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Hendrik Bolz

    Aus Ruinen
    Nullerjahre
    • Nullerjahre

      Jugend in blühenden Landschaften | Mit einem neuen Nachwort von Manja Präkels

      • 352pages
      • 13 heures de lecture

      Die Nachwendezeit zwischen den Stralsunder Plattenbauten – während viele Erwachsene die Suche nach einem Platz im neuen System aufgeben, suchen sich Hendrik und seine Freunde Auswege aus der Langeweile. Und andere Vorbilder. Langsam zerfallen die Frontlinien der Baseballschlägerjahre, die Springerstiefel werden von Turnschuhen abgelöst, Rechtsrock von Gangsterrap, die Optionen bleiben dieselben: Fressen oder gefressen werden. Im Kindergarten, in der Schule und im Fußballverein haben sie gelernt, dass der Klügere nur so lange nachgibt, bis er der Dümmere ist. Und so ist das Ziel klar: härter werden. Stumpfer werden. Die Mittel finden sich – Kraftsport, Drogen, Rap. Hendrik Bolz erzählt von den ostdeutschen Nullerjahren, und erklärt uns ein Stück bundesrepublikanische Gegenwart. »Eine Mischung aus Popliteratur, Coming-of-Age-Geschichte, Memoiren und sozialwissenschaftlicher Recherche« Bayerischer Rundfunk

      Nullerjahre
      4,1
    • Aus Ruinen

      Junger Mann in Krisenzeiten

      • 256pages
      • 9 heures de lecture

      Hendrik Bolz schreibt über einen jungen Mann in der Krise, über eine Ankunft in Berlin am Ende der Nullerjahre und über die scheiternde Anpassung an ein rätselhaftes Wertesystem. Ein greller und zugleich feiner Blick in eine Zeit, aus der unsere Gegenwart geworden ist. Aus Stralsund nach Zehlendorf, aus dem Plattenbau an einen Campus voller linksalternativer westdeutscher Mittelschichtskids. Von einem mehrjährigen bekifften Nachmittag auf der Couch in eine endlose Spätschicht als Verkäufer im Esprit-Store am Ku′damm. In den Nachrichten Bankenrettung und Austerität, im Posteingang SMS von neuen Bekanntschaften, die zwar irgendwie interessiert wirken, von einem Freund oder Partner aber anderes erwarten als das, was er im Angebot hat: einen aufgepumpten Oberkörper, eine weggedrückte Vergangenheit im Nachwendechaos und das stetige Gefühl, sich auf einem Schlachtfeld bewähren zu müssen. Also heißt es weiterhin: zwei, drei Bier, sobald sich etwas im Inneren zu regen scheint, und wenn einer dumm kommt, muss man drauf. Und irgendwann die Frage, ob der Umzug nicht doch ein großer Irrtum war.

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