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Wilfried Göttlicher

    Die österreichische Landschulreform von den 1920er- bis zu den 1960er-Jahren
    • Die österreichische Landschulreform von den 1920er- bis zu den 1960er-Jahren

      Untersuchung einer vergangenen Schulreformdebatte

      • 367pages
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      Die österreichische Landschulreform im 20. Jahrhundert ist weitgehend in Vergessenheit geraten, obwohl zwischen den 1920er und 1960er Jahren eine lebhafte Debatte über die Reform ländlicher Volksschulen stattfand. Diese Diskussion wird in dem Buch aus der Perspektive von Lehrkräften und Schulverwaltungsmitarbeitenden rekonstruiert. Die Analyse zeigt, dass die Debatte selbst für diese Akteursgruppe von Bedeutung war, unabhängig von den konkreten Erfolgen der Reformen. Anliegen zur Verbesserung des Unterrichts wurden mit umfassenderen gesellschaftlichen und politischen Zielen verknüpft, wobei eine bemerkenswerte Kontinuität in den Themen und Anliegen der Debatte bestand. Diese wurde jedoch flexibel an die wechselnden politischen Kontexte angepasst. Während die Zeit von den 1920er Jahren bis Ende der 1950er Jahre als relativ einheitlich erscheint, kam es um 1960 zu einem signifikanten Wandel in der Perspektivierung der Probleme, bedingt durch die Bildungsexpansion und die wachsende Bedeutung der Hauptschule im ländlichen Raum. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Phasen der Landschulreform, die politischen Rahmenbedingungen sowie die Herausforderungen und Erfolge dieser Reformbewegung. Es beleuchtet die Rolle der Debatte und deren Einfluss auf die Schulreform und bietet wertvolle Einblicke in die historische Entwicklung und die sozialen Rahmenbedingungen der ländlichen Bildung in Österreich.

      Die österreichische Landschulreform von den 1920er- bis zu den 1960er-Jahren