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Olaf Jacobs

    Werkstoffkunde
    DDR ahoi!
    So leben wir!
    Die Treuhand
    • Die Treuhand

      Innensichten einer Behörde. Interviews

      Die Treuhandanstalt steht für viele Menschen für all das, was bei der Wiedervereinigung Deutschlands schiefgelaufen ist. Vor allem in Ostdeutschland ist sie zum Synonym geworden für Ausverkauf, Raubzug und Willkür, also vieles, was bis heute mit den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung verbunden ist. In diesem Buch berichten 17 Akteurinnen und Akteure aus dem Inneren der nach wie vor umstrittenen Behörde. Vorstände, Referentinnen oder Abteilungsleiter erzählen von langen Arbeitstagen, schwierigen Rahmenbedingungen und großem öffentlichem Druck. Sie erinnern sich an die ersten Arbeitstage, an die enge Zusammenarbeit im Kollegium und an überraschende Details zu bekannten Privatisierungsfällen in Ostdeutschland. Es kommen mehrere Vorstandsmitglieder zu Wort, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Personalbereich, der Öffentlichkeitsarbeit, der Rechtsabteilung oder den regionalen Niederlassungen. Die Erinnerungen an die Arbeit innerhalb der Treuhand fügen insofern der Debatte um ihr Wirken eine weitere wichtige Perspektive – nämlich die von innen – hinzu.

      Die Treuhand
    • DDR ahoi!

      Kleines Land auf großer Fahrt

      • 159pages
      • 6 heures de lecture

      Matrose galt in der DDR als ein begehrter Beruf. Man verdiente gut, konnte fremde Länder sehen – ein Hauch von Exotik. Seeleute waren hier etwas ganz Besonderes, kamen sie doch in der weiten Welt herum, während die große Mehrzahl der DDR-Bürger nur mit dem Finger über den Globus fahren durfte. Am Anfang waren die Voraussetzungen für die DDR, eine Seefahrernation zu werden, mehr als ungünstig. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges gab es auf dem Territorium der sowjetischen Besatzungszone kein einziges seetaugliches Schiff, die Häfen von Rostock, Stralsund, Wismar und Saßnitz waren zu großen Teilen zerstört, und was noch funktionierte, wurde als Reparationsleistung von der Sowjetunion eingefordert. Trotz dieser katastrophalen Ausgangslage gelang es der DDR, eine beachtliche Handelsflotte aufzubauen, und in den 60er Jahren erfüllte der Bau des Rostocker Überseehafens die gesamte Republik mit Stolz. Über 200 Schiffe gehörten der DDR-Flotte in den 80er Jahren an, 10.000 Mann Besatzung waren auf den Weltmeeren unterwegs. Und sogar zwei 'Traumschiffe' führten die Flagge des Arbeiter und- Bauern-Staates. Keine andere europäische Flotte bediente so viele Ziele weltweit. Doch auch an Bord regierte der Staat immer mit! Der reich bebilderte Band dokumentiert eindrucksvoll den Weg der DDR zu einer der wichtigsten Seefahrernationen bis hin zu jenem Tag, da das Land 'Schiffbruch' erleidet und auch auf Deck die Fahnen eingeholt werden.

      DDR ahoi!