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Bookbot

Heidrun Edelmann

    Promenadeplatz 9
    Die Adenauers und die Universität zu Köln
    Vermögen als Vermächtnis
    Heinz Nordhoff und Volkswagen
    • 2019

      Die neue Universität zu Köln feiert 2019 ihr einhundertjähriges Bestehen und hatte über vierzig Jahre eine Sonderstellung im deutschen Universitätssystem als „städtische“ Universität. Ihre Gründung, das Wachstum in der Weimarer Republik und die Übernahme durch Nordrhein-Westfalen in den 1950er und 1960er Jahren sind eng mit der Familie Adenauer verbunden. Diese Untersuchung beleuchtet Ereignisse und Entwicklungen, bei denen Konrad, Max sowie August und Ludwig Adenauer mit der Hochschule in Verbindung standen, und bietet eine neue Perspektive auf die Adenauers und die Kölner Universität. Konrad Adenauer setzte 1918/19 alles auf eine Karte, als er der preußischen Regierung versprach, die vorhandenen Fachschulen ohne staatliche Finanzhilfen zu einer Universität auszubauen. Sein Gespür für den richtigen Moment führte dazu, dass er die Konzession aus Berlin erhielt und das Stadtparlament von der Finanzierung überzeugen konnte. Die Hochschule wurde schnell zur zweitgrößten Universität in Preußen. Als jedoch die finanzielle Unterstützung des Stadtparlaments nachließ, mobilisierte Adenauer private Mittel. Nach seiner Absetzung 1933 fiel die Universität kampflos an die Nationalsozialisten. 1945 setzte sich Adenauer energisch für die Wiedereröffnung ein. 1953 übernahm sein Sohn Max das Amt des Oberstadtdirektors und erkannte, dass eine Entbindung von der kommunalen Bindung im Interesse der Universität lag. 1960 wurde die Universität zu

      Die Adenauers und die Universität zu Köln
    • 2017

      Promenadeplatz 9

      Die Geschichte eines Anwesens in München

      • 143pages
      • 6 heures de lecture

      Alten Häusern wohnt oft ein Zauber inne. Steht man vor einem solchen Gebäude, fragt man sich, was hinter den Mauern im Laufe der Geschichte passiert sein mag. Manche Anwesen haben dabei eine besonders bewegte und mit der Stadt eng verwobene Vergangenheit. Das gilt in hohem Maße für das in diesem Buch untersuchte Eckgrundstück am Promenadeplatz im Herzen des Münchner Kreuzviertels, wo einst der Salzhandel blühte. Auf dem Areal, das heute den „Promenadeplatz 9“ bildet, gab es Läden, Handwerksbetriebe und Schnapsbrennereien, etliche Kneipen und sogar eine Betstube, auch Mietwohnungen, Herbergen und Hotels. Wenn die Bedürfnisse sich änderten, ließen die Eigentümer ihre Häuser abreißen und neue bauen. In der Prinzregentenzeit verschmolzen schließlich mehrere Flurstücke zu einem Bauplatz, auf dem der Hofmöbelfabrikant Moritz Ballin ein prächtiges Geschäftshaus errichten ließ. In dem imposanten Gebäude wurden zunächst luxuriöse Möbel und dann Automobile verkauft. Auch Banken und Kanzleien ließen sich nieder. Im „Dritten Reich“ wurde hier geschäftstüchtig „arisiert“ und als die Nachbargrundstücke noch in Trümmern lagen, feierte man im Eckhaus bereits das „Wirtschaftswunder“. Heidrun Edelmann präsentiert die spannende Hausgeschichte des „Promenadeplatz 9“ mithilfe von umfangreichem, zum Teil bislang unveröffentlichtem Bildmaterial.

      Promenadeplatz 9
    • 2011

      Vermögen als Vermächtnis

      Leben und Werk der Stifter Christian und Asta Holler

      • 335pages
      • 12 heures de lecture

      Christian Holler begann in der Weimarer Republik als Vermittler von Industrieversicherungen. Als er 1969 starb, leitete er eines der erfolgreichsten Firmengeflechte für Versicherungsvermittlung in der Bundesrepublik. Neben seinem Anteil an der ursprünglichen Firma Gradmann & Holler besaß er den Volkswagen-Versicherungsdienst (VVD), den er durch enge Kontakte mit der VW-Konzernleitung zu einem international tätigen Unternehmen ausgebaut hatte. Nach Hollers Tod bemühte sich seine Witwe Asta, sein Werk fortzuführen. Sie bestimmte schließlich auch die genaue Ausgestaltung der Stiftung, in die das Vermögen der Hollers nach ihrem Tod überging. Die Holler-Stiftung wurde 1990 errichtet; ihre Entwicklung in den ersten 20 Jahren ihres Bestehens bildet den Abschluss des Buchs.

      Vermögen als Vermächtnis
    • 2003

      Heinz Nordhoff und Volkswagen

      • 320pages
      • 12 heures de lecture

      In der Ära seines Vorstandsvorsitzenden Heinz Nordhoff (1948–1968) wuchs das Volkswagenwerk zum größten Unternehmen der Bundesrepublik und zu einem Weltkonzern heran. Hätte Nordhoff seine spektakulären Erfolge ohne die günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch nicht erzielen können, war es doch sein Verdienst, die Chance, die sich ihm nach 1948 in Wolfsburg bot, konsequent zu nutzen. In den zwanziger und dreißiger Jahren hatte er das Modell der fortgeschrittenen amerikanischen Automobilproduktion studiert und war mit der Katholischen Soziallehre in Berührung gekommen, die einen Ausgleich zwischen Unternehmer und Arbeiterschaft im Betrieb anstrebte. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte er mit dem legendären VW-»Käfer« zweckmäßige Konstruktion und rentable Produktion zusammen. Zugleich etablierte Nordhoff eine soziale Betriebspolitik, die vorbildlich wirkte und das »Modell Deutschland« wesentlich prägte. Nach jahrelangen Recherchen im In- und Ausland, zahllosen Gesprächen mit der Familie, mit Weggefährten und Zeitzeugen legt Heidrun Edelmann nun diese erste Biografie Heinz Nordhoffs vor: Es ist die Lebens- und Erfolgsgeschichte eines großen Unternehmers und zugleich ein zentrales Stück Wirtschafts- und Kulturgeschichte aus den Anfangsjahren der Bundesrepublik.

      Heinz Nordhoff und Volkswagen