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Sven Heidenreich

    Flatrates und die Faszination grenzenlosen Konsums
    Innovations – doomed to fail?
    • Innovation ist ein strategischer Imperativ in heutigen Märkten, jedoch sind neue Produkte oft mit hohen Misserfolgsquoten von bis zu 90% konfrontiert. Angesichts der beträchtlichen Investitionen in Innovationen ist das Verständnis der Ursachen für diese Misserfolge entscheidend für ein effektives Innovationsmanagement. Der Markterfolg hängt maßgeblich von der Akzeptanz und Adoption durch die Konsumenten ab, wobei hohe Misserfolgsquoten häufig auf eine Innovationsresistenz zurückzuführen sind. Das Verständnis der Gründe für diese Resistenz ermöglicht es Unternehmen, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko des Scheiterns und damit verbundene Ressourcenfehlallokationen zu minimieren. Die Studie untersucht die psychologischen Prozesse, die zu einer Konsumentenresistenz führen, und identifiziert Ansätze zur Verringerung dieser Widerstände, um die Erfolgschancen von Innovationen zu erhöhen. Durch umfangreiche empirische Studien in der elektronischen Konsumgüterindustrie werden Ursachen für die Konsumentenresistenz ermittelt. Es wird zwischen passiver Innovationsresistenz, die in der Persönlichkeit der Konsumenten begründet ist, und aktiver Innovationsresistenz, die durch produktspezifische Merkmale hervorgerufen wird, unterschieden. Effektive Marketingmaßnahmen, wie die Verwendung bekannter Nutzungssituationen in Produktbeschreibungen, werden als Schlüssel zur Reduzierung dieser Widerstände identifiziert. Die Erkenntnisse sol

      Innovations – doomed to fail?
    • Flatrates und die Faszination grenzenlosen Konsums

      Eine empirische Studie in der Mobilfunkbranche

      • 194pages
      • 7 heures de lecture

      Immer mehr Branchen bieten neben der mengenbezogenen Preisdifferenzierung auch so genannte Flatrates an. Empirische Studien zeigen, dass sich Konsumenten häufig nicht für den günstigsten Tarif entscheiden, sondern Pauschaltarife anderen Tarifen vorziehen. Viele Konsumenten scheinen somit bei der Tarifwahl einem kognitiven Fehler, der in der Literatur als Flatrate-Bias bezeichnet wird, zu unterliegen. Die Autoren überprüfen anhand von Befragungsdaten zu optionalen Mobilfunktarifen die Existenz und die Konsequenzen des Flatrate-Bias. Anschließend identifizieren und analysieren sie umfassend dessen Determinanten in Gestalt von motivations-, emotions- und kognitionsbedingten Tarifwahl-Anomalien. Die Autoren zeigen, dass bei über 75% der befragten Personen ein Flatrate-Bias vorliegt und dass der Rechnungsbetrag im Falle eines Flatrate-Bias um 35% höher ausfällt als im eigentlich günstigsten Tarif.

      Flatrates und die Faszination grenzenlosen Konsums