Gruber gilt heute vielen als der steirische Gegenwartsschriftsteller schlechthin. Während seine ersten Bücher noch ganz im Milieu des obersteirischen Kleinbürgertums beheimatet sind, wird später die Weststeiermark rund um die Schilcher-Weinstraße zum Markenzeichen seiner Satiren.
Reinhard Peter Gruber Livres
Reinhard P. Gruber est un auteur autrichien dont l'œuvre se concentre souvent sur la critique de la société et des relations humaines. Son écriture est réputée pour son intelligence et son regard pénétrant sur la psyché humaine. Gruber emploie fréquemment l'ironie et la satire pour explorer des thèmes complexes. Ses textes invitent les lecteurs à réfléchir sur leur propre vie et les normes sociétales.






'Der Weg des Anatol Schivkov ist nach den vorliegenden Aufzeichnungen nur schwer mitzuverfolgen. Aber es handelt sich weder um eine Biographie noch um eine Reisebeschreibung – eher um moralische Lehrstücke, die vorgeben, Ansprachen vor Publikum zu sein.' Soweit die Nachbemerkung zu diesem erstmals 1989 erschienenen Buch, in dem Gruber wieder einmal in eine neue ›Textmaske‹ schlüpft. Wenn er in vielen seiner Texte z. B. die Formen der Wissenschaftssprache, des Katalogisierens und Ordnens, aber auch philosophische Ausdrucksweisen nachstellt, so imitiert Nie wieder Arbeit ein Manifest, wie es rund um die revolutionären Bewegungen des frühen 20. Jahrhunderts entstanden sein könnte. Offenbar ist Schivkov ein Mystiker auf der Suche nach dem Wesen des Menschseins, ein Mystiker des Wahren Lebens, und das Wahre Leben ist ganz sicher nicht in unseren von Lohnarbeit geprägten Verhältnissen zu finden. Behauptet Schivkov in einem eher seltsamen Predigt- oder Offenbarungs-Tonfall, und er behauptet noch einiges mehr, das wie geschaffen ist für Manifeste, Slogans und Verkündigungen. Der klassische Verführer von Massen spricht hier, der Mann mit dem Anspruch des Sehers. Und seine Verführungskraft ist groß, wenn man bedenkt, wieviel Richtiges und Wahres in seinen rücksichtslos-radikalen ›Botschaften‹ zum Ausdruck kommt! Eine Verdammung unseres jetzigen und ein augenzwinkernder Aufruf zum wirklichen Leben!
In der Kirchengemeinde Quire Close scheint christliche Nächstenliebe oberstes gebot zu sein. Doch die aus london stammende Fotografin Sophie Lilburn hat schon wenige Wochen nach ihrer Ankunft den Verdacht, dass die ehrbare Gemeinde ein dunkles Geheimnis hütet.
Anders Denken
- 103pages
- 4 heures de lecture
Reinhard P. Gruber kritisiert in seinem Buch die gesellschaftlichen Missstände wie Gier, Ignoranz gegenüber der Klimaerwärmung und die Ausbeutung der Menschen. Er fordert ein Umdenken hin zu mehr Solidarität und Lebensqualität und schlägt neue Wege des Handelns vor. Seine Streitschrift ist direkt und impulsiv und ruft zu einem sinnvollen Leben auf.
Der 'Klassiker der steirischen Nationalliteratur' erschien 1973 und machte seinen Autor schlagartig zu einer Institution. Gruber gilt als das das klassische Beispiel einer seltenen Gattung: der spöttische Heimatdichter. Seit einem Vierteljahrhundert bewährt sich der Hödlmoser als Prototyp moderner romantischer Ironie. R. P. Gruber legte darin ein verspieltes Modell eines Romans vor, der das Erzählen und den Kommentar zur Erzählung amüsant und hintersinnig miteinander verknüpfte und die verschiedensten Stilebenen von vulgär bis wissenschaftlich nebeneinander montierte. Zur Freude am literarischen Spiel kommt die liebevolle Respektlosigkeit gegenüber dem Prototypen des 'wilden Steirers': Gruber exemplifiziert an seinem Hödlmoser, 'wie wir steirer leben', 'was wir steirer sind' und 'was wir steirer wollen'. Das Ergebnis ist ein Pop-Roman mit Gamsbart, eine Philosophie-Parodie im Steireranzug.
Kindheitsgeschichten
- 267pages
- 10 heures de lecture
Die grüne Madonna
- 138pages
- 5 heures de lecture
Heimat ist, wo das Herz weh tut 5
frühe Prosa, 1969-1978
Erzählungen, Kurzgeschichten, Feuilletons aus den ersten 20 Jahren von Grubers schriftstellerischer ArbeitErzählungen, Kurzgeschichten, Feuilletons aus den ersten 20 Jahren von Grubers schriftstellerischer Arbeit, zum ersten Mal in einem Band wenig bekannte, aber auch bereits sprichwörtlich gewordene Parodien auf die Ordnung, die bekanntlich ja das halbe Leben sein soll.



