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Johanna Stadlbauer

    Mobile Gattinnen
    Projekt Selbstverwirklichung?
    • Mit dieser Studie stellt die Autorin anhand einer detaillierten, einfühlsamen Interpretation einzelner Lebensgeschichten und Erfahrungen dar, welche Bedeutung Migration heute in Biographien von ÖsterreicherInnen einnehmen kann, wie Migration heute erlebt wird und wie Alltagsgestaltung von ÖsterreicherInnen im Ausland aktuell aussehen kann. Sie knüpft an bereits veröffentlichte Forschungen zur Migration von WesteuropäerInnen an, deren Untersuchungsfeld nicht Menschen sind, die aufgrund von Verfolgung, Vertreibung oder Armut wandern müssen. Vielmehr geht es in diesen Forschungen um Migration als „Lebensstil-Phänomen“, das durch Wünsche und Vorstellungen vom eigenen Lebensentwurf motiviert ist.

      Projekt Selbstverwirklichung?
    • Mobile Gattinnen

      Privilegierte Migration und Geschlechterverhältnisse

      Was bedeutet es für Frauen, die über Berufsausbildungen und -erfahrung verfügen, vorübergehend nicht erwerbstätig zu sein? Johanna Stadlbauer widmet sich dieser Frage anhand von „Expatriate Spouses“, von privilegierten Migrantinnen, die gemeinsam mit ihren Partnern temporäre Auslandsaufenthalte absolvieren. Ihre „begleitende“ Migration bringt für die Protagonistinnen dieser Studie eine vorübergehende Erwerbsarbeitslosigkeit mit sich. Die Studie legt den Fokus auf Selbstdarstellungen und narrative Sinnproduktion. Sie arbeitet heraus, welche strukturellen und biographischen Voraussetzungen die Migrationsentscheidungen der Frauen haben, welche Wirkungen auf Identität und Alltagspraxis sich aus der temporären Auslandssituation ergeben und welche (narrativen) Strategien die Akteurinnen innerhalb der Umstände entwickeln.

      Mobile Gattinnen