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Azadeh Sharifi

    Das Theater Thomas Bernhard zwischen Artaud und Brecht
    Theater für Alle?
    Theaterwissenschaft postkolonial/dekolonial
    • 2022
    • 2011

      Theater für Alle?

      Partizipation von Postmigranten am Beispiel der Bühnen der Stadt Köln

      Die Partizipation von Postmigranten als Künstler und Publikum an der deutschen Kultur wird in diesem Buch exemplarisch an den Bühnen der Stadt Köln aufgezeigt. Drei Theaterhäuser, das Schauspiel Köln, das Comedia Theater und die Bühne der Kulturen – Arkadaş Theater werden in ihrer inhaltlichen und programmatischen Ausrichtung zur interkulturellen Öffnung untersucht. Zudem werden Postmigranten zu ihrem Theaterinteresse sowie zu ihrer Nutzung der Kölner Theater befragt. Ein Ausblick auf die britische Kulturpolitik und die Teilhabe von black artists an der Theaterszene werden als Impulse für die deutsche Kulturpolitik diskutiert. Ziel der Arbeit ist die Formulierung von kulturpolitischen Handlungsempfehlungen, die zur Teilhabe von postmigrantischen Künstlern und Publikum an deutschen Theaterhäusern führen soll.

      Theater für Alle?
    • 2007

      Thomas Bernhard hat Zeit seines Lebens Selbstinszenierung als Mittel der künstlerischen Darstellung genutzt. Die Stilisierung seiner Persönlichkeit im öffentlichen Leben als österreichischer Schriftsteller und „Landwirt“ zugleich führten zum Mythos Thomas Bernhard. Das Leben verstand er als Spielwiese, die es einer Theaterbühne gleichkommend auszufüllen galt. In seiner Autobiographie gibt Thomas Bernhard vor, eine vergleichende Abschlussarbeit am Salzburger Mozarteum über Bertolt Brecht und Antonin Artaud geschrieben zu haben. Diese Behauptung stellt sich kurze Zeit später als falsch heraus, was allerdings zu der Frage führte, welche Bedeutung Artaud und Brecht für das Bernhards Schaffen besitzen? Die Autorin Azadeh Sharifi gibt einführend einen Überblick über die Theatertheorien von Bertolt Brecht und Antonin Artaud und stellt anschließend die verschiedenen Aspekte der Konzeptionen heraus. Darauf aufbauend analysiert sie das Bernhardsche Theaterstück Der Ignorant und der Wahnsinnige und zeigt Bezüge zwischen den beiden Theaterkonzeptionen und Bernhards Theater. Das Buch ist geeignet für Literaturwissenschaftler, Bernhardinteressierte und Theaterkenner.

      Das Theater Thomas Bernhard zwischen Artaud und Brecht