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Gudrun Parnitzke

    Ein Traum von Prochaska
    Café Messerschmidt ist weggezogen
    Der Himmel am Ende der Straße
    • 2016

      Café Messerschmidt ist weggezogen

      Was bleibt übrig von Neukölln

      Café Messerschmidt ist weggezogen Wenn an den Mauern des Körnerparks der Putz neben den Einschusslöchern bröckelt und Wein- und Efeuranken das Elend des letzten Krieges verdecken, gibt es für Uli nur eins: beharrlich festzuhalten an ihrer Sehnsucht nach Unversehrtheit, an dem Zauber von Maria im Licht, an dem Duft des Sommers im Park und dem sanften Klirren silberner Eisbecher im Café Messerschmidt. Das Kind steht im Mittelpunkt einer Reihe von Neuköllner Geschichten und Szenen rund um den Bahnhof Neukölln. Im Sog dieser pulsierenden Drehscheibe zwischen West und Ost wird das Verhältnis zwischen beiden Teilen der Stadt viel intensiver erlebt als anderswo. Was bleibt noch übrig von Neukölln, fragen sich manche beklommen, als kurz nach dem Mauerbau am Bahnhof die Lichter ausgehen, und kehren dem Kiez den Rücken. Wer will, kann eine Antwort in der Gegenwart finden.

      Café Messerschmidt ist weggezogen
    • 2013

      Ein Traum von Prochaska

      Fantastische Erzählung

      Begegnet sind sie sich im wirklichen Leben nie: Eleonore Prochaska, die 1813 als Schwarzer Jäger August Renz gegen Napoleons Besatzung kämpft, und ihr Komponist Ludwig van Beethoven. Wenige Tage bevor die blutige „Völkerschlacht“ von Leipzig mit ihren hunderttausend Opfern das Ende von Napoleons Vorherrschaft in Europa einleitet, stirbt die schwer verwundete Frau nach einem Gefecht an der Elbe. Als „Jeanne d’Arc“ aus Potsdam wird sie zum Mittelpunkt romantischer Heldenverehrung. Sogar Beethoven, der mit einer Schlachtenmusik sein Wiener Publikum in einen Siegesrausch versetzt, komponiert eine Schauspielmusik für sie. Doch der patriotische Aufbruch ist schnell vorbei. Auf dem Wiener Kongress wird das Zeitalter der Restauration eingefädelt und der Traum der Freiwilligen von einer deutschen Einheit zerschlagen. Und Ludwig van Beethoven nimmt mit den ersten Notizen für die Neunte Sinfonie Abschied von seinen populären Heldenklängen. Die Musik für Eleonore Prochaska wird nie aufgeführt. 1823 läuft ein mysteriöser August Renz dem Komponisten im idyllischen Baden bei Wien über den Weg. Was will er von dem einsamen tauben Spaziergänger nach einem leidenschaftlichen Streit über Heldentum, mutige Frauen und enttäuschte Hoffnungen?

      Ein Traum von Prochaska
    • 2001

      Böhmen zu Beginn des 18. Jahrhunderts: Als Zwölfjähriger muss Vitus Wassicek aus seinem Heimatdorf fliehen. Weil seine Familie zur evangelischen Brüderkirche gehört, wird sie von der habsburgerischen Regierung grausam verfolgt. Vitus' Mutter stirbt im Gefängnis, sein Vater wird als Soldat verschleppt. Allein macht Vitus sich auf den Weg ins evangelische Sachsen, wo viele Flüchtlinge eine neue Heimat suchen. Auf seinem Weg in die Freiheit trifft er viele Menschen, Freunde und Feinde. Und er begegnet sich selbst auf der Suche nach Gewissheit und einem Glauben, der auch ihn trägt. Der Roman basiert auf historischen Begebenheiten. Die Spuren der böhmischen Flüchtlinge sind in Rixdorf, jetzt ein Stadtteil Berlins, noch heute zu finden.

      Der Himmel am Ende der Straße