Ingrid Groschke, freischaffende Malerin und Autorin aus Lübben, widmet sich in ihrer Gedicht-Sammlung leidenschaftlich ihrer Heimat Niederlausitz. Die Gedichte, entstanden in den letzten zehn Jahren, reflektieren die Höhen und Tiefen des Alltags und die persönliche Auseinandersetzung der Autorin mit ihrer Umwelt.
Ingrid Groschke Livres






Tim und Tom, die beiden Brüder aus der großen Stadt, verbringen ihre Ferien bei Onkel Pit und Tante Luci im Spreewald. Im Sommer und auch im Winter erleben sie mit dem Kahn und auf den Dorffesten ganz unterschiedliche Abenteuer, geraten in knifflige Situationen, entdecken die Natur, helfen einander, finden Freunde - und kommen in all der Zeit ganz ohne Fernseher, Game-Boy und Smartphone aus. Jede Geschichte wird in kurzen gereimten Texten und mit liebevollen Illustrationen der gelernten Malerin erzählt.
Der Wassermann vom Barzlin
Neue Abenteuer mit Tim und Tom
Wieder einmal haben Tim und Tom, die beiden Brüder aus der großen Stadt, Ferien. Und schon beginnt die Abenteuerzeit. Ob bei Onkel Pit und Tante Lucie im Spreewald oder in der fernen Felsengrotte, ob im Sommer oder im Winter - es wird nie langweilig mit den beiden und es geschehen doch immer wieder seltsame Dinge. Der Leser kann sich auf ein Wiedersehen mit den beiden Haupthelden aus „Tim und Tom im Spreewald“ (2009) freuen, diesmal in fünf fantastischen Geschichten in Prosa.
Die Sammlung vereint humorvolle und einfallsreiche Gedichte rund um die Figur des Herrn Krause. Die beiden Teile, die 2013 und 2017 veröffentlicht wurden, bieten eine unterhaltsame Mischung aus Wortwitz und skurrilen Geschichten, die den Leser zum Schmunzeln bringen. Die limitierte Auflage und die kreative Gestaltung machen die Werke zu einem besonderen Erlebnis für Liebhaber gereimter Literatur.
Man soll die Feste feiern, wie sie fallen, heißt es in einem Sprichwort. Aber wie fallen sie denn? Und was gehört wann und wo dazu im Spreewald, in der Niederlausitz? Auf diese Spurensuche können sich die kleinen Leser in diesem Büchlein gemeinsam mit Lisa und ihrer Großmutter begeben. Nicht nur die vielen Frühlings- und Osterbräuche lernt man kennen, auch, was es mit dem Johannes auf sich hat und den Neujährchen, wo das Bescherkind kommt und warum aus Osterwasser so oft Plapperwasser wird. 2014 wurden die „Gesellschaftlichen Bräuche und Feste der Lausitzer Sorben im Jahreslauf“ in die deutsche Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Mit bunt illustrierten Versen führt Ingrid Groschke anschaulich und kindgerecht durch das Jahr mit seinen Bräuchen im Land der Sorben oder Wenden südlich von Berlin.
Die elfjährige Lisa verbringt die Ferien bei der Oma in einem kleinen Spreewalddörfchen. Als sie einer Besuchergruppe in das Freilichtmuseum folgt, entdeckt sie in einem der Bauernhäuser eine geheimnisvolle Tür. Neugierig öffnet sie diese und gelangt unversehens in die Spreewälder Sagenwelt, wo sie eine Menge Abenteuer erwarten.
In diesem schönen illustrierten Bilderbuch von der Lübbener Malerin Ingrid Groschke geht es um den Spreewaldkater Moritz und seine Abenteuer, die er auf seinen nicht immer leisen Tatzen im idyllisch gelegenen Spreewald erlebt. Ein Naturparadies das, so scheint es, geschaffen ist für unsere Tierwelt und das es möglich macht, so schöne Geschichten mit dem Kater Moritz zu erleben. Auf seinen Streifzügen durch den Spreewald lernt er viele andere Tiere, wie z. B. die hysterische Amsel kennen und muss manche harte Rätselnuss auf seinem Weg knacken. Dabei entgeht dem Spreewaldkater Moritz auch seine erste Liebe nicht. Auch Tiere haben Frühlingsgefühle. Natürlich macht er auch viel Blödsinn, aber das liegt wohl eher in der Natur des Katers. Bei seinen Abenteuern lernt er auch gar komische Geschöpfe kennen, auch Menschen genannt, die benehmen sich ganz anders als er es gewohnt ist, gar nicht typisch katermäßig. Es sei denn sie haben einen. Aber er fühlt sich von ihnen und ihrer Liebe zu ihm angezogen. Und so schnurrt er vor Wonne um ihre Füße und schmust ausgiebig mit den Leuten aus dem Spreewald, um so seine Liebe zu ihnen zu erwidern. Und die Menschen, sie haben auch so ihre Bräuche: wie das Osterwasserholen und dann erscheint noch eine Hexe in der Luft, das nennen sie Walpurgisnacht. Aber davon abgesehen, sind unsere Spreewälder im Großen und Ganzen urgemütliche Wesen, die einvernehmlich mit ihrer Natur und den Tieren zusammenleben, so die abschließende Feststellung unseres Spreewaldkaters Moritz.
Januar - DieBirke; Februar- Das Irrlicht/Lutken; März - Der Stau/Das Wiesenkonzert/Frühlingsanfang; April - Osterwasser/Ein begehrter Nistplatz/Was sind das für Kätzchen; Mai - Der geheimnisvolle Garten; Juni - Die Krone des Schlangenkönigs/Ein seltener Fang; Juli - Paul als Kahnfährmann/Horror auf der Sommerwiese: August - Die Mittagsfrau/Hannes und der Räuberhauptmann; September - Der Wassermann; Wassermann& Schlangenkönig; Oktober - Herbstlaub/Frühstück mit Hindernissen/Der kleine Drache Balduin; November - Stürmischer Winterabend/Die Überraschung/Das gerettete Meerschweinchen; Dezember - Weihnachtsabend/Weihnachten/Winter im Spreewald/Fastnacht/Zampern
Ingrid Groschke malt nicht nur in Öl und Aquarellfarben, sondern arbeitet auch als Illustratorin und verfasst ihre eigenen Kinderbücher. Neben der Spreewaldlandschaft fasziniert sie dabei insbesondere die traditionelle Sagenwelt des Spreewaldes. Sie leitete über 20 Jahre den Lübbener Malzirkel und tritt regelmäßig bei öffentlichen Lesungen auf. Ingrid Groschke hat konsequent daran gearbeitet, ihre Lebensträume zu verwirklichen. Heute ist sie eine beliebte und anerkannte Künstlerin und seit 2006 Mitglied im Sorbischen Künstlerbund. Dabei ist es für sie ein besonderer Anreiz, sich mit Motiven aus der wendischen Mythologie künstlerisch auseinanderzusetzen. Eine parallele zu Martin Nowak-Neumann wird sichtbar, der sich vor über einem halben Jahrhundert um die Sagenwelt der sorbischen Oberlausitz verdient gemacht hatte. Beim Lesen der Reime in Ingrid Groschkes Kinderbüchern muss ich schmunzeln, denn ich denke sofort an die lustigen Reime von Wilhelm Busch.