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Fabian Georgi

    Kultur und soziale Praxis: Kämpfe um Migrationspolitik
    Managing Migration?
    Offene Grenzen?. Perspektiven globaler Bewegungsfreiheit
    • Das Buch thematisiert das Leid des europäischen Grenzregimes und die moralische Kälte der EU gegenüber Migranten. Fabian Georgi plädiert für globale Bewegungsfreiheit als Teil einer gesellschaftlichen Transformation und reflektiert die Herausforderungen und Chancen einer offenen Migrationspolitik sowie mögliche Umsetzungsschritte.

      Offene Grenzen?. Perspektiven globaler Bewegungsfreiheit
    • Managing Migration?

      Eine kritische Geschichte der Internationalen Organisation für Migration

      • 420pages
      • 15 heures de lecture

      Jährlich sterben tausende Menschen bei dem Versuch, die Grenzen des Globalen Nordens zu überschreiten, um Schutz, Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Gleichzeitig errichten Regierungen Zäune, Kontrollen und Lager, um menschliche Mobilität zu regulieren. Diese Situation wirft Fragen auf: Wie kam es dazu? Warum werden Grenzen abgeschottet, obwohl dies zu Leid führt? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Buches, das die Geschichte der Internationalen Organisation für Migration (IOM) beleuchtet. Gegründet 1951 als Gegeninstitution zum UNHCR, fungierte die IOM während des Kalten Krieges als antikommunistische Migrationsagentur des Westens. Heute ist sie Teil des UN-Systems mit 169 Mitgliedsstaaten und einem Jahresbudget von 1,5 Milliarden US-Dollar. Ihr Motto „Migration for the Benefit of All“ suggeriert, dass die Widersprüche der Migration durch umfassendes Management gelöst werden können. Dennoch sieht sich die IOM heftiger Kritik ausgesetzt: Amnesty International und Human Rights Watch werfen ihr vor, die Menschenrechte von Geflüchteten und Migrant*innen zu verletzen. No-Border-Gruppen bezeichnen IOM-Mitarbeiter als „Menschenjäger“ und kritisieren ihr Migrationsmanagement als neoliberal. Der Autor rekonstruiert die fast 70-jährige Geschichte der IOM im Kontext geostrategischer Konflikte, kapitalistischer Krisen und migrantischer Kämpfe und beleuchtet die Dynamiken europäischer und globaler Migrationsregime seit dem Zweiten

      Managing Migration?
    • Kultur und soziale Praxis: Kämpfe um Migrationspolitik

      Theorie, Methode und Analysen kritischer Europaforschung

      • 301pages
      • 11 heures de lecture

      Die Europäische Union ist kein neuer Staat. Sie ist fragmentiert, umkämpft, voll innerer Widersprüche. In wenigen Bereichen wird dies so deutlich wie im europäischen Grenzregime. Dieser Band versammelt die Ergebnisse einer intensiven vierjährigen Forschungsarbeit. Ausgehend von aktuellen Debatten materialistischer Staatstheorie und kritischer Europaforschung untersuchen die Beiträge mit der Methode der "historisch-materialistischen Politikanalyse" die Kämpfe um europäische Migrationspolitik. Im Mittelpunkt stehen dabei Konflikte in Deutschland, Spanien und Großbritannien sowie Auseinandersetzungen über zentrale Projekte der EU-Migrationspolitik: Blue Card, Frontex und Dublin II.

      Kultur und soziale Praxis: Kämpfe um Migrationspolitik