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Armin Kratzert

    22 juin 1957
    Berggasse 19
    Playboy
    Wir sind Kinder
    Magnolia
    Die Zukunft des Tötens
    • Vier Freunde. Eine Geburtstagsfeier auf einem Boot, inmitten der landschaft- lichen Idylle des Bodensees. Und dann: Ein Schuss. Aus Versehen? Jeremia lässt seinen angeschossenen Freund und zwei Frauen zurück. Seine Flucht führt ihn über München nach Marseille, nach Nordafrika und weiter ins Atlasgebirge: Der Auftragskiller trifft auf fremde Kulturen, die ihn faszinieren und an seiner Einsamkeit rütteln. Im Hintergrund treiben die drei anderen ihr böses Spiel mit ihm. Eine Reise in grandiose Landschaften, die Welt der Beduinen und ins Innere eines Mörders, der seinen Frieden finden will.

      Die Zukunft des Tötens
      3,0
    • Betrogen und verlassen - das Ende einer Liebesgeschichte wird zum Beginn einer großen Reise, einer Reise über das Meer und einen ganzen Kontinent. Zu Fuß, mit Bussen, Lastwagen oder im grünen Chevrolet - vom tiefen Süden über Oklahoma City bis an den Strand von Los Angeles. Dort, wo der Sunset Boulevard das Meer erreicht, hat auch die Sehnsucht ihre Endstation. Es ist eine Reise durch die Vereinigten Staaten von Amerika, und wie alle großen Reisen eine Suche nach dem Glück. Nur: Was ist das Glück? Ist es ein Abenteuer? Die vergehende Zeit? Ansichten der Natur? Oder eben doch nur die große Liebe? Sarah Noelle del Paso, eine junge Frau aus Venezuela, ist auf dem Weg, das herauszufinden, und ein paar andere Dinge über das Leben auch. Dass schließlich, am Ende der Reise, am Ufer des Pazifiks, alle Erfahrungen in ein neues Leben münden, versteht sich von selbst. Amerika, das Sehnsuchtsland, ist die Projektionsfläche für eine spielerische Reflexion über die Kraft der Liebe. Und die Geschichte Sarahs wird zur Bühne für die faszinierenden Möglichkeiten der Sprache, für den Versuch, einen romantischen Ton - über Abgründen - zu etablieren, der sogar etwas Pathos enthält, einen eigenen Klang, der ganz modern ist - und doch ein Märchen erzählt. Schließlich hat schon J. J. Cale Magnolien besungen, der grimmige Bob Dylan auch.

      Magnolia
      2,0
    • Wir sind Kinder … und bleiben wir es, so laufen wir Gefahr, uns im Netz der virtuellen Wirklichkeit zu verheddern, wenn wir die ersten Schritte hinaus in die Welt machen. Der See ist schön, das Hotel abgelegen in der unberührten Landschaft, und die Cocktails schmecken erfrischend, während die Beine einer attraktiven Frau im Sonnenlicht glänzen und Verlockungen der Liebe vorgaukeln. Warum über den faden Geschmack von Verfall reden? Warum den Glanz des Geldes polieren, wenn sich hinter den Kulissen Abgründe auftun? In einer Virtualität, wo die Kunst der Orientierung auf einem Wissensvorsprung basiert, der gefährlich werden kann, tummeln sich neofaschistische Parteigänger und Verschwörungstheoretiker. Wie soll es gutgehen, wenn man nicht mehr weiß, mit welcher Wirklichkeit man es zu tun hat? Nelson, ein Mann mittleren Alters, hat in seinem Leben schon einiges erlebt und nimmt nun Geld entgegen, um den Freund eines Freundes, Johnny, zu observieren, der auf dem Spielfeld ohne Grenzen agiert. Dieses Spiel kann gefährlich werden, und der Ausstieg ist nicht mehr selbstbestimmt. Freundschaft und Liebe sind schöne Begriffe, verlangen jedoch einen gewissen Grad an Reife. Steigen Sie ein in den schönen Mercedes und fahren Sie ins Abenteuer von Johnny und Nelson, während die Gegenwart an ihren Rändern ins Virtuelle aufzubrechen droht. Sind Sie ausreichend gewarnt?

      Wir sind Kinder
      2,0
    • Berggasse 19

      • 152pages
      • 6 heures de lecture

      Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. Das ist der Anfang eines berühmten Textes von Franz Kafka. Es ist auch der erste Satz dieses Romans. Eines Romans, der den Moment erfindet, da Franz Kafka begann, den ‚Prozess’ zu schreiben. Der den Prager Versicherungsangestellten und Schriftsteller nach Wien versetzt, wo er sich in der Berggasse 19 über Sigmund Freuds Wohnung und Praxis eingemietet hätte? Kafka hat Wien gelegentlich besucht, aber nie dort gelebt, schon gar nicht im Haus von Sigmund Freud. Kafka und Freud sind sich also nie begegnet. Worüber hätten Kafka und Freud, zwei der Erfinder der sogenannten Moderne und nun Nachbarn in der Berggasse 19, wohl geredet, wenn sie sich wirklich begegnet wären? Über das Wetter in Wien? Eine Premiere im Burgtheater? Über den bevorstehenden Krieg? Wie wäre es Franz Kafka, der sein Leben lang in Prag gewohnt und dort auch die Anstellung bei der Arbeiter-Unfall-Versicherung nie aufgegeben hat, in Wien ergangen, in der glanzvollen Hauptstadt des Kaiserreichs, ohne die Freunde, die Familie, den Vater? Wie hätte er sich gefühlt als freier Schriftsteller? Wie ging Kafka mit all den Zumutungen um, die das Leben für ihn bereithielt? Dem Alltag, der Krankheit, der Liebe, die sich zu einer Josefine einschleicht – und dem heraufziehenden Ersten Weltkrieg? Und bei all dem: Wie schrieb Franz Kafka? Wie fühlte er sich dabei? Was tat er, wenn ihm nichts einfiel? Wie dachte er? Die Welt taumelte ins 20. Jahrhundert, in diesem Sommer 1914, Sigmund Freud betrieb seine Praxis, und Franz Kafka schrieb ein Buch, in der Berggasse 19.

      Berggasse 19