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Friedemann Stengel

    1 janvier 1966
    Ausgeschlossen
    Genealogie des Humanismus
    Zukunfts-Sichten zwischen Prognose und Divination
    Von der Physikotheologie zum Vitalismus?
    • 2024

      Von der Physikotheologie zum Vitalismus?

      Transformationen des Verhältnisses von Naturforschung und Religion im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert

      • 638pages
      • 23 heures de lecture

      War die Aufklärung des 18. Jahrhunderts tatsächlich mit der Säkularisierung von Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft verbunden? Die Beiträge dieses Bandes zeigen, dass es nicht um eine Trennung, sondern um Neubestimmungen des engen Verhältnisses von Religion und Naturwissenschaften geht. Im Mittelpunkt stehen die theologischen und religiösen Implikationen einer Physikotheologie, des Mesmerismus, eines "aufgeklärten Vitalismus" (P.H. Reill) und der romantischen Naturphilosophie. Die frühere Annahme, dass die Physikotheologie mit der Aufklärung obsolet wurde und die Naturwissenschaften sich von der Religion emanzipiert hätten, erweist sich als unzutreffend. Vielmehr zeigt sich, dass am Beginn der Moderne ein enges Verhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaften bestand. Die Transformationen der dominierenden "Physikotheologie" werden beleuchtet, insbesondere deren mechanistische und rationalistische Akzentuierungen, die mit der theologischen Philosophie der Leibniz-Wolffschen Schule verbunden waren. Diese Vorstellungen wurden im späteren 18. Jahrhundert durch hermetische und theosophische Modelle ergänzt, die oft als esoterisch oder pseudowissenschaftlich betrachtet wurden. Der Band macht die Praktiken der Physikotheologie sowie die theosophischen Aspekte der Aufklärung sichtbar und widerlegt die These von der Emanzipation der Naturwissenschaften von der Religion, die im Kontext der Säkularisierungstheorie steht.

      Von der Physikotheologie zum Vitalismus?
    • 2024
    • 2021

      Der Wunsch, die Zukunft zu erahnen, ist ein zentrales Thema, das die Menschen seit jeher beschäftigt. In diesem Buch wird die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beleuchtet. Es wird untersucht, wie historische Ereignisse und persönliche Erfahrungen unsere gegenwärtigen Entscheidungen beeinflussen und welche Rolle das Streben nach Vorhersehbarkeit in unserem Leben spielt. Der Autor lädt die Leser ein, über ihre eigenen Erwartungen und Hoffnungen nachzudenken und sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie wir aus der Vergangenheit lernen können, um die Zukunft besser zu gestalten.

      Zukunfts-Sichten zwischen Prognose und Divination
    • 2013

      Ausgeschlossen

      • 401pages
      • 15 heures de lecture

      Vor 80 Jahren, am 7. April 1933, trat das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ in Kraft, was zur Entlassung von Juden und Staatsbeamten mit „nichtarischen“ Vorfahren führte. Auch politisch nonkonforme Personen, darunter Links- und Nationalliberale sowie Sozialdemokraten, verloren ihre Stellen. Dies führte zu einem beispiellosen Verlust an Menschen und geistigen Kapazitäten in allen staatlichen Bereichen. An der Universität Halle wurden zwischen 1933 und 1945 mindestens 43 renommierte Hochschullehrer aller Fakultäten entlassen, die meisten aufgrund ihrer Herkunft. Etwa zehn Prozent des Lehrkörpers waren betroffen. Einige Entlassene emigrierten und begannen ein neues Leben in Westeuropa oder den USA, während andere am Widerstand teilnahmen, in Vernichtungslagern ermordet wurden oder Suizid begingen. Nur wenige Überlebende kehrten nach 1945 zurück. Am 27. November 2013 gedachte die Universität in einem öffentlichen akademischen Akt ihrer ehemaligen Mitglieder, stellvertretend für die unbekannte Zahl entlassener Mitarbeiter und Studierender. 20 Hochschullehrer und Mitarbeiter aus verschiedenen Fakultäten beschäftigten sich mit den Schicksalen ihrer Vorgänger. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung sind in einem Gedenkband zusammengefasst, der Würdigungen der betroffenen Hochschullehrer sowie eine zeitgeschichtliche Einordnung der Ereignisse enthält.

      Ausgeschlossen