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Günter Schmidauer

    Edition Pen - 30: Lobisser. Vergessen
    Ein Leben für die Komödie
    Matthias Krakj
    Die andere Seite der Vernunft
    Wortanfälle. Essays, Gedichte, Szenen
    Trommelsteine
    • Wortanfälle. Essays, Gedichte, Szenen

      • 240pages
      • 9 heures de lecture

      Beim Schreiben wird das Innenleben sichtbar, was Leser:innen anspricht. Der Titel "Wortanfälle", inspiriert von Elias Canetti, reflektiert den Drang, Gedanken festzuhalten und Verbindungen zu den eigenen Wurzeln herzustellen. Der spielerische Umgang mit Sprache öffnet Wege zum Unterbewusstsein und geht über konventionelle Kommunikation hinaus.

      Wortanfälle. Essays, Gedichte, Szenen
    • Edition Pen - 30: Lobisser. Vergessen

      • 196pages
      • 7 heures de lecture

      Lobisser ist tabu, und darum gibt es dieses Buch. Während einige, darunter zeitgenössische Künstler, sich nicht mit ihm auseinandersetzen wollen, möchten andere ihn unberührt auf dem Podest der Verehrung belassen. Die Opfer der NS-Zeit erhalten zu Recht Aufmerksamkeit, doch die Täter, die als Künstler im Dritten Reich erfolgreich waren und ihr Werk einem totalitären Regime unterordneten, bleiben oft im Schatten. Switbert Lobisser, der Benediktinermönch und später freischaffende Kärntner Künstler, wurde in den dreißiger Jahren ein gefeierter Vertreter der NS-Kunst. Seine Holzschnitte wurden von Goebbels und Hitler geschätzt, und seine Bilder hängen noch immer in vielen Bauernstuben. Die starke Sehnsucht nach Harmonie prägt die Kärntner, während Konflikten ausgewichen wird und die Vergangenheit oft nur durch Verklärung betrachtet wird. Das Buch ist keine Abrechnung oder Belehrung, sondern richtet sich an Menschen, die mit dem gegenwärtigen Umgang mit der eigenen Geschichte unzufrieden sind. Wissenschaftliche Aufarbeitung ist erfolgt, doch ihre Ergebnisse sollten nicht nur akademisch bleiben, sondern von allen Betroffenen in einem Neuorientierungsprozess sinnvoll genutzt werden. Hier sind die Details dazu.

      Edition Pen - 30: Lobisser. Vergessen
    • Klagenfurt - es reicht!

      Kärntner Autorinnen und Autoren schreiben über die Landeshauptstadt

      • 173pages
      • 7 heures de lecture

      Es reicht! – Dost nam je! Manchen genügt es. So wie Klagenfurt sich zeigt. Es reicht! – Dost nam je! Andere haben genug von diesem langsamen Siechtum in gepriesener Schönheit. Kennt man in Kärnten die Wut? Gibt es so etwas wie enttäuschte Aggression, die sich nicht gegen sich selbst richtet, sondern nach den Ursachen greift und auch bei der Beseitigung derselben Hand anlegt? In Kärnten wurde das Schweigen zwar nicht erfunden, aber zumindest auf hohem Niveau kultiviert. Schweigen, um niemandem zu schaden, schweigen, um sich selbst nicht zu verunsichern, schweigen, um nicht einen Schlussstrich ziehen zu müssen. Schweigen, um in Ruhe gelassen zu werden. Schweigen brechen. Autorinnen und Autoren, die in Kärnten geboren sind, verschiedenste Erfahrungen mit Kärnten gemacht haben, vermittels Kärntner gemacht haben, die geblieben sind, die fortgegangen sind, die hierhergekommen und geblieben sind, schreiben über Klagenfurt / Celovec. Es ist uns die Beschäftigung mit der Landeshauptstadt, die für viele noch immer ihre Landeshauptstadt ist und die ein neues Leitbild sucht, ein Anliegen. Schreibend gestalten Autoren mit, mit Argumenten, kreativen Anregungen, im Zorn oder im Versöhnungsmodus.

      Klagenfurt - es reicht!