Otto Breicha 1932–2003
Museumsleiter, Kunstkritiker, Publizist, Fotograf, Galerist, Kurator
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Museumsleiter, Kunstkritiker, Publizist, Fotograf, Galerist, Kurator
Galerie Kalb in der Grünangergasse 12, Galerie Schapira & Beck in der Ballgasse 6, Galerie Kalb in der Prinz-Eugen-Strasse 16
Die Galerie Grünangergasse 12, gegründet von Kurt Kalb im Jahr 1972, spielte eine zentrale Rolle in der österreichischen Kunstszene und präsentierte bedeutende Künstler wie Günter Brus und Hermann Nitsch. Kalb förderte nicht nur die Ausstellung der Werke, sondern auch den Austausch und die Vernetzung unter den Künstlern. Bis zu seiner Schließung Ende 1975 trug die Galerie entscheidend zur Entwicklung fruchtbarer persönlicher Kontakte und zur Unterstützung vielversprechender Talente bei, was ihren Einfluss auf die zeitgenössische Kunst nachhaltig prägte.
Das vorliegende Buch dokumentiert anschaulich die großen Leistungen, die der gutvernetzte künstlerische Einzelgänger Melcher trotz seiner biographisch-psychologischen Belastungen für die Entwicklung der österreichischen Kunst jahrzehntelang kontinuierlich erbrachte - für jedermann offensichtlich in der Ausbildung mehrerer international höchst erfolgreicher neuer Künstlergenerationen an der Wiener Akademie, aber auch diskret im Hintergrund über sein persönliches, teils sehr einflussreiches Netzwerk, zum Nutzen vieler junger Künstlerinnen und Künstler, die er konsequent förderte. ( Matthias Boeckl )
Hier sind berühmte, zum größten Teil weltberühmte Menschen von Gabriela Brandenstein photographiert worden. Sie werden ausgestellt, und manche stellen sich aus. Alle wissen, dass sie jetzt photographiert werden, aber wie weit wirkt sich dieses Wissen in ihren Porträts aus? [...] Die Kunst dieser Photographin besteht meiner Meinung nach in der vollkommenen Gewaltlosigkeit gegenüber ihren Objekten. Sie geht ihren Weg zu ihnen, und sie zeigt, dass das eben ihr Weg ist. ( Elfriede Jelinek , 2022)
Monografie und Werkverzeichnis
Die Monografie beleuchtet das künstlerische Schaffen von Rudolf Schönwald, der 1928 in Hamburg geboren wurde. Sie verfolgt seine zyklische Arbeitsweise und die Zusammenführung seiner Werkgruppen von den 1950er-Jahren bis 2020. Schönwalds Werke, die sich stark am Gegenständlichen orientieren, umfassen komplexe Bilderzählungen, Porträtzeichnungen, Stadtlandschaften und anatomische Studien, inspiriert von antiker Mythologie und Literatur. Erstmals wird sein Wirken durch Kunstkritik und Buchrezensionen umfassend dokumentiert, ergänzt durch ein Werkverzeichnis.