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Christoph Jürgensen

    Schriftstellerische Inszenierungspraktiken. Typologie und Geschichte
    Die Lieblingsbücher der Deutschen
    Schnitzler-Handbuch
    Pop goes literature - Musiker:innen und Autorschaft
    Natur - Form - Autorschaft
    Gedichte von Ulrike Draesner. Interpretationen
    • Der Band bietet eine Einführung in Ulrike Draesners lyrisches Gesamtwerk mit chronologischen Interpretationen, die thematische Schwerpunkte und fakturielle Besonderheiten aufzeigen. Er beleuchtet die Verwurzelung ihrer Lyrik in Traditionen sowie deren innovative Aspekte und leistet einen Beitrag zur Gegenwartsliteratur- und Lyrikforschung.

      Gedichte von Ulrike Draesner. Interpretationen
    • Im deutschsprachigen Raum gibt es seit den 2010er Jahren immer mehr Popliteratur in einem anderen Sinne: Autor*innen nämlich, die das popkulturelle Feld zuerst als Musiker*in betreten haben und später Bücher publizieren. Diese Feldwechsel sind für Verlage und für die Akteur*innen äußert lukrativ und attraktiv. Die knappe Währung Aufmerksamkeit wird im Übermaß ausgeschüttet, wenn jemand mit einem gewissen Bekanntheitsgrad aufbricht und den literarischen Kampfplatz betritt. 00Die Beiträger*innen kartographieren das expandierende Feld der popliterarischen Musiker*innenromane und -texte mit besonderem Fokus auf ästhetische Verfahren und Künstler*inneninszenierung.0Mit Beiträgen u.a. von Manja Präkels und Hendrik Otremba sowie einem Interview mit Thorsten Nagelschmidt

      Pop goes literature - Musiker:innen und Autorschaft
    • Schnitzler-Handbuch

      • 438pages
      • 16 heures de lecture

      Traumnovelle , Leutnant Gustl , Fräulein Else , Reigen , Liebelei . Als Autor von weltliterarischem Rang hat Arthur Schnitzler die Epoche der Klassischen Moderne literarisch äußerst produktiv und mit hochgradiger Sensibilität für ihre Probleme und Widersprüche begleitet. Sein Werk weist eine enorme motivliche Bandbreite auf und verknüpft brennpunktartig eine Vielzahl diskursiver Stränge aus der Sozial-, Anthropologie-, Gender-, Denk- und Wissensgeschichte. Das Handbuch führt in Leben und Werk des Autors ein, bespricht alle Werke und beleuchtet kulturhistorische Kontexte, Strukturen, Schreibweisen, Themen und die Rezeption.

      Schnitzler-Handbuch
    • Die Lieblingsbücher der Deutschen

      • 382pages
      • 14 heures de lecture

      Die Diskussion um den literarischen Kanon hat derzeit beträchtliche Konjunktur und das Bedürfnis der Leser nach Orientierung ist groß. Was soll man lesen, was gehört zum Kernbestand unserer Kultur? Das ZDF hat im Sommer 2004 zusammen mit der Stiftung Lesen und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Blickrichtung umgekehrt: Gefragt wurden die Zuschauer nach ihren Lieblingsbüchern. Damit ging es einmal nicht darum, was gelesen werden soll, sondern was tatsächlich gelesen wird. An der Kieler Universität näherten sich nun Literaturwissenschaftler, Historiker und Volkskundler den TOP 15 des ZDF-Rankings an. Die Vorträge fanden immensen Anklang nicht nur bei Studierenden, sondern auch bei vielen nichtstudentischen Leseinteressierten: Woche für Woche war der Vorlesungssaal bis an den Rand seines Fassungsvermögens gefüllt. Nicht zuletzt diese außergewöhnliche Publikumsresonanz war es, die den Herausgeber zur Publikation der Vorträge ermutigt hat.

      Die Lieblingsbücher der Deutschen
    • Wer literarische Texte schreibt, will auch wahrgenommen werden. Aufmerksamkeit erlangen Autoren jedoch nicht allein durch ihre Texte, sondern auch (heute vielleicht mehr denn je) durch pragnante Selbstdarstellungen. Der Inszenierungsdruck auf Autoren wachst seit der Etablierung des literarischen Marktes im 18. Jahrhundert, und die Medienevolution sowie der Boom massenkultureller Unterhaltungsangebote seit der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts erweitern die Formensprache und den Hallraum der Inszenierungspraktiken. Seitdem scheint das Stilisierungsrepertoire zwar grundsatzlich durchgespielt, in vielfaltigen Variationen ist es aber bis heute konstitutiv fur die Struktur und das Funktionieren literarischer Offentlichkeit. Fur solche Inszenierungsstrategien entwickelt der Band ein Analyseinstrumentarium, und er fuhrt von der Fruhen Neuzeit bis in die Gegenwart, von Martin Luthers reformatorischen Resonanzstrategien bis zu Rainald Goetz' Internet-Blogs, durch die Geschichte schriftstellerischer Inszenierungspraktiken.

      Schriftstellerische Inszenierungspraktiken. Typologie und Geschichte