller erheblich gesteigert wurde. Wenn dies so weitergeht, müssen wir jeden Traum von dauerhaftem Frieden aufgeben. Wenn sich die Schriftsteller aller Länder, unterstützt von Malern und Musikern, nach dem Krieg nicht selbst zurücknehmen, wird die nächste Generation mit einem Hunger nach Krieg aufwachsen.
Widerschein der Fackel. Glossen.
- 434pages
- 16 heures de lecture
Gleich zu Beginn seines Vorwortes zum »Karl-Kraus-Lesebuch« spricht Hans Wollschläger vom »Wahnsinn des Unternehmens, ein so riesiges Lebenswerk auf nur ein Prozent zu reduzieren«. In der Tat sind die Selbstzweifel ob der Grundberechtigung einer solchen Auswahl nachvollziehbar – angesichts des gigantischen Werkes, das Karl Kraus mit der Zeitschrift »Die Fackel« schuf, anfangs mit wenigen Mitarbeitern, später als alleiniger Autor eines Werkes, das weit mehr als 30.000 Seiten umfaßt, angesichts eines Dutzends von Buchveröffentlichungen; angesichts der Fülle von Übersetzungen und Bearbeitungen. Hans Wollschläger versucht mit seiner Auswahl einen Weg durch die Entwicklung der »Fackel« abzustecken, nicht thematisch, sondern chronologisch in drei Abschnitte untergliedert: Texte aus den Jahren 1899–1913; 1914–1919; und 1920–1933. So treten Glossen und Gedichte, Essays und Aphorismen in der gleichen Verschränkung auf, in der sie für die »Fackel« entstanden. Im Blick auf die »Aktualität« der Texte, die geradezu erst mit dem Erlöschen ihrer Stoffkenntnis für Kraus »aktuell« zu werden begannen, wünscht sich der Herausgeber, daß der Leser die damit verbundene Schwierigkeit begreifend überwinden möge. »Er möge, der Leser, an diesem Lesebuch aus Karl Kraus lesen lernen überhaupt.«
Die Fackel. Band 6
Nr. 321 bis 397 1911 bis 1914
Nestroy und die Nachwelt
- 216pages
- 8 heures de lecture
Briefe an Sidonie Nádherný von Borutin (Band 1-2)
- 1133pages
- 40 heures de lecture
German
Magie der Sprache
- 353pages
- 13 heures de lecture
Im November 2011 wurde Sibylle Lewitscharoff mit dem von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk vergebenen Wilhelm Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet. Der vorliegende Band enthält neben der Einleitung von Hubert Winkels und der Ansprache des Intendanten Willi Steul die Dankesrede der Autorin, in der sie sich mit funkensprühendem Witz der Lektüre von Raabes letztem Roman »Altershausen« widmet; ihr stehen zur Seite ein Aufsatz des Kunsthistorikers Thomas Döring über die Bilderwelten in Lewitscharoffs Roman »Blumenberg« sowie die Laudatio von Kristina Maidt-Zinke. Darin heißt es: »Sibylle Lewitscharoff waltet als eigensinniges Subjekt in ihren Texten auf eine Weise, die durchaus an die vielfarbig schillernden Volten, Um- und Abwege, die herrlich geruhsam ausschweifende, dann wieder abrupte Fädenzieherei eines Wilhelm Raabe erinnern kann.«
Soudím živé i mrtvé
- 317pages
- 12 heures de lecture
Články, aforismy a eseje, v nichž autor podává zničující kritiku epochy od F. Lehára a Johanna Strausse až k oddílům SA, SS a koncentračním táborům, jsou tříděny do kapitol Na modrém Dunaji, Aforismy, Černá magie, Veliká doba, Bujný oř. Výbor doplňuje kapitola Několik svědectví o Karlu Krausovi se statěmi F.X. Šaldy, K. Čapka, J. Hory, J. Münzera, S.K. Neumanna.Karl Kraus ; vybral, uspoř., z něm. přel. a předml. napsal Aloys Skoumal ; graf. úprava Hana Keslová



































































