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Gerfried Horst

    Die Zerstörung Königsbergs
    Zakony vojny ili voennye prestuplenija?
    • Gerfried Horst untersucht in seiner Arbeit den historischen Hintergrund der britischen Bombenkriegsstrategie im II. Weltkrieg, insbesondere die Zerstörung Königsbergs, der Stadt Immanuel Kants. Anhand zahlreicher Zeitzeugenberichte präsentiert er weitgehend unbekannte Fakten, wie den Beginn des deutschen Luftschutzes in der Weimarer Republik und die ersten großen Luftschutzübungen in Königsberg in den Jahren 1930 und 1932. Horst leitet die britische Politik der Bombenangriffe gegen die Zivilbevölkerung aus den von Kant kritisierten Kolonialkriegen ab, die das britische Weltreich begründeten. Anlässlich des 70. Jahrestags der Zerstörung Königsbergs am 29. August 2014 stellt er diese Ereignisse in einen historischen und philosophischen Kontext und stimmt Kant zu, dass jeder Mensch als Weltbürger solche Geschehnisse beurteilen sollte. Er schöpft Trost aus den Werken Kants, Hannah Arendts, Fürst Peter Kropotkins und Vera Brittain, die lehren, dass Tod und Zerstörung nicht das Ende sind. Obwohl das alte Königsberg nicht mehr existiert, bleibt die veränderte Stadt der Ort, an dem Kant lebte und dessen Lehren sich verbreiteten. Die Zerstörung betrifft sowohl die deutschen Königsberger als auch die heutigen russischen Einwohner und dient als Beispiel dafür, wie die Welt leiden kann, wenn sie den „Weg zum ewigen Frieden“ nicht einschlägt.

      Die Zerstörung Königsbergs