Wiesehöfer discusses the Persian Empire with particular emphasis on indigenous sources and surveys the region under the Achaemenids, the Parthians, and the Sasanians with a near-Eastern perspective
Josef Wiesehöfer Livres
Josef Wiesehöfer est un érudit classique allemand et professeur d'histoire ancienne. C'est un expert de renommée internationale sur l'histoire de la Perse préislamique et sur les formes de contact entre le monde grec et romain et l'Ancien Proche-Orient.



![Der Aufstand Gaumātas und die Anfänge Dareios' I. [des Ersten]](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/0.jpg)


Erān ud Anērān
- 288pages
- 11 heures de lecture
Das iranische Reich der Sasaniden (3.–7. Jh.) wurde lange Zeit vor allem als militärischer Widersacher der Römer und Byzantiner betrachtet. Der Tagungsband zeigt jedoch die vielfältigen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakte zwischen Ost und West auf und beleuchtet die spezifischen Merkmale des östlichen Reiches sowie die gegenseitigen Einflüsse in der römischen und iranischen Wahrnehmung. Der Inhalt umfasst verschiedene Beiträge, darunter eine Einleitung von Josef Wiesehöfer, die die Rolle des Sasanidenreichs im Kontext der westlichen Welt hinterfragt. Janine Balty untersucht die gegenseitigen Einflüsse zwischen römischen und sassanidischen Mosaiken. Jan Willem Drijvers analysiert das Bild der sasanidischen Gesellschaft in den Schriften von Ammianus Marcellinus. Philippe Gignoux bietet einen Überblick über die Ideen im sassanidischen Iran, während Rika Gyselen die glyptische Kunst und gemeinsame ikonographische Motive zwischen dem sassanidischen Iran und dem Mittelmeerraum behandelt. Weitere Themen sind die Rolle von Persern im spätrömischen Dienst, die sasanidische Königstitulatur, die Provinzen Mesopotamiens nach der Gefangennahme Valerians, sowie die Thronbesteigung von Königin Boran und ihrer Schwester. Rolf Michael Schneider beleuchtet den Orientalismus in der Spätantike, während Ursula Weber ein prosopographisches Projekt ankündigt.
Der Aufstand Gaumātas und die Anfänge Dareios' I. [des Ersten]
- 272pages
- 10 heures de lecture
Habelts Dissertationsdrucke: Reihe alte Geschichte; Heft 13
VON DER ZEIT DER ACHAIMENIDEN BIS ZUM AUFKOMMEN DES ISLAM Mehr als eintausend Jahre persischer Geschichte von der Zeit der Achaimeniden bis zum Aufkommen des Islam werden in dieser glänzenden Einführung kenntnisreich, verständlich und spannend erzählt und erläutert. Herrschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Heerwesen des antiken Weltreichs werden ebenso dargestellt wie seine historischen, geographischen und ethnologischen Voraussetzungen.
Periodisierung und Epochenbewusstsein im Alten Testament und in seinem Umfeld
- 155pages
- 6 heures de lecture
Das Buch – mit Beiträgen von R. Bichler, G. Knoppers, J. F. Quack, R. Rollinger / J. Wiesehöfer und M. Van de Mieroop – behandelt die Ausbildung eines Epochenbewusstseins und der Unterscheidung historischer Perioden in den mediterranen, nahöstlichen und ägyptischen Kulturen. Dabei sind zum ersten die Unterschiede zwischen den Formen des Geschichtsverständnisses, die uns in den Zeugnissen vergangener Kulturen begegnen, und den Kategorien, mit denen wir heute Geschichtsprozesse konzeptionell fassen, zu beachten. Zum zweiten sind solche Konzeptionen immer auch Konstruktionen, und es gab, wie heute, auch in der Vergangenheit nur selten Verbindlichkeit über deren Ausformungen – höchstens politisch verordnete. Zum dritten schließlich ist unsere europäische historiographische Tradition zwar in entscheidendem Maße von der griechischen beeinflusst worden, doch besteht wenig Einverständnis über deren Anfänge. Ein besonderer Vorbehalt gilt für den Vergleich zwischen griechischem und nahöstlichem Umgang mit der Vergangenheit, den man vielfach auf den Gegensatz Mythos vs. Geschichte reduziert hat.
Parthika
- 312pages
- 11 heures de lecture
Established in the third century BC, the multi-cultural and multi-lingual Arsacid Empire became Rome’s major opponent in the East from the first century BC to its end in the third century AD. According to a Roman idea, the orbis was evenly divided between the Parthians and the Romans. However, in the Arsacid Empire oral tradition prevailed and, for a long time, there was no Arsacid historiography concerning perception, reception and interpretation. Therefore, Greco-Roman views and images of the Parthians, Arsacids and their Empire predominated. Focusing on literary depictions in ancient Greek and Roman literature and examining stereotypes, this volume brings together twelve papers on Greco-Roman perceptions and images of the Arsacid Empire. Part I consists of eight papers primarily concerned with re-assessments of Apollodorus of Artemita and Isidorus of Charax regarding their value as source of information on the Arsacid Empire. Part II contains four papers dealing with the images of the Arsacid Empire in the works of Josephus, Trogus-Justin, Tacitus and Arrian, viewed against their respective socio-political and cultural background.
