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Fritz Böhle

    15 janvier 1945
    Interaktionsarbeit gestalten
    Die Bewältigung des Unplanbaren
    Haarige Kunst
    Handbuch Arbeitssoziologie
    • Handbuch Arbeitssoziologie

      • 1015pages
      • 36 heures de lecture

      Dieses Handbuch hat eine lange Vorgeschichte. Erste Ideen dazu entstanden schon 2004 bei einem Treffen der Herausgeber in geselliger Runde anlasslich des Soziologiekongresses in Munchen. Wir waren uns damals schnell einig, dass es sich lohnen konnte, ein Uberblic- werk zur Soziologie der Arbeit zu erstellen. Zuerst dachten wir eher an ein einfuhrendes Lehrbuch, stellten aber schnell fest, dass es daran inzwischen nicht mehr mangelte. Was jedoch fehlte, war ein fundiertes Kompendium fur den fortgeschrittenen Informations- darf. Da Gunther Wachtler einer der Herausgeber der 1983 erschienen und inzwischen v- griffenen Einfuhrung in die Arbeits- und Industriesoziologie war, stand die Idee im Raum, etwas, ahnliches anzugehen. Wir gelangten rasch zu der Uberzeugung, dass nach wie vor eine Herausgeberlosung der inzwischen noch weiter fortgeschrittenen Arbeitst- lung und dem gewachsenen Wissenspotenzial im Fach am besten gerecht werden wurde. Uns war zudem bewusst, dass ein solches Werk ein strengeres inhaltliches und editorisches Profil erfordert, um auf dem heutigen Markt fur wissenschaftliche Literatur bestehen zu konnen. Und schliesslich war uns auch klar, dass sich ein Handbuch zur Arbeits- und - dustriesoziologie offensiv dem Strukturwandel der Arbeitswelt in den letzten Jahren stellen musste."

      Handbuch Arbeitssoziologie
      3,7
    • Haarige Kunst

      Über den Eigensinn des Haars und das Können von Friseuren

      • 182pages
      • 7 heures de lecture

      Im Mittelpunkt dieses Buches steht ein ‚Gegenstand‘, mit dem wir alle tagtäglich zu tun haben: das lebendige, so eigenwillige Haar. Jede und jeder von uns besitzt Erfahrungen mit seinem Haar, seinen Frisuren und Friseuren, ist von diesem Thema also unmittelbar betroffen und berührt. Die Autoren gehen der Frage nach, was einen ‚guten‘ Friseur ausmacht und beleuchten wenig bekannte und überraschende Seiten eines alten Berufs mit wechselhafter Geschichte und neuen Herausforderungen. Die genaue Betrachtung und Beschreibung der Arbeit des Friseurs ist in diesem Buch eingebettet in eine kulturhistorische Betrachtung der Bedeutung der Haare, der Entwicklung des Friseurberufs und in soziodemografische Daten und Einschätzungen zur aktuellen Lage des Friseurhandwerks.

      Haarige Kunst
    • Die Bewältigung des Unplanbaren

      • 349pages
      • 13 heures de lecture

      Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Mittlerweile ist diese Feststellung all gemein bekamit und scheint eher die Normalität als das Außergewöhn liche zu beschreiben. Die Diagnosen und Prognosen sind vielfältig. In einem scheint jedoch Einigkeit zu bestehen: Neben Fachwissen werden zunehmend fachübergreifende Kompetenzen wichtig. So werden über das technische Know-how hinaus Kooperation und Kommunikation, die bisher in technischen Berufen kaum gefragt schienen, immer bedeutsa mer. Doch was dies konkret beinhaltet, ist bislang noch wenig bekannt. Begriffe wie „soft skills“ suggerieren Klarheit, wo Klärung erst noch geleistet werden müsste. Heute wird von Fachkräften mehr verlangt, als für die eigene Tätig keit Verantwortung zu übernehmen. Die Verantwortung für betriebliche Prozesse über den eigenen Arbeitsbereich hinaus beinhaltet auch eine Beteiligung an der Planung, aber nicht nur dies: Wesentlich wird nun auch die Verantwortung für den reibungslosen Ablauf der Prozesse. Dies wäre, wenn alles so abliefe wie geplant und sich in Unternehmen alles planen ließe, vergleichsweise einfach zu bewältigen. Doch dem ist nicht so. Die Hoffnung, das Unplanbare zunehmend in Planbares zu transformieren, geht nicht in Erfüllung. Je mehr die Planung fortschrei tet, umso deutlicher wird: Es bleibt nicht nur ein Rest von Unplanbarem, sondern das Unplanbare entsteht auch immer wieder in neuer Weise.

      Die Bewältigung des Unplanbaren
    • Interaktionsarbeit gestalten

      Vorschläge und Perspektiven für humane Dienstleistungsarbeit

      • 206pages
      • 8 heures de lecture

      Dienstleistungsarbeit ist eine besondere Arbeit: Ihre »Arbeitsgegenstände« sind keine materiellen Objekte, sondern Menschen – Menschen, die bestimmte Bedürfnisse haben, aber auch eigene Vorstellungen davon, was eine Dienstleistung beinhalten und wie sie ausgeführt werden soll. Deshalb spielt die Interaktion in der Dienstleistungsbeziehung eine herausragende Rolle. Die hierfür zu leistende Interaktionsarbeit ist mit besonderen Anforderungen verbunden; eine menschengerechte Arbeitsgestaltung muss diese Besonderheiten berücksichtigen. Die herkömmlichen Gestaltungsgrundsätze sind auf die Produktions- und Verwaltungsarbeit ausgerichtet und blenden die Arbeit mit Menschen aus. In diesem Buch überprüfen die Verfasser/innen sie kritisch und entwickeln sie für eine humane Dienstleistungsarbeit weiter, die den Bedürfnissen von Beschäftigten und Kunden gerecht wird. Das Buch gibt einen spannenden Einblick in die Interaktionsarbeit im Einzelhandel, in der Gastronomie, der Arbeitsverwaltung und der Krankenpflege und arbeitet deren besondere Merkmale heraus: die Kooperation mit den Kunden, die Rolle der Gefühle und den Umgang mit Unwägbarkeiten. Es mündet in konkrete, praxisorientierte Vorschläge.

      Interaktionsarbeit gestalten