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Danuta Gwizdalanka

    Przewodnik po muzyce kameralnej
    Der Passagier
    Der »weibliche Vulcan«
    • Der »weibliche Vulcan«

      Die Pianistin und Komponistin Maria Szymanowska

      • 175pages
      • 7 heures de lecture

      Maria Szymanowska (1789–1831) war eine außergewöhnliche Musikerin. Aus jüdisch-frankistischer Familie stammend heiratete sie zunächst einen Gutsbesitzer, doch als sie mit etwa dreißig Jahren erste Erfolge als Komponistin und Pianistin feierte, erfand sie sich neu: Nach der Trennung von ihrem Mann wurde sie zu einer der ersten reisenden Pianistinnen Europas und zog viele Jahre durch den gesamten Kontinent, ehe sie sich in St. Petersburg niederließ. Danuta Gwizdalanka zeichnet das Leben dieser besonderen Frau, die durch ihre Bekanntschaft mit Adam Mickiewicz und Johann Wolfgang von Goethe auch Eingang in die Literaturgeschichte gefunden hat, in schillernden Farben nach. Dabei deckt die Autorin auch einige Mythen auf, die sich im Laufe der Zeit um die Musikerin gerankt haben. Die Musikwissenschaftlerin Danuta Gwizdalanka hat zahlreiche Musikerbiografien verfasst. In der Reihe „Polnische Profile“ sind bereits Bücher über Karol Szymanowski (kein Verwandter von Maria!) und Mieczysław Weinberg erschienen.

      Der »weibliche Vulcan«
      3,5
    • Der Passagier

      Der Komponist Mieczysław Weinberg im Mahlstrom des zwanzigsten Jahrhunderts

      Zu seinem 100. Geburtstag wird die Rezeption der Werke des polnisch-jüdischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg, der den Holocaust in der Sowjetunion überlebte, lebhaft fortgesetzt. Seine Oper Die Passagierin brachte ihm endlich den Durchbruch. Weinbergs Musik, die von herausragenden Interpreten gespielt wird, begeistert das Publikum und verbindet polnische, jüdische und sowjetische Einflüsse zu komplexen Kompositionen. Sein dramatisches Leben als Opfer des Nationalsozialismus und der sowjetischen Repressionen spiegelt die Herausforderungen des 20. Jahrhunderts wider. Geboren 1919 in Warschau, verbrachte er seine Jugend im jüdischen Viertel und am Konservatorium. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs floh er zunächst nach Minsk, wo er seine Musikstudien fortsetzte, und dann weiter nach Taschkent, als die Deutschen die Sowjetunion überfielen. Nach dem Krieg lebte er in Moskau, stets in Angst vor Verfolgung bis zu Stalins Tod. Erst danach konnte er in relativer Sicherheit arbeiten, während ihn die Traumata zweier totalitärer Systeme begleiteten. Eine wichtige Stütze war die Freundschaft und künstlerische Zusammenarbeit mit Dimitri Schostakowitsch. Die Musikwissenschaftlerin Danuta Gwizdalanka beleuchtet Weinbergs Leben und die drei prägenden Welten mit umfangreichem und neuem Quellenmaterial.

      Der Passagier