Megasthenes und seine Zeit
- 230pages
- 9 heures de lecture
Der Band versammelt die indienbezogenen Beiträge der Tagung „Bilder des Orients: Megasthenes, Apollodoros von Artemita und Isidoros von Charax“, die vom 27. bis 30. Juni 2012 am Institut für Klassische Altertumskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stattfand. Megasthenes wird als zentraler Untersuchungsgegenstand betrachtet, da er an der Schwelle des Übergangs von mythischen Vorstellungen von Indien zu verifizierbaren Informationen steht, wobei alte Beschreibungs- und Erklärungsmuster weiterhin präsent sind. Als ‚Diplomat‘ verkörpert er die Kontakte zwischen Seleukiden und Mauryas und hat maßgeblich spätere griechisch-römische Indienbilder beeinflusst. Zudem werden in seinem fragmentarisch erhaltenen Werk Fragen der Genrezugehörigkeit (Geografie, Ethnografie, Historiografie) sowie Probleme der Textrekonstruktion und Quellenkritik behandelt. Schließlich ermöglicht ein Vergleich zwischen Megasthenes’ Werk und zeitgenössischen indischen schriftlichen und archäologischen Überlieferungen eine vertiefte Auseinandersetzung mit altindischen Realia.
Classica Et Orientalia - 20: The Historiography of Alexander the Great
- 258pages
- 10 heures de lecture
This volume tries to tackle the most serious problem facing modern Alexander the Great studies: that of inadequate sources. Its principal interest is in surviving ancient continuous accounts (Diodorus, Curtius Rufus, Plutarch, Arrian, and Justin), which are at least three hundred years younger than Alexander and in many ways one-sided in their Greek bias, often promoting the view of Alexander within the narrow bounds of a Western conqueror. The papers in this volume deconstruct these accounts and search for sources used by their authors, principally in narrative of eye-witnesses and other authors of the first generation after Alexander, including his court historian Callisthenes and his companions Onesicritus, Aristobulus, and Ptolemy. They search for fragments of ancient literary works known from papyri and for shadowy accounts created on the Persian side like the “mercenaries’ source”. Some papers look into propaganda patterns of the age of Alexander and their connections with clichés of Egyptian literature. Some investigate a parallel tradition on the last will of Alexander, enshrined in I Maccabees , and best known from the Alexander Romance . Finally, papers in this volume examine post-classical rendition of Alexander: Jewish from the Talmud to Josippon and Byzantine, composed of separate textual traditions of various ancient authors, with Plutarch taking pride of place.
Die dunklen Jahrhunderte der Persis
Untersuchungen zu Geschichte und Kultur von Fars in frühhellenistischer Zeit
- 187pages
- 7 heures de lecture
Die ZETEMATA sind eine altertumswissenschaftliche Monographienreihe. Sie wurde 1951 von Erich Burck und Hans Diller mit der Arbeit Sueton und die antike Biographie von Wolf Steidle begründet. Seit ihren Anfängen erscheint die Reihe im Verlag C. H. Beck, München. Heute wird die Reihe von Jonas Grethlein (Heidelberg), Martin Korenjak (Innsbruck) und Hans-Ulrich Wiemer (Erlangen) in Verbindung mit Thomas Baier (Würzburg) und Dieter Timpe (Würzburg) herausgeben. Das Themenspektrum der ZETEMTATA umfasst Geschichte und Literatur des griechisch-römischen Altertums. Die Publikationssprachen in den ZETEMATA sind neben dem Deutschen auch Englisch, Französisch und Italienisch. Bislang sind 151 Bände in der Reihe erschienen, weitere sind in Vorbreitung; der größte Teil der Bände ist noch lieferbar.
Alte Geschichte: Monumentum et instrumentum inscriptum
Beschriftete Objekte aus Kaiserzeit und Spätantike als historische Zeugnisse. Festschrift für Peter Weiß zum 65. Geburtstag
- 256pages
- 9 heures de lecture
Die Festschrift zum 65. Geburtstag von Peter Weiß, Ordinarius für Alte Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel von 1987 bis 2008, enthält 16 Beiträge, mit denen Kollegen und Schüler den Jubilar ehren möchten. Der Titel des Buches nimmt Bezug auf Forschungsschwerpunkte und Methoden von Peter Weiß, der durch die meisterliche Kombination von Quellen unterschiedlichster Gattungen grundlegende Erkenntnisse zur griechischen und römischen Geschichte erzielt und diese in zahlreichen Aufsätzen veröffentlicht hat. In methodisch ähnlicher Weise werden von den Beiträgern der Festschrift unpublizierte oder wenig beachtete Denkmäler diskutiert und historisch eingeordnet. Dabei reicht das Spektrum von Grabmälern, Ehrenmonumenten und Votiven bis zu Militärdiplomen und Gerichtsprotokollen.


